Das Handy ist einfach zusammengebaut, bis auf den typischen Rückdeckel von Nokia, bei dem man erst einmal den Dreh raus kriegen muss um ihn zu öffnen. Am besten mit dem Daumen der rechten Hand mit einer Hebelbewegung gleichzeitig nach unten drücken und nach oben schieben. Die SIM-Kartenhalterung befindet sich gleich unter dem Akku. Zum Entriegeln wird sie einfach in Pfeilrichtung gezogen, und die SIM-Karte wird mit der abgeschrägten Ecke nach oben und den Kontakten nach unten eingelegt.
Auf Fotos sieht das Nokia 6630 zwar immer ein wenig klobig aus, doch wenn man es in der Hand hat, stimmen die Proportionen: Die Tasten sind gut angeordnet und das große Display sticht einem sofort ins Auge. Das runde, etwas bauchige Design ist auf den ersten Blick vielleicht etwas ungewöhnlich, es führt aber dazu, dass das Handy wirklich gut in der Hand liegt. Insgesamt ist das Gerät sehr gut verarbeitet: da ist kein Rückdeckel der klappert und die Kameralinse ist noch einmal mit einem Gummiring geschützt. Headset, USB-Kabel und, für Hörgeschädigte wichtig, eine induktive Schleifeneinheit lassen sich leicht in der Mitte unten anstecken und, was noch viel wichtiger ist, sie halten auch. Der Anschluss für das Ladekabel befindet sich gleich links daneben. Beim Ladekabel kann man wie üblich bei Nokia auch die älteren benutzen, so dass auch das Ladekabel fürs Auto weiterverwendet werden kann. Der An- und Ausschalter befindet sich bei dem Gerät rechts oben. Er ist, wie bei allen Handys, mit einem Kreis und einem senkrechten Strich gekennzeichnet. Während die Tastatur gesperrt ist, lässt sich durch kurzes Drücken dieser Taste die Tastaturbeleuchtung für ca. 15 Sekunden einschalten. Wie bei allen Nokiageräten hat man durch kurzes Drücken dieser Taste auch die Möglichkeit, unterschiedliche Telefonprofile einzustellen. Ein schnelles Wechseln, z.B. in den Lautlos-Modus, ist somit kein Problem. Auf der linken Seite oben befindet sich die Freisprech-Taste. Während eines Anrufs kann man hiermit in die Freisprechfunktion wechseln. Hält man die Taste auf der Ausgangsanzeige gedrückt, kann man hiermit die Sprachbefehle aktivieren. Das Nokia 6630 hat eine normale Handytastatur, die trotz der eher kleinen Tasten auch einhändig gut zu bedienen ist. Die grün markierte Annahmetaste befindet sich links oben. In der Ausgangsanzeige kann man sich hierm it die zuletzt gewählten Nummern anzeigen lassen. Unterhalb hiervon befindet sich die Menütaste. Mit der rot markierten Endetaste rechts oben kann man ein Gespräch sowie eine beliebige Funktion beenden. Die c-Taste darunter dient zum Löschen von Texten und Objekten. Mit der Taste ganz rechts unten (kleiner Stift) kann man beim Bearbeiten eines Textes verschiedene Befehle zum Ausschneiden, Bearbeiten und Kopieren ausführen. In der Mitte befindet sich eine Fünf-Wege-Navigationstaste zum Auswählen, Bestätigen oder Aktivieren. Rechts und links daneben sind Auswahltasten, mit denen man die Befehle auf dem Display bestätigen kann. Der Druckpunkt ist bei allen Tasten sehr deutlich und man spürt die hochwertige Verarbeitung. Dies ist vor allem bei der Bedienung der Fünf-Wege-Navigationstaste in der Mitte hilfreich, da man die Bestätigung in der Mitte treffsicher ausführen kann. „Blind-SMS-Tippen“ ist allerdings nicht ganz so einfach, da der Markierungspunkt auf der „fünf“ zu weit unten angesetzt ist. Die Tastatur-Unterschiede sind nicht so gut zu spüren, so dass man sich ohne zu gucken nicht so einfach auf dem Tastenfeld zurecht finden kann. Der Vibrationsalarm kann mit und ohne Klingelton betrieben werden. Der Vibrationsmotor ist nicht zu laut, könnte aber ruhig etwas stärker sein, da man ihn z.B. in Taschen ohne direkten Körperkontakt kaum wahrnehmen kann. |