Test des Nokia 7230

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Einführung

Test-Datum: 02.06.2010
Software Version: Serie40
Testversion mit Branding: nein
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Nokia 7230

Nokia bringt mit dem 7230 ein sehr kompaktes Slider-Handy auf den Markt, das nicht nur durch sein Design, sondern auch durch seine Ausstattung überzeugen soll. Bei einem Preis von knapp 120 Euro verfügt es über eine 3,2-Megapixel-Kamera und verspricht eine sehr gute Anbindung an soziale Netzwerke wie zum Beispiel Facebook oder MySpace. Ob das Gerät im Vergleich zu modernen und komfortableren Touchscreen-Handys bestehen kann, wird der redaktionelle Testbericht von inside-handy.de klären.

Verpackung & Lieferumfang

Das Handy wird in einem kompakten, blauen Karton ausgeliefert, den das Abbild des Gerätes ziert. Im Karton befinden sich das Mobiltelefon, der Akku, ein Stereo-Headset sowie die Bedienungsanleitung und das Ladegerät. Erfreulicherweise hat Nokia auch schon eine zwei Gigabyte große Speicherkarte in den passenden Steckplatz gesteckt. Auf ein Datenkabel oder einen SD-Adapter muss man leider verzichten.

Nokia 7230
 
Die inside-handy Wertung: 80%

Verarbeitung & Design

Nokia 7230

Mit dem Fingernagel kann man den Akkudeckel von der Rückseite des Gerätes lösen. Die SIM- und die MicroSD-Karte werden unter dem Akku platziert. Ein schneller Speicherkartenwechsel ist damit ausgeschlossen. Das Zusammenbauen klappt einfach: Der Akkudeckel wird aufgesetzt und mit leichtem Druck in der Arretierung fixiert.

Nokia 7230Mit Maßen von 98 x 48 x 15 Millimetern und einem Gewicht von 100 Gramm verschwindet das 7230 problemlos in jeder Tasche. Auch wenn der erste Eindruck etwas anderes vermuten lässt, besteht das Gerät fast nur aus Kunststoff. Einzig auf der Display-Rückseite wurde Metall verbaut.

Die Verarbeitung hinterlässt einen durchwachsenen Eindruck. Während das Gerät im Großen und Ganzen gut verarbeitet ist und der Slider im offenen Zustand stabil und fest einrastet, gibt es auch Kritikpunkte. Die Tastenmatte des Ziffernblocks besteht aus billigem Plastik und weist unregelmäßige Abstände zwischen den Knöpfen auf. Auch ist der Druckpunkt sehr schwammig und die Tasten sind nicht deutlich voneinander abgesetzt. Dünnes Plastik findet man auch auf der Geräterückseite. Die Pins, die den Akkudeckel in Position halten, sind so dünn, dass man Angst hat, sie abzubrechen. Des Weiteren kann man unter Druck ein deutliches Knarzen vernehmen.

Nokia 7230Für die Steuerung steht ein Vier-Wege-Navigationskreuz zur Verfügung, das von den vier Tasten für das „Bestätigen“, die „Favoriten“ und das „Anrufmanagement“ umrandet wird. In der Mitte des Steuerkreuzes befindet sich der Bestätigungsknopf.

 
Die inside-handy Wertung: 75%
 
 

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