Test des Nokia Lumia 610
| Test-Datum: | 11.07.2012 |
| Software Version: | Windows Phone 7.5 |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | CKr ![]() |
![]() Mit dem Lumia 610 kündigte Nokia beim Mobile World Congress 2012 ein günstiges Smartphone mit Windows Phone 7 an, welches auf eine eher junge und jung gebliebene Käuferschaft zugeschnitten ist. Immerhin wartet der Lumia-Ableger mit einem 3,7-Zoll-Display und trendigen Gehäusefarben auf. In Punkto Prozessor und Arbeitsspeicher bekommt der Nutzer jedoch zu spüren, dass Microsoft die Mindest-Hardware-Anforderungen für Windows Phones nach unten geschraubt hat. Was das Lumia 610 alles kann und wo zugunsten des niedrigen Preises Abstriche gemacht werden müssen, verrät der Praxistest auf inside-handy.de. |
|
Das Nokia Lumia 610 wird in einem Nokia-blauen Karton ausgeliefert, auf dem sich Bilder des Smartphones befinden. Gut geschützt liegt das Lumia in einer stabilen Pappschale. In einer kleinen Schachtel darunter befinden sich eine Kurzanleitung und ein Heftchen mit Sicherheitshinweisen. In weiteren Fächern darunter liegen ein Stereo-Headset mit einer ganzen Auswahl verschiedener Gummistöpsel, der 1300 mAh-Akku, ein Micro-USB-Datenkabel sowie ein Netzteiladapter. ![]() |
|
|
|
![]() Der Akkudeckel nimmt die gesamte Rückseite des Lumia 610 und sogar noch ein Stück der unteren Vorderseite des Gerätes ein. Zum Abnehmen wird er mit leichtem Druck nach unten geschoben. Beim Testgerät ließ sich der Deckel sehr leicht aus seinen Verankerungen lösen, was befürchten lässt, dass dieser bei häufigem Gebrauch leicht mal von selber vom Device rutschen kann. Bei der schwarzen Geräte-Ausführung ist die Rückseite leicht gummiert, bei den pinkfarbenen und blauen Modellen kommt sie in glossy Metallic-Optik daher. In den Akkudeckel eingearbeitet befinden sich durchsichtige Abdeckungen von Kameralinse und Blitz sowie ein Lochgitter für den Lautsprecher. Unter der Rückseite liegt das Akkufach. Zum Einstecken der Micro-SIM-Karte muss der Akku entfernt werden. Einen Micro-SD-Speicherkartensteckplatz gibt es Windows Phone-typisch nicht.
Unter dem Display befinden sich Sensortasten für die Zurück-Funktion sowie zum Öffnen der Startseite und der Bing-Suche. Die Symbole der angenehm sensibel reagierenden Tasten sind während der Bedienung von unten weiß beleuchtet. An der rechten Geräteseite sind eine Wipptaste zur Lautstärkeregulierung, eine Ein-/Aus-/Sperrtaste und die Kamerataste angesiedelt. Diese lassen sich haptisch sehr gut von der Unterseite abgrenzen und gut bedienen. Einziges Manko ist die fehlende Beschriftung dieser Tasten, so dass der Nutzer bei der ersten Inbetriebnahme des Gerätes entweder einfach ausprobieren oder einen Blick ins Handbuch werfen muss. Zur Eingabe von Texten kann entweder die Spracherkennung oder eine virtuelle QWERTZ-Tastatur genutzt werden, die sowohl in Portrait- als auch im Landscape-Modus angezeigt wird. Warum diese im Landscape-Mode nicht die ganze Displaybreite einnimmt, ist schwer zu verstehen, denn durch die breiten Seitenränder links und rechts neben dem Tastenfeld werden die Tasten unnötig klein dargestellt. Aufgebaut ist das Feld ähnlich einer Computertastatur. Neben Buchstaben-Tasten gibt es Drücker zur Anwahl von Zahlen und Sonderzeichen, Smileys, Tastatursprache und Punkt- sowie eine Leer- eine Hochstell-, eine Lösch- und eine Entertaste. Umlaute können durch langes Halten des Selbstlautes ausgewählt werden. ![]() Super funktionierte im Test die Sprachsteuerung, über die nach langem Halten der Start-Taste nicht nur Kontaktdaten abgerufen oder Anwendungen geöffnet, sondern auch das Wetter an bestimmten Orten, Rezepte für den Lieblingskuchen oder beliebige andere Websuchen vorgenommen werden können. Hier orientierte sich Nokia bei der Einrichtung offenbar an Apples Siri und einiges an ehemals vorhandenen Mängeln in der Sprachsteuerung, die beispielsweise anfangs bei Nokia Lumia 800 auftraten, konnte inzwischen offensichtlich ausgemerzt werden.
|
|
| >> weiter zum 2. Teil des Nokia Lumia 610 Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
Falsche oder fehlende Angaben zum Nokia Lumia 610 Test?
Wenn Sie einen Fehler finden oder eine Funktion bzw. Daten kennen, die wir bisher nicht recherchieren konnten, so informieren Sie uns bitte und helfen Sie die Daten zu verbessern.
Klicken Sie dafür auf den nachfolgenden Link: Fehler- oder Ergänzungsmeldung
MOBILE










Rund um das Display zieht sich ein titanfarbener glänzender Rahmen, welcher auch einen Teil der Seitenteile umgibt. Am oberen Rand des Gerätes sind Slots für Micro-USB und 3,5-Millimeter-Klinkenstecker eingelassen. Bis auf den leicht entriegelbaren Akkudeckel macht das Nokia Lumia 610 einen ordentlich verarbeiteten und robusten Eindruck. Je nach Farbvariante wirkt es elegant (beim schwarzen Modell) bis poppig (farbige Modelle). Mit seinen Außenmaßen von 119,0 × 62,0 × 12,0 Millimetern und 131 Gramm Gewicht passt es gut in jede Hosentasche.


Kommentar schreiben