Test des Nokia 7900 Prism
| Test-Datum: | 24.09.2008 |
| Software Version: | |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | WT ![]() |
![]() Ein weiterer Vertreter von Nokia aus der Lifestyle-Serie, das 7900 Prism versucht die Gunst der Käufer zu finden. Extravagant mit dem gewissen „Etwas" strahlt das neue Phone den Charme aus, der notwendig ist, um aus der großen Modellvielfalt herausragen zu können. Nur die optischen Impulse allein werden für einen Erfolg bei den kritischen Käufern nicht ausreichen. Nokia will mit diesem „einzigartigen Fashion-Statement", das so viele Facetten wie das Leben haben soll, auch auf der technischen Ebene punkten. Reichen dazu OLED-Display und raffinierte Lichteffekte aus? Ob auch die inneren Werte mit der modischen Extravaganz des 7900 Prism mithalten können, wird im ausführlichen inside-handy.de-Test für Sie herausgefunden. |
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| Die inside-handy Wertung: | 67% |
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![]() Die hochwertige Verarbeitung fällt sofort beim ersten Anfassen auf. Edles glänzendes Schwarz mit einer dem Namen entsprechenden Formgebung, dem angedeuteten Prisma-Dreieck zieht sich in einer konsequenten Gestaltung durch die ganze Optik des 7900.
Die tiefschwarzen Tasten in der dreieckigen Form sind schön in die Optik integriert. Nur verwirrt anfangs die Formgebung und auch die absolut unzureichende Beschriftung der Tasten etwas. Vor allem bei heller Umgebung und im Freien ist von der Tastenbeschriftung so gut wie gar nichts mehr erkennbar. Die Fühlbarkeit und der Druckpunkt der Einzeltasten ist soweit ok und ausreichend deutlich. Die Tastaturbeleuchtung wirkt relativ dunkel aber dafür gleichmäßig, was eine ausreichende Bedienung auch bei Dunkelheit gewährleistet. Als Besonderheit kann die Farbe der Tastaturbeleuchtung individuell aus einer Farbauswahl von 49! verschiedenen Farbtönen ausgewählt werden. Auch der zentrale Fünf-Wege-Nav-Key unterhalb des Displays ist grundsätzlich gut zu bedienen, natürlich orientiert sich auch hier die Formgebung an der gezogenen mehreckigen Impression der übrigen Designgestaltung - eine präzise Steuerung durch das Menü ist hier gewährleistet. Direkt unterhalb des Displays befinden sich zwei Menüwahltasten, die beide variabel mit einer individuellen Anwendung belegt werden können.
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| Die inside-handy Wertung: | 68% |
| >> weiter zum 2. Teil des Nokia 7900 Prism Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
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Das Nokia 7900 wird in einer kleinen flachen Nokia-Verpackung geliefert, auf der verschiedene Motive und die besonderen Lichtspiele aufgedruckt sind. Die Innenseite der Verpackung ist mit den Linien des Gehäusedesigns bedruckt. Bereits die Aufmachung des Kartons lässt keinen Zweifel aufkommen, dass hier Fashion und Extravaganz klar im Vordergrund stehen. Der durchschnittliche Lieferumfang ist nur schlechter Standard. Neben dem Standard-Li-Ion-Akku BL-6P mit 830 mAh und einem kleinen Ledertäschchen hat Nokia dem Gerät auch noch ein Stereo-Headset mit einem Fernbedienungsadapter für die Lautstärkeregulierung, ein Netzladeteil und ein USB-Anschlusskabel zur Verbindung mit einem PC beigelegt. Eine ausführliche Betriebsanleitung in Buchform rundet den Lieferumfang des Testgerätes ab. Eine Daten-CD mit der Nokia-Sync-Software sucht man leider vergebens. Alles ist lose verpackt in einer Schale des Innenkartons untergebracht. 

