Test des Nokia E7-00
| Test-Datum: | 11.04.2011 |
| Software Version: | Symbian^3 |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | CKr ![]() |
![]() Als smarten Communicator bewirbt Nokia seinen Slider E7-00, und in der Tat wirkt das Symbian 3-Phone aufgeschoben fast wie ein kommunikationsfreudiges Netbook in Miniaturformat. Zu diesem Bild trägt neben der echten QWERTZ-Tastatur auch der vier Zoll große ClearBlack AMOLED-Touchscreen bei. Wie von einigen anderen Handy-Modellen neueren Datums bekannt, spendiert Nokia dem E7 eine kostenlose GPS-Navigation mit Kartenmaterial für 200 Länder weltweit. Was das Smartphone sonst noch zu bieten hat, verrät der Praxistest auf inside-handy.de. |
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Das Nokia E7 wird in einem schlichten blauen Pappkarton ausgeliefert. Im Zubehör sind neben dem Smarphone ein Netzteil, ein Micro-USB-Datenkabel, ein Stereo-Headset mit Ersatzohrstöpseln, ein Micro-USB auf USB-OTG-Adapter, ein HDMI-Adapter und eine Kurzanleitung zu finden. Der 1200 mAh Li-Ionen-Akku ist fest im Gerät verbaut und sollte nicht eigenständig entfernt werden. Da das Gerät über einen 16 Gigabyte großen internen Speicher verfügt, gibt es keinen MicroSD-Kartensteckplatz und demnach auch keine externe Speicherkarte im Lieferumfang. Eine Schutzhülle wäre in dieser Preisklasse wünschenswert gewesen. ![]() |
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| Die inside-handy Wertung: | 83% |
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![]() Äußerlich ähnelt das E7 wegen seiner abgeflachten Ober- und Unterkanten auf den ersten Blick dem N8. Allerdings fällt es aufgrund der aufschiebbaren QWERTZ-Tastatur und seinen Außenmaßen von 123,7 x 62,4 x 13,6 Millimetern größenmäßig doch deutlich üppiger aus. Mit 176 Gramm bringt es zudem ein stattliches Gewicht auf die Waage. Die kühle Oberfläche aus eloxiertem Aluminium wirkt edel und das Gehäuse robust. Auch bei festerem Zupacken knarzt oder knackt hier nichts. Die Spaltmaße sind relativ gleichmäßig und gering gehalten, lediglich die Rückseite des Testgerätes ist zur Mitte hin leicht nach innen gewölbt und schließt dadurch nicht ganz plan mit dem übrigen Gehäuse ab.
An der Geräte-Oberkante befinden sich Slots für das Micro-USB-Datenkabel und Netzteil, sowie ein HDMI-Anschluss, die Ein-/Aus-Taste und eine 3,5 Millimeter Klinkenbuchse. Im Gegensatz zum HDMI-Anschluss sind Multifunktionsslot und Klinkenbuchse nicht von einer Abdeckung geschützt. Sehr praktisch ist, dass sich der Simkarten-Steckplatz in einem Metall-Einschub an der rechten Außenseite des Sliders befindet, so dass man jederzeit ohne großen Aufwand die Simkarte wechseln kann. Bei einem Wechsel der Simkarte bei eingeschaltetem Testgerät, schaltete sich dieses jedoch selbständig aus und musste erst über die Ein-/Aus-Taste wieder angeschaltet werden. Als wenig vorteilhaft erweist sich die Anbringung von Kameralinse und LED-Blitzlicht unter einer planen Plastikfläche auf der Geräterückseite – Kratzer auf der empfindlichen Oberfläche sind hier vorprogrammiert. Unter dem großen Display befindet sich eine silberne Menütaste. Die weiße Beleuchtung der Taste kann dazu genutzt werden, den Standbymodus oder verpasste Ereignisse durch Blinken zu signalisieren. Dem Sperren und Entsperren des Displays dient eine kleine Schiebetaste auf der linken Geräteseite. Eine Besonderheit bildet die Lautstärke/Zoom-Taste am rechten Geräterand, denn hierbei handelt es sich nicht um die sonst übliche