Test des Nokia Lumia 620

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Einführung

Test-Datum: 04.03.2013
Software Version: Windows Phone 8
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: CKr dem Autor Feedback senden
 
Nokia Lumia 620

Mit dem provokanten Slogan “Treib’s doch bunt!” bewirbt Nokia sein preisgünstiges Mittelklasse-Smartphone Lumia 620. Tatsächlich täuscht die schillernde Hülle mit Zweifarbeneffekt leicht über das für ein Windows Phone gut bestückte Innere des Smartphones hinweg. Ebenso wie das ausstattungsmäßig vergleichbare HTC 8S wird das Lumia 620 von einem Zweikern-Prozessor angetrieben, kommt jedoch mit einem 3,8 Zoll- anstatt mit einem 4 Zoll-Screen daher. Allerdings liegt es mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 269 Euro auch gute 30 Euro unter dem HTC-Gerät. Wie sich das Nokia Lumia 620 im Vergleich zum bereits zuvor getesteten Konkurrenten schlägt, verrät der Praxistest auf inside-handy.de.

Verpackung & Lieferumfang

Das Lumia 620 wird in einer Nokia-typischen blauen Schachtel ausgeliefert, auf der sämtliche Farbvarianten des Smartphones abgebildet sind. Das Windows Phone selbst liegt in einer Pappschale, darunter das Zubehör, zu dem eine Kurzanleitung, der 1300 mAh Li-Ion Akku, ein USB-Kabel mit passendem Netzteiladapter sowie ein Stereo-Headset mit recht großen, runden Ohrstöpseln gehören. Eine MicroSD-Karte wird trotz Erweiterungsmöglichkeit nicht mitgeliefert, was allerdings aufgrund des 8 Gigabyte großen internen Speichers zu verschmerzen ist. Eine ausführliche Bedienungsanleitung befindet sich direkt auf dem Telefon.

Nokia Lumia 620
 

Verarbeitung & Handhabung

Nokia Lumia 620

Durch die Zweifarboptik hebt sich das Lumia 620 ganz klar von seiner Konkurrenz ab. Der Effekt kommt dadurch zustande, dass sich über einem undurchsichtigen Cover ein transparenter Überzug in einer anderen Farbe befindet. Beim Testmodell beispielsweise ist die untere Farbschicht gelb und der durchscheinende Überzug grün. Es gibt außerdem noch fünf weitere Farbkombinationen.

Nokia Lumia 620Die komplette Rückseite stellt zugleich den Akkudeckel dar. Dieser lässt sich entfernen, indem man auf die rückseitig liegende Kameralinse, in einer Aussparung des Coves, Druck ausübt und gleichzeitig die Rückseite vom Gehäuse abhebt. Der Steckplatz für eine MicroSD-Karte liegt neben der Akkuhalterung. Zum Einlegen der MicroSim-Karte ist das vorherige Entfernen des Akkus nötig, da diese durch einen kleinen Einschub im Akkufach gehalten wird. Die Rückseite ist aufgrund der zwei übereinandergelegten Schichten relativ dick und macht einen stabilen Eindruck. Insgesamt misst das Lumia 620 115.4 x 61.1 x 11 Millimeter und wiegt 127 Gramm.

Unter dem Display liegen drei Sensortasten für die Zurück-, die Homescreen- und die Suchfunktion. Die Symbole der Tasten werden bei Benutzung weiß beleuchtet. Über dem Screen sind neben einer Lautsprecheröffnung die Frontkamera-Linse, Sensoren und ein dezenter Nokia-Schriftzug angesiedelt. Eine Wipptaste für die Lautstärkereuglierung, die Ein-/Aus-/Sperrtaste und eine Kamerataste heben sich am rechten Geräterand durch ihre schwarze Farbgebung vom leuchtenden Untergrund ab. Die Tasten verfügen über einen straffen und gleichmäßigen Druckpunkt. An der unteren Geräteseite ist der MicroUSB-Slot angebracht, die Audio-Buchse befindet sich am oberen Geräterand.

Bei festerem Druck auf das Testhandy war zwischen der Front und dem Rückcover ein leichtes Ploppgeräusch zu vernehmen. Ansonsten wirkt das Nokia Lumia 620 aber sehr solide verarbeitet und liegt dank seiner abgerundeten Kanten angenehm in der Hand.

Nokia Lumia 620
 
 

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