Von den Tasten, über den Nav-Key bis zum Einrahmung des Kameraobjektives, alles ist in einer gezogenen Form eines Doppeldreieckes gestaltet. Die tiefschwarze glänzende Farbe unterstreicht den extravaganten und noblen Charakter des 7900 Prism. Nur eines fällt auch sofort auf, die Oberfläche zieht magisch Fingerprints und unschöne Flecken an, hier wird ein Putztuch sehr oft zum Einsatz kommen müssen, will man die edle Ausstrahlung ständig präsent haben. Die Rückseite des 7900 ist praktischerweise als umlaufender Schieber in der charakteristischen Gesamtoptik des 7900 konstruiert und dient auch gleichzeitig als Akkudeckel. Dieser „Deckel" wird über die beiden seitlichen Führungsschienen einfach aufgeschoben und sitzt im geschlossenen Zustand bombenfest.Der Materialmix aus Glas, Kunststoff und Metall präsentiert sich in einer hervorragenden Verarbeitung. Das Fashion-Phone liegt grundsätzlich sehr gut in der Hand, da auch nahezu alle Kanten abgerundet sind. Bis auf eine Ausnahme: die durchgehende Displayabdeckung ist bis zum oberen Rand durchgezogen und leider nicht abgerundet. Führt man das 7900 zum Ohr erlebt man zuerst eine etwas unangenehme Überraschung. Der schon fast scharfkantige Abschluss ist alles andere als angenehm am Ohr zu spüren. Hier hätte Nokia durchaus auch eine Abrundung der oberen Gehäusekante vornehmen können.
Direkt darunter ist dann die Rufannahme-(links) und Beendigungstaste (rechts) platziert. Letztere Taste ist auch zugleich die Taste mit der Ein-/ Ausschaltfunktion. Nur getrennt durch schmale, spaltförmige Schlitze ist dann eine herkömmliche Zwölfer-Handy-Tastatur integriert. Bis auf die Außenkante des Nav-Key sind die gesamten Tasten plan in die Gehäuseoberfläche eingelassen. Der Nav-Key steht leicht über, was der Fühlbarkeit positiv zugute kommt. An den Außenseiten des 7900 Prism sind keine Tasten- oder Steuerungselemente zu finden. Nur an der Oberseite ist die Buchse für den Micro-USB-Anschluss, an den das Netzladeteil, das USB-Kabel zur Verbindung mit dem PC und das Stereo-Headset angeschlossen werden kann. Außerdem ist in der oberen Gehäusekante ein LED-Ring unter einer transparenten Plastikabdeckung vorhanden, deren Lichteffekte in verschiedenen Situationen eine optische Signalisierung unterstützt (Statusblinken - langsame Blinkfolge, Nachrichten oder verpasste Anrufe - schnelleres Blinken). Diese Blinkeffekte können individuell über die einzelnen Profileinstellungen gesteuert werden. Auf der Rückseite des Handys ist die integrierte Linse der zwei Megapixel Kamera und daneben die LED des Fotolichtes vorhanden. Ein kleiner dreieckiger Gehäuselautsprecher ist rechts neben der Kamera verbaut. Das Einlegen der SIM-Karte in den dafür vorgesehenen Kartenleser, der oberhalb des Akkus in einem festen Einschub untergebracht ist, gestaltet sich einfach und ist ohne Hilfsmittel zu bewerkstelligen.
Schwieriger wird es schon mit dem Akku. Dieser kann nur in der richtigen Lage eingesetzt werden und sitzt auch sehr gut. Leider aber ist der Akku ohne Hilfsmittel kaum noch zu entfernen, da er zum einen sehr stramm sitzt und zum anderen auch keine griffbereite „Nase" zum Entfernen vorhanden ist. Da in der Regel der Akku nur sehr selten herausgenommen werden muss, ist dies ein zu vernachlässigendes Manko. Ein Speicherkartensteckplatz zur Speichererweiterung ist beim 7900 Prism nicht vorhanden. Der überdurchschnittlich große Gerätespeicher von ein Gigabyte ist dagegen großzügig bemessen. Die normale Handy-Tastatur erlaubt ein flüssiges Schreiben, der ausreichende Druckpunkt der Tasten und die saubere Verarbeitung runden den positiven Eindruck ab. Nokia implementiert auch beim 7900 Prism einen Vibrationsalarm, der sehr gut zu spüren ist. Ein Silentmodus mit „spürbarer" Anrufsignalisierung ist damit Bestandteil des praxisgerechten Ausstattungspaketes.
![Bild des Apple AppStore Volkswagen Polo Challenge 3D [iPhone]](http://www.inside-handy.de/img/handyspiele/1518_k.jpg)

