Test des Nokia 6680
| Test-Datum: | 21.11.2005 |
| Software Version: | V4.01 |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | SR ![]() |
Wieder einmal bringt Nokia mit dem 6680 ein Business Handy auf den Markt. Durch die innovative Idee zwei Kameras in ein Gehäuse einzubauen, setzt Nokia höchstwahrscheinlich einen neuen Standard. Dieses Gerät gilt so als Imaging-Smartphone und könnte den Vorstoß in Sachen mobiler Videokonferenz bedeuten. Auf den ersten Blick etwas groß geraten, stellt sich jetzt die Frage was sich alles in seinem Inneren befindet. Ist das 6680 nur etwas für Geschäftsleute oder hält es auch etwas für Jugendliche parat? Welche Qualität bietet die Videokonferenz und ist sie wirklich sinnvoll? Sind das Gerät und sein Zubehör den Gesamtpreis wert? Im folgenden Testbericht werden nicht nur diese Fragen geklärt. Das Handy verspricht interessant zu werden. |
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Wird das Nokia geliefert findet man nach dem Öffnen des Paketes den üblichen soliden Hartkarton der Verpackung vor. Diese wird durch ein angenehmes Bild eines Vaters mit seinem Sohn verziert. Beide zeigen ein strahlendes lächeln, während der Sohn am Lenker eines Motorrads sitzt. Der Vater hält das modische Nokia 6680 in den Händen und macht gerade ein Bild für das Familienalbum. Ein blauer Seitenbalken und das „Nokia connecting people“-Logo schließen die Front ab. Wie so meist sind auf der Rückseite Bilder des Handys, wie auch eine Auflistung seiner größten Stärken zu sehen. Auf den Seitenteilen sind Bilder der Kameralinsen dargestellt. Man merkt selbst hier schon wie Stolz Nokia auf sein Dual-Cam Modell ist. Betrachtet man die Verpackung im Ganzen merkt man sofort, dass dieses mobile Telefon Menschen ansprechen soll, welche nicht nur privat ein Top Handy nutzen wollen, sondern auch im Privatgebrauch eine gehörige Portion Business nicht missen möchten.![]() Zum Lieferumfang gehören die üblichen Spielereien. Nokia hat sein standardmäßig schlichtes, dennoch schönes Headset beigepackt. Ein 900 mAh Akku sorgt für die nötige Energy. Ladegerät und Handbücher fehlen selbstverständlich auch nicht. Erweitertes Zubehör ist beim 6680 ebenfalls vorhanden. So haben wir eine 64 MB MMC-Speicherkarte, welche nicht nur genug Platz für Multimedia bietet, sondern auch zusätzliche Anwendungen für das Handy enthält. Sollte der Platz nicht reichen, kann man seine Daten auch bequem mit dem beiliegenden Syncronisierungskabel auf den PC übermitteln und natürlich umgekehrt. |
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| Die inside-handy Wertung: | 83% |
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| Wie bei fast allen Handys hat man beim Auseinandernehmen des Gehäuses Angst, etwas zu zerbrechen oder zu verbiegen. Der Einbau von SIM-Karte und Akku ist jedoch gar kein Problem und geht spielend von der Hand. Die SIM-Karte in den Kartenhalter schieben und das ganze einrasten, fertig. Der Look ist eindeutig gelungen. Das 6680 sieht elegant aus. Graues Plastikschalengehäuse und immer wieder ein Hauch von silbernem Metall geben dem Modell einen extravaganten und erfolgreichen Stil. Eine Kamera rechts oben auf der Vorderseite und eine Zweite auf der Rückseite zeigen Innovation. Die hintere Linse wird von einer Slideklappe verdeckt und schützt so vor Dreck und Schaden. Auch die Seitentasten und die Abdeckung vom Erweiterungsplatz sind mit dem edlen Silbermetall bedeckt. Das Handy wird der Marke Business gutgeschrieben und sieht auch genau so aus. ![]() Einzige Mankos am Feeling sind das Gewicht und die Größe. Das Handy wirkt in der Hand etwas klobig. Ein großes Display und ein edles Gehäuse überspielen diese Probleme allerdings sehr gut. Es entsteht so auch das Gefühl, dass es dem Alltagsleben gewappnet ist und durchaus etwas verkraften kann. ![]() Die Qualität des Materials macht nicht nur einen guten Eindruck. Es passt nahezu nahtlos an