Test des Nokia C6-00

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 12.10.2010
Software Version: Symbian S60 5th
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: CKr dem Autor Feedback senden
 
Nokia C6-00

Die Kommunikation über soziale Netzwerke stellt zur Zeit einen wichtigen Faktor im Mobilfunkgeschäft dar. Auch das Nokia C6-00 spezialisiert sich vorrangig darauf, dass der Nutzer über sein Smartphone möglichst jederzeit und überall erreichbar ist. Dabei setzt es auf Ovi Dienste ebenso, wie auf E-Mail-Konten-Unterstützung von T-Online, Hotmail, Freenet, Yahoo Mail oder Google Mail. Eine echte QWERTZ-Tastatur soll das Eintippen von Nachrichten so einfach wie möglich gestalteten. Auch an Netzverbindungs-Möglichkeiten, sprich, HSDPA, WLAN und sogar GPS mit unbegrenzt kostenloser Fahrzeug- und Fußgängernavigation in über 70 Ländern weltweit, unterstützt das Nokia C6 fast alles, was der Handymarkt an Verbindungsmöglichkeiten derzeit zu bieten hat. Wie sich das Nokia C6-00 in der Praxis bewährt, verrät der Testbericht auf inside-handy.de.

Verpackung & Lieferumfang

Das Nokia C6 wird in einem flachen blauen Pappkarton ausgeliefert, auf dem ein Bild des aufgeschobenen Sliders zu sehen ist. Neben dem Smartphone befinden sich ein Netzteil mit 2,5-Millimeter-Anschluss, ein 1200 mAh Li-Ionen Akku, ein knapp 19 Zentimeter kurzes Micro-USB-Datenkabel, Stereo-Headset mit 3,5 Millimeter Klinkenanschluss, eine 2-Gigabyte MicroSD-Speicherkarte, ein Quick Start Guide für Ovi Services und eine Bedienungsanleitung im Lieferumfang. Wer sich wundert, dass keine CD mit Synchronisationssoftware und Datenkabel-Treibern vorhanden ist, sollte spätestens beim Anschließen des C6 an den Computer beruhigt sein, denn die Ovi Suite kann direkt bei der ersten USB-Verbindung im Massenspeichermodus über einen Installationslink ausgewählt und aus dem Internet heruntergeladen werden. Im Test wurde der Download der Ovi Suite leider mit der Begründung „Die heruntergeladene Datei ist ungültig“ abgebrochen, so dass die Datei doch manuell von der Nokia Website heruntergeladen und installiert werden musste. Die Nokia Multimedia Common Components und der Nokia Ovi Player ließen sich hingegen problemlos über den Link downloaden und installieren. Eine Schutztasche befindet sich nicht im Lieferumfang.

Nokia C6-00
 
Die inside-handy Wertung: 77%

Verarbeitung & Design

Nokia C6-00Zum Lösen der Akkuabdeckung von der Rückseite des Nokia C6 gibt es eine kleine Entriegelungstaste. Unter dem Deckel sieht man den Akku und einen Metalleinschub für die Simkarte. Um diese Einzulegen oder zu entfernen, muss zunächst der Akku entnommen werden. Erfreulich ist, dass sich der Steckplatz für die MicroSD-Speicherkarte an der Außenseite des Smartphones befindet, so dass man diese jederzeit ohne vorheriges Öffnen des Akkudeckels herausnehmen kann.

Insgesamt ist das C6 sehr solide verarbeitet. Das verbaute Plastik ist leicht angeraut und wirkt hochwertig. Mit seinen Maßen von 113,4 x 53 x 16,8 Millimetern liegt es komfortabel in der Hand, zählt mit 150 Gramm Gewicht jedoch nicht gerade zu den Leichtgewichten. Hält man das C6 im geschlossenen Zustand in der Hand, erscheint der Slidemechanismus etwas zu wenig stramm, da sich der Slider bei Berührung mit dem Daumenballen sehr schnell ein kleines Stück aufschiebt. Nach diesem leichten Spiel verstärkt sich die Feder des Sliders jedoch wieder, so dass er sich nicht von selber öffnet. Im aufgeschobenen Zustand sitzt der Slider fest in seiner Position.

USB- und MicroSD-Speicherkarten-Steckplatz werden durch Abdeckungen vor Verschmutzungen geschützt. Die Anbauteile sitzen fest in ihren Steckplätzen, das Micro-USB-Datenkabel hat dabei jedoch etwas Spiel zu den Seiten hin. Die Kameralinse liegt leider ungeschützt auf der Geräterückseite, so dass es hier auf Dauer zu unschönen Kratzern kommen könnte, wenn das Smartphone nicht ständig in einer Handytasche transportiert wird. Musikliebhaber werden sich über die 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse am oberen Rand des Nokia C6 freuen, da dort ein eigenes Headset angeschlossen werden kann. Unter dem Display des Nokia C6 befinden sich drei schmale Tasten, von denen die zwei äußeren dem Anrufmanagement und die mittlere zum Aufrufen des Hauptmenüs dienen.

