Test des Nokia 8800
| Test-Datum: | 07.09.2006 |
| Software Version: | |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | BS ![]() |
Unter dem Slogan „Design für die Sinne“ bringt Nokia das 8800, ein „schlankes, edles Mobiltelefon in einem zeitlos eleganten Design“ auf den Markt. Das „besonders hochwertige Edelstahl-Gehäuse“ soll das Gerät außerordentlich reizvoll machen. Zudem wird das Display als kratzfest beworben. Ob das Nokia 8800 neben dem Edelstahl-Gehäuse und dem kratzfestem Display noch mehr zu bieten hat und hinter der schönen Fassade hoch- oder minderwertige Qualität steckt, hat inside-handy.de im Testlabor ausführlich getestet. |
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Die stabile Verpackung des Nokia 8800 ist in elegantem Schwarz gehalten und ist mit einer Blechklammer verschlossen, in welche der Schriftzug „Nokia 8800“ eingestanzt ist. Zieht man die Klammer ab und klappt den Deckel der Schachtel zurück, sieht man eine übergroße, auf einen weiteren Deckel aufgedruckte Abbildung des 8800 - öffnet man diesen, kommt ein Prospekt und das Gerät zum Vorschein.Unter der Plastikschale befindet sich das Zubehör, welches Nokia dem 8800 beigelegt hat: Ein Headset mit einem Ohrstecker, ein Ersatzakku, ein Tisch- und ein Reiseladegerät. Zum Schutz des edlen Gerätes ist zudem noch eine Tasche im Lieferumfang enthalten. Die Handytasche aus Leder ist das passende Accessoire für das edle Gerät. Zusätzlich liegt auch eine Software für den PC, die „Nokia PC-Suite“, und eine ausführliche Bedienungsanleitung bei. Ein passendes Datenkabel für die Verbindung zwischen Handy und PC sucht man leider vergeblich. ![]() |
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| Die inside-handy Wertung: | 92% |
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![]() Nimmt man das Gerät zum ersten Mal in die Hand, fällt sofort das hohe Gewicht auf. Mit 134 Gramm gehört es nicht unbedingt zu den Leichtgewichten in der Handy-Liga. Dies muss aber kein Nachteil sein - die hochwertige Oberfläche verbunden mit dem Gewicht unterstreichen das Image des edlen Design-Handys.Das Zusammenbauen des Nokia 8800 stellt keine große Herausforderung dar. Zuerst drückt man die beiden Knöpfe an der linken und rechten Seite (jeweils in der oberen Hälfte) ein und schiebt dann den Akku-Deckel nach unten. Nachdem der Akku entnommen ist, kann die SIM-Karte platziert werden. Die Vorgehensweise unterscheidet sich hier etwas von herkömmlichen Varianten: die Karte muss quer in die Öffnung geschoben werden. Die abgeflachte Kante der Karte muss rechts oben sein und der Chip nach unten zeigen. Nach dem Einschieben der SIM-Karte wird noch der Akku eingesetzt und der Deckel aufgeschoben. Hier gilt, möglichst weit unten anzusetzen und den Deckel dann langsam hochzuschieben. Problematisch an dem Edelstahldeckel ist, dass er sich nach gewaltsamer Behandlung kaum in seine ursprüngliche Form zurückbiegen lässt. Das Design des Gerätes ist sehr attraktiv, alle Elemente wirken hochwertig und formschön. Zudem ist das Gerät verhältnismäßig schlank, was bei Nokia-Modellen eher selten der Fall ist.Anschlüsse für Zubehör und zur Datenübertragung sind nur an der Unterseite des 8800, diese sind nicht weiter vor äußeren Einflüssen geschützt. Auch beim Aufschieben des Gerätes fällt auf, dass sich dadurch viele Schlupflöcher für Schmutz bilden. So ist das Fach, in welches die Tastatur geschoben wird, stark staubanfällig. Auch die Öffnung für die Kamera kann zum Staubfänger werden. Daher ist es wichtig, das Gerät bei Nichtbenutzung zu schließen, anstatt es offen liegen zu lassen. Im Allgemeinen wirkt das Gerät durch seinen Edelstahlmantel in Kombination mit schwarzem Kunststoff sehr edel. Tastatur und Kamera passen gut zum Gesamtbild und die beiden Softkeys links und rechts unter dem Display runden dieses noch ab. Zusätzlich wirkt das Handy durch das Material sehr stabil. (Ob dem so ist, darf der Nutzer selber testen. Wie schon beim Akkudeckel angesprochen, behält Stahl üblicherweise die ihm mit Gewalt