das Gehäuse. Vorsichtig sollte man nur mit der Slideklappe am Rücken und der Abdeckung des Erweiterungsplatzes sein. Angst vor Abnutzung des Slidemechanismus und auch eine Gefahr, dass die Abdeckung durch ihre Zierlichkeit abbrechen könnte, stehen im Vordergrund. Bei normalem Kraftaufwand und gewöhnlicher Benutzung sollte allerdings nichts passieren. Am unteren Teil des Handys ist wie immer die Anschlussmöglichkeit für Ladegerät, Datenkabel und natürlich des Headsets. Diejenigen, die es gewohnt sind, ihr Zubehör mit einem Druckverschluss an das Handy anzuschließen, werden beim 6680 enttäuscht sein. Hier gibt es nur zwei kleine Bügel an den Seiten der Stecker. Diese sollen das Herausfallen während der Nutzung verhindern. Das kappt an sich auch ganz gut, jedoch nicht bei etwas mehr Zug am Kabel. Bleibt man irgendwo hängen oder zieht etwas mehr an dem Kabel, ist die Verbindung getrennt.Wenn man sich das Gehäuse noch einmal genauer anschaut, fallen einem die kleineren Besonderheiten erst so richtig ins Auge. Es gibt zum Beispiel ein kleines Loch oben Links auf der Front. Dies ist nicht etwa ein Resetknopf oder eine Bereitschaftsanzeige sondern ein empfindlich eingestellter Lichtsensor. Bei guten Lichtverhältnissen wird der Akku geschont und die Beleuchtung abgeschaltet. Wird es um das Gerät herum dunkler, sollen Tasten und Display in einem schönen Glanz erstrahlen. Rechts an der Front ist die erste und mit 2,1 mm kleinere Kamera. Sie ist nicht verdeckt, sondern schön in Szene gesetzt. Zwischen Kameralinse und Lichtsensor ist ein weiteres, sehr kleines Loch direkt über dem Display. Dahinter verbirgt sich der Hörer. Hinter den zwei Seitentasten, je eine rechts und eine links, stecken die Funktionen für das An- und Ausschalten und die Sprachsteuerung. Sprachbefehle und auch Umschalten zwischen Hörer und Lautsprecher sind durch Druck regelbar. Auf der Rückseite ist die zweite Kameralinse. Diese ist mit 4,2 mm doppelt so groß als die auf der Frontseite. Die Kamera schaltet automatisch zur Bildaufnahme sobald die Slideklappe herunter geschoben wird. Die Front des Handys wird durch die Tastatur und das Display abgeschlossen. Das Display ist recht groß gehalten und nimmt zwischen Hörer und Tastatur gut 50 Prozent des Platzes ein. Die Tastatur ist hinter Acryl geschützt und sieht nicht nur bei Hintergrundbeleuchtung edel aus. Hier befinden sich oben zwei Auswahltasten. In der Mitte dieser zwei Tasten ist eine Fünf-Wege-Navigationstaste. Man kann hier also von der kompletten Navigation des Handys sprechen. Unter der Navigation befinden sich die Zifferntasten. Wie immer drei Zeichen in einer Reihe. Vier Reihen gesamt untereinander. Diese Ziffernreihen sind recht klein, durch das hier abgerundete Acryl, aber sehr schön in Form gebracht. Wie auch an den Seiten des Handys ist auch an der Front ein wenig stylisches Silber. Je an den Seiten des Ziffern- und Navigationsblockes sind die letzten fünf Tasten aus diesem Metall. Anruf An- wie auch Beendung, Abbruch, Editier und auch das Aufrufen vom Menü werden über diese gesteuert. Die Tasten sehen nicht nur genial aus, sondern laden geradezu zum Drücken ein. Allein durch das Menü zu klicken und auch eine Kurznachricht zu erstellen, gehen wie von Hand. Die Tasten liegen fest aneinander und bringen ein tolles Druckfeeling. Man bekommt sofort Lust, loszulegen. Durch die enge Anordnung und dem hochwertigen Material wird man diese Tastenführung auch nicht so schnell abnutzen können. Nimmt man das Handy in beide Hände und tippt eine Kurznachricht mit den Daumen, kann man sehr schnell arbeiten und auch ruhig mal in eine andere Richtung schauen. Durch die Tastentöne und dem leichten klicken der Tasten, weiß man genau bei welchem Zeichen man gerade angelangt ist. Allein mit dem Fünf-Wege-Button durch das Menü zu klicken ist schon einfach und vor allem gut zu bedienen. Nicht nur für Nokia-Kenner, sondern auch diejenigen, die