Die Anruftaste wird von unten grün, die Beenden-/Aus-Taste rot und die Menütaste weiß beleuchtet, wenn das Display aktiviert ist. Zudem hat die Beleuchtung der Hometaste noch die zusätzliche nützliche Funktion, durch Blinken verpasste Anrufe oder Mitteilungen zu signalisieren. Alle drei Tasten haben einen gleichmäßigen Druckpunkt und sind auch ohne hinzuschauen gut zu ertasten. An der rechten Außenseite sieht man eine Wipptaste zur Lautstärkeregulierung, eine Display-Sperrtaste und eine Kamerataste. Beim Testmodell machen sowohl Wipp- als auch Kamerataste einen etwas klapperigen Eindruck, der so gar nicht zur ansonsten soliden Verarbeitung des Sliders passen will, da sie sich seitlich ziemlich stark hin- und herwackeln lassen. Dadurch, dass sie sich vom übrigen Gehäuse abheben, sind sie jedoch gut zu ertasten.

Nokia C6-00Die Texteingabe geschieht wahlweise über eine virtuelle alphanumerische Tastatur, Handschrifterkennung, für die es ein Handschrifttraining gibt, damit das Smartphone möglichst präzise die eigene Handschrifteingabe auf dem Display erkennt oder über die echte QWERTZ-Tastatur. Im Test zeigte sich das Trainingsprogramm für die Handschrifteingabe etwas begriffsstutzig. So wurde ein eingegebenes kleines „b“ beispielsweise erst als dem „l“, dann dem „p“ zu ähnlich erkannt, wenn man es in Druckschrift eingab und durchgehend als dem „e“ zu ähnlich, wenn man es in Schreibschrift eingab.

Als sehr komfortabel erwies sich jedoch die Eingabe über das QWERTZ-Tastaturfeld, da die einzelnen Tasten schön groß sind und das Eingabefeld sogar Extratasten für Umlaute enthält. Einzig der Druckpunkt dürfte etwas strammer sein. Die Tasten sind leicht gewölbt, was die blinde Eingabe deutlich erleichtert. Über den weißen Buchstaben befinden sich orangefarbene Sonderzeichen und Zahlen, die sich über die Fn-Taste oder durch längeren Druck auf die jeweilige Buchstabentaste anwählen lassen. Außerdem gibt es eine zusätzliche Symboltaste, eine Strg-Taste, eine Leer-Taste, eine Zurück- und eine Enter-Taste, sowie zwei Hochstell-Tasten. Rechts neben dem Tastaturfeld sieht man einen angenehm großen 4-Wege-Navigationskey.

Die Buchstaben sind bei aufgeschobenem Slider von unten hell weiß und die Symbole orangefarben beleuchtet. Auch um den OK-Button des Navigationskey leuchtet ein orangefarbener Rand. Per Sprachbefehl können Kontakte aufgerufen oder Programme geöffnet werden. Um die Spracherkennung der eigenen Sprechweise anzupassen, gibt es eine Sprachbefehl-Einführung. Im Test erkannte das Sprachprogramm fast alle Befehle und rief die korrekten Anwendungen oder Kontakte auf.

 
Die inside-handy Wertung: 86%
 
 

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30.09.2011, 19:05 Uhr
Achim Wagner [Gast]
Ich bin auf der Suche nach einem Smartphone ohne Firlefanz und alberne Spielereien. Leider wird auf diese Merkmale viel zu sehr geschaut. Das Problem für Handy-Käufer jenseits der 40 ist, dass der gesamte Markt zum einen auf altkluge, daddelnde und (auf einem Minidisplay) surfende "Kiddies" im speziellen und auf spielzeugsuchende Konsumenten im all...[mehr]gemeinen ausgerichtet ist. Wer wirklich nur einige Grundfunktionen sucht, mit denen man auch in Arbeit und Beruf etwas anfangen kann (etwa eine vernünftige Mail- bzw. Push-Funktion, etwa auch mit Exchange), der sucht sich "zum Schänzchen" bzw. einen "Wolf". Es ist frustrierend, denn selbst in den größten Spielzeughäusern wie Saturn findet man aus der Riesenauswahl letztlich nichts, eine eingehende Beratung findet nicht statt, obwohl es sicher viele Verkäufer könnten. Aber sie lassen dich mit deinen Vorstellungen allein. Der Standardsatz auf die Frage, was man mit dem Handy denn so insgesamt anstellen kann (im Vergleich zum Nebengerät): "Das müssen Sie wissen". Dieser Markt inklusive oft linker und übelster Handyverträgen mit hohen Kosten und zwei Jahren Laufzeit ist inzwischen ein ähnlicher Misthaufen wie das WWW, wo selbst Google überfordert ist, den ganzen Informations- und Meinungsmüll zu sortieren und fachgerecht zu entsorgen. Die Fülle an "Tests" und Meinungen von Menschen mit nicht einmal 15 Jahren Lebenserfahrung verwirrt sehr. Man kann das Netz nicht mehr als Informations- und Entscheidungsgrundlage nutzen. Das aber ist aus meiner eigenen Erfahrung mit "Analogmedien" wie gedruckten Zeitschriften eine gute Entwicklung. Denn dorthin wird die Entwicklung in Teilen zurückgehen. Tests und Berichte, die von gelernten Fachjournalisten recherchiert und geschrieben werden, sind in diesen kontrollierten Medien auf lange Sicht und in Zukunft weiterhin besser als der Müll, welcher von interessierter Seite zum Zweck der Beeinflussung ins Netz geladen wird (z.B. in Bewertungsportalen). So wie die erste Welle der sog. "New Economy" mangels Substanz verschwand, so wird das auch für große Teile der Inhalte im Netz geschehen. Die Veröffentlichung von Information braucht Know-How und Lebenserfahrung. Wenn also über Handys von Unbekannten berichtet wird, es sei schlecht, dann mag das für einen anderen ganz und gar nicht stimmen. Denn er setzt ganz andere Prioritäten.