gegebene Form. Das bedeutet, dass ein Sturz Dellen verursachen kann, die nicht ohne weiteres zu entfernen sind.) Headset und Ladegerät lassen sich zuverlässig anschließen und haben kaum Spiel. Einzig das Tischladegerät erweist sich als instabil bei der Benutzung. Ein ungewollter Schlag gegen den Tisch auf dem das Gerät steht, würde im ungünstigsten Fall zu einem Sturz führen.Neben den beiden Anschlüssen für Headset und Ladegerät gibt es nichts weiter an den Seiten des Gerätes. Der Preis des Designs wird hier klar: Es gibt keine Möglichkeit, die Lautstärke durch einen Kippschalter an der Seite zu regeln, keinen Einschub für eine Speicherkarte oder gar zusätzliche Tasten für Schnellzugriffe. Die winzige Kamera und das fehlende Blitzlicht lassen darauf schließen, dass das nicht alles war - dazu aber später mehr. Die Tastatur ist übersichtlich und klar strukturiert. Neben dem normalen Ziffernblock gibt es darüber noch Navigationstasten in vier Richtungen und einen Knopf in der Mitte. Zusätzlich, links und rechts davon, zwei Tasten zur Annahme und zum Beenden eines Gespräches. Direkt darüber, auf Displayhöhe (etwa ein bis zwei Millimeter höher), befinden sich die vorhin angesprochenen Softkeys. Der Platz dazwischen ist nicht mit einem weiteren Knopf belegt - ein knopfähnliche Metallstück dient lediglich dem Auf- und Zuschieben des Gerätes. Die Fühlbarkeit der Tasten ist in Ordnung und der Druckpunkt ist gut. Einziges Manko hier ist der Höhenunterschied zum Rest des Handys - durch die Vertiefung der Tastatur stört der untere Rand des Gehäuses beim Drücken der Stern- Null- und Raute-Taste. Genauso verhält es sich am oberen Rand: Die obere Navigationstaste ist mit etwas dickeren Fingern kaum erfolgreich bedienbar. Die Softkeys hingegen umso besser, da sie deutlich erhabener sind, als alle anderen Tasten. Der Vibrationsalarm funktioniert mit und ohne Rufton. Leider ist die Vibration sehr schwach. Dicke Hosen verhindern ganz gewiss, dass man von dem Anruf etwas mitbekommt. |
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| Die inside-handy Wertung: | 90% |
| >> weiter zum 2. Teil des Nokia 8800 Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
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Unter dem Slogan „Design für die Sinne“ bringt Nokia das 8800, ein „schlankes, edles Mobiltelefon in einem zeitlos eleganten Design“ auf den Markt. Das „besonders hochwertige Edelstahl-Gehäuse“ soll das Gerät außerordentlich reizvoll machen. Zudem wird das Display als kratzfest beworben. Ob das Nokia 8800 neben dem Edelstahl-Gehäuse und dem kratzfestem Display noch mehr zu bieten hat und hinter der schönen Fassade hoch- oder minderwertige Qualität steckt, hat inside-handy.de im Testlabor ausführlich getestet.
Die stabile Verpackung des Nokia 8800 ist in elegantem Schwarz gehalten und ist mit einer Blechklammer verschlossen, in welche der Schriftzug „Nokia 8800“ eingestanzt ist. Zieht man die Klammer ab und klappt den Deckel der Schachtel zurück, sieht man eine übergroße, auf einen weiteren Deckel aufgedruckte Abbildung des 8800 - öffnet man diesen, kommt ein Prospekt und das Gerät zum Vorschein.

Nimmt man das Gerät zum ersten Mal in die Hand, fällt sofort das hohe Gewicht auf. Mit 134 Gramm gehört es nicht unbedingt zu den Leichtgewichten in der Handy-Liga. Dies muss aber kein Nachteil sein - die hochwertige Oberfläche verbunden mit dem Gewicht unterstreichen das Image des edlen Design-Handys.
Das Design des Gerätes ist sehr attraktiv, alle Elemente wirken hochwertig und formschön. Zudem ist das Gerät verhältnismäßig schlank, was bei Nokia-Modellen eher selten der Fall ist.
Headset und Ladegerät lassen sich zuverlässig anschließen und haben kaum Spiel. Einzig das Tischladegerät erweist sich als instabil bei der Benutzung. Ein ungewollter Schlag gegen den Tisch auf dem das Gerät steht, würde im ungünstigsten Fall zu einem Sturz führen.
![Bild des Apple AppStore Volkswagen Polo Challenge 3D [iPhone]](http://www.inside-handy.de/img/handyspiele/1518_k.jpg)