gerade zu Nokia wechseln, ist die Menüführung und die Navigation simpel. Die Menüpunkte werden durch kleine Icons dargestellt. Jeweils das Icon in der Mitte des Menüs, im Hauptmenü die Kamerafunktion, ist immer als Standard markiert. Drückt man mit dem Daumen in die Richtung in die man navigieren möchte, geschieht dies sofort. Bei Anruf bekommt man nicht nur den betörenden Sound zu hören. Auch der Vibrations- Motor gibt ein leises Summen von sich. Liegt das 6680 auf einer glatten Oberfläche und man hat einen passenden Klingelton gewählt, kann man förmlich sehen wie das Handy dazu tanzt. |
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| Die inside-handy Wertung: | 82% |
| >> weiter zum 2. Teil des Nokia 6680 Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
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Wieder einmal bringt Nokia mit dem 6680 ein Business Handy auf den Markt. Durch die innovative Idee zwei Kameras in ein Gehäuse einzubauen, setzt Nokia höchstwahrscheinlich einen neuen Standard. Dieses Gerät gilt so als Imaging-Smartphone und könnte den Vorstoß in Sachen mobiler Videokonferenz bedeuten. Auf den ersten Blick etwas groß geraten, stellt sich jetzt die Frage was sich alles in seinem Inneren befindet. Ist das 6680 nur etwas für Geschäftsleute oder hält es auch etwas für Jugendliche parat? Welche Qualität bietet die Videokonferenz und ist sie wirklich sinnvoll? Sind das Gerät und sein Zubehör den Gesamtpreis wert? Im folgenden Testbericht werden nicht nur diese Fragen geklärt. Das Handy verspricht interessant zu werden.


Am unteren Teil des Handys ist wie immer die Anschlussmöglichkeit für Ladegerät, Datenkabel und natürlich des Headsets. Diejenigen, die es gewohnt sind, ihr Zubehör mit einem Druckverschluss an das Handy anzuschließen, werden beim 6680 enttäuscht sein. Hier gibt es nur zwei kleine Bügel an den Seiten der Stecker. Diese sollen das Herausfallen während der Nutzung verhindern. Das kappt an sich auch ganz gut, jedoch nicht bei etwas mehr Zug am Kabel. Bleibt man irgendwo hängen oder zieht etwas mehr an dem Kabel, ist die Verbindung getrennt.
Die Front des Handys wird durch die Tastatur und das Display abgeschlossen. Das Display ist recht groß gehalten und nimmt zwischen Hörer und Tastatur gut 50 Prozent des Platzes ein. Die Tastatur ist hinter Acryl geschützt und sieht nicht nur bei Hintergrundbeleuchtung edel aus. Hier befinden sich oben zwei Auswahltasten. In der Mitte dieser zwei Tasten ist eine Fünf-Wege-Navigationstaste. Man kann hier also von der kompletten Navigation des Handys sprechen. Unter der Navigation befinden sich die Zifferntasten. Wie immer drei Zeichen in einer Reihe. Vier Reihen gesamt untereinander. Diese Ziffernreihen sind recht klein, durch das hier abgerundete Acryl, aber sehr schön in Form gebracht. Wie auch an den Seiten des Handys ist auch an der Front ein wenig stylisches Silber. Je an den Seiten des Ziffern- und Navigationsblockes sind die letzten fünf Tasten aus diesem Metall. Anruf An- wie auch Beendung, Abbruch, Editier und auch das Aufrufen vom Menü werden über diese gesteuert. Die Tasten sehen nicht nur genial aus, sondern laden geradezu zum Drücken ein. Allein durch das Menü zu klicken und auch eine Kurznachricht zu erstellen, gehen wie von Hand. Die Tasten liegen fest aneinander und bringen ein tolles Druckfeeling. Man bekommt sofort Lust, loszulegen. Durch die enge Anordnung und dem hochwertigen Material wird man diese Tastenführung auch nicht so schnell abnutzen können. Nimmt man das Handy in beide Hände und tippt eine Kurznachricht mit den Daumen, kann man sehr schnell arbeiten und auch ruhig mal in eine andere Richtung schauen. Durch die Tastentöne und dem leichten klicken der Tasten, weiß man genau bei welchem Zeichen man gerade angelangt ist. 
![Bild des Apple AppStore Volkswagen Polo Challenge 3D [iPhone]](http://www.inside-handy.de/img/handyspiele/1518_k.jpg)