11.07.2011, 15:49 Uhr
Impartial
Verwende das C6-00 jetzt seit acht Monaten und bin sehr zufrieden.

OK, das C6-00 ist nicht das schnellste und auch nicht das schönste Gerät, das ich je hatte, aber es funktioniert alles, wie vom Hersteller angegeben, es lassen sich zusätzlich weitere Anwendungen mittels Ovi Store herunterladen und installieren.

Als Messaging- und Multimedia-Masc...[mehr]hine macht das C6-00 eine recht gute Figur und auch seiner Hauptaufgabe, der Telefonie, zeigt es sich ohne nennenswerte Probleme gewachsen. Auch als Navi lässt es sich gut gebrauchen, wenn es natürlich auch nicht an die Qualitäten eines Festeinbaus heranreicht, aber bitte schön, das kann und darf man für den Preis wohl kaum erwarten.

Einziger Nachteil: Selbst ohne WLAN- oder HSDPA-Datenverbindungen hält eine Akkuladung nicht mehr als max. 2 Arbeitstage, dann ist Schluss. Aber auch hier muss man ganz klar sagen, dass es bei anderen Smartphones da auch nicht besser aussieht, im Gegenteil, die sind häufig schon nach wenigen Stunden leer"gespielt."
10.07.2011, 21:57 Uhr
[Gast]
Habe mal eine frage hat noch jemand das problem das das akku nicht mehr länger als einen tag hält????finde es echt schade da das handy an sich nicht schlecht ist nur jeden tag aufladen is lästig und dabei nutze ich es kaum es ist halt immer nur an aber nich das ich viel telefoniere oder oder....
05.07.2011, 17:23 Uhr
ingerik
Ich kann meinem Vorredner nur beipflichten. Besitze dieses Monstrum seit Ende Mai. 5 Tage später funktioniete mit einem mal garnichts mehr. Ich glaube A1 oder Nokia ist das wurscht. Kein Umtausch, sondern Reparatur. Service katastrofal!!! Wurde kein Fehler gefunden und nur neu upgedatet.Klingelzeichen lt. Angabe am Display € 1.50 wurde mit € 2.50 v...[mehr]errechnet und funktioniert nicht. Datei schadhaft !!

Wer will mein Hady kaufen??? ;( - :cursing:
02.07.2011, 22:14 Uhr
rsc83
Hallo zusammen,
ich habe seit 8 Wochen dieses Smartphone, mittlerweile das vierte Gerät und immer wieder die gleichen Probleme.

Wie viele Vorredner geschrieben sind es bei mir auch die gleichen Fehler:
- Mails zwei- bis vierfach im Eingang (bei allen vier Geräten)
- Kamera funktioniert nur sporadisch (Gerät zwei und vier)
- Gerät hängt sich immer...[mehr] mal wieder auf (bei allen vier Geräten)
- Menü sehr langsam (alle vier Geräte)
- Adressbuch auch sehr langsam (Gerät zwei und drei)
- Internetradio läuft nie störungsfrei (bei allen vier Geräten)
- Wecker hängt das Telefon auf = keine Weckfunktion (bei allen vier Geräten)
- ...

Es ließen sich noch weitere Fehler auflisten. Das angepriesene Business-Handy entpuppt sich als Total-Flop und ich bin ziemlich gefrustet.

Nokia Care war auch bislang keine Hilfe, da immer nur getauscht wird. Softwareupdate sind nicht möglich, da auf der Nokiahomepage eine ältere Version angeboten wird als auf dem Smartphone selbst als Grundlage ist. Auch komisch, was? :)

Ich werd das Ding zurückgeben und mir ein anderes holen...aber kein Nokia, denk ich... :)
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