Wipptaste, sondern ebenfalls um einen Schieberegler. Einige Zentimeter unter der Lautstärketaste befindet sich ein Drücker für die Kamerafunktion. Die gummierte echte QWERTZ-Tastatur des Sliders ist sehr groß und fühlt sich wirklich gut an. Alle Tasten haben einen gleichmäßigen Druckpunkt und heben sich leicht vom Untergrund ab, so dass sie sich auch beim Blindschreiben gut erfühlen lassen. Dank eines breiten Abstandes zwischen den Drückern dürfte auch das Tippen für große Fingekuppen kein Problem darstellen. Sonderzeichen werden von unten gelb, Buchstaben weiß beleuchtet. ![]() Die Anordnung der einzelnen Tasten entspricht in etwa der einer normalen Computertastatur. Sonderzeichen über den Buchstaben können wahlweise über eine Symboltaste oder über einen langen Druck auf die Buchstabentaste angewählt werden. Neben den Buchstabentasten gibt es Richtungstasten, eine Lösch-, eine Enter-, eine Strg-, eine Punkt- und Komma-, eine Hochstell-, eine breite Leer- und eine @-Taste. Wer nicht auf der echten Tastatur schreiben möchte, findet bei zugeschobenem Slider eine virtuelle alphanumerische Tastatur, wenn das Smartphone im Hoch- und eine virtuelle QWERTZ-Tastatur, wenn es im Querformat gehalten wird. Über ein Anruf-Icon in der Startseitenansicht lässt sich eine große virtuelle Wähltastatur öffnen. Die Sprachbefehlseingabe des E7, durch die über Sprachbefehle Programme aufgerufen und geöffnet werden können, zeigte sich im Test teilweise etwas begriffsstutzig – trotz langsam und deutlich ausgesprochener Begriffe wurden durchschnittlich nur zwei von fünf Wörtern richtig erkannt. |
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| Die inside-handy Wertung: | 90% |
| >> weiter zum 2. Teil des Nokia E7-00 Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
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Ein wenig Kraftaufwand erfordert das Aufschieben der Tastatur, denn die Feder des Slide-Mechanismus sitzt sehr stramm. Entsprechend sollte man beim Zuschieben aufpassen, dass man nicht mit den Fingern oder dem Daumenballen zwischen die zusammenschnappende Ober- und Unterseite des Smartphones gelangt. Im aufgeschobenen Zustand steht das Display in einer leichten Schräge über der QWERTZ-Tastatur. Hier kommt dem Slider sein großzügiges Gewicht zugute, denn obwohl das hochgestellte Display deutlich nach hinten über die Tastatur hinaus übersteht, neigt das Smartphone nicht zum Kippen.

![Bild des Apple AppStore Volkswagen Polo Challenge 3D [iPhone]](http://www.inside-handy.de/img/handyspiele/1518_k.jpg)


Die Verarbeitung ist besser als bei jedem anderen Handy. Es macht gute Fotos (wenn man den richtigen Weissabgleich einstellt) und die Videos sind wie vom Camcorder. Der Öffnungs-Mechanismus funktioniert wie am ersten Tag. Man muss bloß berücksichtigen, das man beim Öffnen die untere Kante des Displayrahmens runterdrückt, dann ist der Widerstand deutlich geringer und das Display schnippt nicht auf (Ist wohl ne Sicherungsfunktion gegen ungwolltes Öffnen). Ist sogar im Handbuch abgebildet.
Absolute Kaufempfehlung!
Wenn man die div. Foren durchliest, dürfte das Problem wohl kein Einzelfall sein. Ich hatte eine Vollkaskoversicherung und konnte mir ein neues Gerät kaufen.
also ich hol mir das handy auf jeden Fall. Naja man muss halt vorsichtig mit den Handys umgehen. Schäden können bei jedem Handy auftreten, aber manche haben glück und es passiert nichts und manche haben pech und es geht beim ersten Sturz kaputt.
Ich freu mich schon auf Montag :D