Test des Nokia 808 PureView

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 14.08.2012
Software Version: Nokia Belle
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: CKr dem Autor Feedback senden
 
Nokia 808 PureView

Schon bei der Vorankündigung des Nokia 808 PureView wurde heiß über das Smartphone mit 41-Megapixel-Kamera und Carl-Zeiss-Optik diskutiert. “Wozu benötigt eine Handykamera so eine hohe Auflösung?” mag sich manch einer gefragt haben. Fünf Jahre steckte Nokia in die Entwicklung des “Fotoriesen”. Wie gut Bilder mit der hochauflösenden Handy-Cam gelingen, was sonst noch unter dem Cover des Symbian-Smartphones steckt und was es mit den 41 Megapixeln tatsächlich auf sich hat, verrät ein Praxistest auf inside-handy.de.

 

Verpackung & Lieferumfang

Das PureView wird in einem stabilen Nokia-blauen Karton mit Aufdruck des Smartphones geliefert. Das Handy selbst liegt in einer robusten Pappschale. Im Lieferumfang befinden sich ein 1.400-Milliamperestunden-Akku, ein Micro-USB-Datenkabel mit Netzteiladapter, ein Stereo-Headset mit Ersatzohrstöpseln, eine Handschlaufe, eine NFC-Info-Karte, eine Kurzanleitung im Faltblattformat sowie Serviceheftchen. Eine Micro-SD-Speicherkarte wurde trotz entsprechender Erweiterungsmöglichkeit nicht mitgeliefert.

Nokia 808 PureView
 

Verarbeitung & Handhabung

Nokia 808 PureView

Zum Aufhebeln der Akkuabdeckung, die zugleich die Rückseite des Nokia 808 darstellt, gibt es eine kleine Rille am unteren Geräterand. Der unbiegsame und robust wirkende Plastikdeckel lässt sich leicht aus seinen Verankerungen lösen, sitzt aufgesteckt aber bombenfest. Unter dem Akkufach befinden sich Steckplätze für die Micro-SIM- und Micro-SD-Karte. Ein Wechsel der Karten ist somit leider nicht ohne das vorherige Entnehmen des Akkus möglich, was für einen ambitionierten Hobbyfotografen, der viel Speicherplatz benötigt, in Puncto Micro-SD-Karte unpraktisch ist. An der Rückseite befindet sich eine Aussparung für die hervorstehende große Kameralinse, den Blitz und eine Lautsprecheröffnung. Zwar ist die Linse leicht in das gewölbte Kamera-Gehäuse versenkt, jedoch verfügt sie über keine weitere Abdeckung, was bei häufigem Transport in der Tasche zusammen mit anderen Gegenständen zu unschönen Kratzern auf dem Linsenglas führen kann. Im Test setzte sich zudem reichlich Staub auf dem freiliegenden Linsenglas ab.

Nokia 808 PureViewDie Front wird vom vier Zoll großen Display beherrscht, dessen glänzende Oberfläche Fingerabdrücke nahezu magisch anzieht. Die Screen-Oberfläche besteht aus kratzfestem Corning Gorilla Glass und ist leicht gewölbt. Über dem Display befindet sich eine Lautsprecheröffnung, die sich beim Testgerät ebenfalls anfällig für Staub- und Fussel-Ablagerungen zeigte. Verborgen unter dem dunklen Displayglas befinden sich die Linse der VGA-Frontkamera und der Helligkeitssensor. Die Steckplätze für Micro-HDMI- und Micro-USB-Kabel sowie ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss befinden sich am oberen Geräterand. Der HDMI-Steckplatz wird als einziger durch eine Plastikabdeckung geschützt. An einer Öse am unteren Handyrand kann die mitgelieferte Handschlaufe angebracht werden.

Das Design erinnert, ganz dem Zweck entsprechend, tatsächlich sehr an eine Digitalkamera; ein Eindruck, der durch das dicke angeraute Plastik und die gewölbten Oberflächen noch verstärkt wird. Mit seinen Außenmaßen von 123,9 x 60,2 x 13,9 Millimetern macht sich das Device in einer Hemdtasche recht dick und ist mit 169 Grammauch nicht gerade ein Leichtgewicht, was sicherlich in erster Linie der großen Kameralinse zuzuschreiben ist.

Unter dem Display befindet sich eine gewölbte Tastaturleiste zur Anwahl der Anruf-, Menü- und Ende-/Ein-/Aus-Tasten. Während der Bedienung sind die Tastatursymbole von unten farbig beleuchtet. Das Symbol der mittleren Taste zeigt durch Blinken Ereignisse an. Zum Sperren und Entsperren des Displays gibt es eine Schiebetaste am rechten Geräterand. Hier sind auch eine schwarze Wipptaste zur Lautstärkeregulierung sowie die ebenfalls in Schwarz gehaltene Kamerataste angesiedelt. Da die Drücker sich leicht vom Untergrund abheben, sind sie auch ohne hinzuschauen gut auffindbar. Alle Tasten weisen einen festen und gleichmäßigen Druckpunkt auf. Langes Drücken und Halten der Anruftaste aktiviert die Spracheingabefunktion, über die Programme oder Kontakte aufgerufen werden können. Diese funktionierte beim Testgerät sehr gut und fand nahezu alle eingegebenen Befehle beim ersten Mal. Über langes Halten der Menütaste wird der Taskmanager aufgerufen. Texte lassen sich wahlweise über eine angenehm große virtuelle QWERTZ- oder eine alphanumerische Tastatur eintippen.

Nokia 808 PureView

 

 
 

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