Test des Nokia 6210 Navigator

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 08.09.2008
Software Version:
Testversion mit Branding: nein
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Nokia 6210 Navigator

Ein „richtungsweisendes" Modell von Nokia ist auf dem Weg in die Regale - das Nokia 6210 Navigator-Handy. Wie bereits der Name schon sagt ist dieses Modell für die Navigation optimiert worden und verfügt noch über eine Vielzahl anderer Features, die eine interessante Erweiterung des bisherigen Modells 6110 versprechen. Wohl gibt es bereits einige Modelle von Nokia mit einem integrierten GPS-Empfänger, aber eine kleine zusätzliche „Ergänzung" der Ausstattungsliste ist fast immer vorhanden. Beim 6210 Navigator wurde ein Kompass zur Optimierung der Fußgänger-Navigation integriert. Auch die weiteren Ausstattungsdetails lassen kaum Wünsche offen. Ist das 6210 in unserem ausführlichen inside-handy.de-Test ebenfalls „richtungsweisend"? Wir verraten es Ihnen in unserem Testbericht.

Verpackung & Lieferumfang

Nokia 6210 NavigatorDas Nokia 6210 wird in einer grau-bunten Nokia-Verpackung geliefert. Unübersehbar ist neben dem Bild des Modells auch der Schriftzug „Navigator" auf der Verpackung aufgedruckt. Der Lieferumfang dieses Modells ist relativ mager ausgefallen. Neben dem Standard-Akku BL-5F mit 950 mAh, einer MicroSD-Speicherkarte mit 1 GB (die bereits im Testgerät eingelegt war, allerdings ohne dazugehörigem SD-Adapter) und einem Netzladeteil hat Nokia dem Gerät auch noch ein Standard-Stereo-Headset und ein USB-Anschlusskabel zur Verbindung mit einem PC beigelegt. Eine ausführliche Betriebsanleitung in Buchform und eine CD mit der Nokia-Sync-Software PC Suite 6.86 für Windows und Apple iSync für Mac-Rechner und diversen Zusatzprogrammen (Nokia Map Loader, Video Manager, Wireless Presenter, etc.) runden den Lieferumfang ab. Alles ist sauber verpackt in einem Innenkarton untergebracht.

 

Nokia 6210 Navigator
 
Die inside-handy Wertung: 77%

Verarbeitung & Design

Nokia 6210 Navigator

Der 6210 Navigator wirkt beim ersten Anfassen solide und gut verarbeitet. Auch der Formfaktor des Slider-Phone mit seinen kompakten Abmessungen vermittelt einen positiven Ersteindruck. Das Kunststoffgehäuse mit der schwarzen, glänzenden Klavierlackoberfläche der Vorderseite harmoniert optisch sehr gut mit der mattgrauen Rückseite. Die helle, alufarbene seitliche Gehäuseumrandung stellt einen weiteren optischen Akzent im Gesamt-Erscheinungsbild des 6210 dar.

Nokia 6210 NavigatorDie Farbabstufung verleiht dem Gerät ein edles und doch sportliches Outfit und wirkt sehr hochwertig. Nur die hochglänzende schwarze Front zieht Fingerabdrücke magisch an. Dies lässt das Gerät schnell „speckig" und etwas „schmierig" erscheinen. Wer nicht regelmäßig putzt wird auf ein sauberes und strahlendes Outfit verzichten müssen. Der Slidermechanismus lässt sich butterweich betätigen, das Gehäuseteil rastet im geöffneten wie auch geschlossenen Zustand sauber ein. Auch das Spiel des Sliders in den Führungsschienen ist kaum merklich und liegt in einem akzeptablen Bereich. Der Akkudeckel geht als Cover-Rückseite über die gesamte Fläche des Handys und lässt sich allerdings nur sehr schwergängig öffnen. Das Abnehmen des Akkudeckels ist sehr filigran und erfordert ein beherztes Zupacken. Das Farb-Display an der Gehäusefront erstrahlt als ein gestochen scharfes Bild. Das Navigator-Phone liegt sehr gut in der Hand und vermittelt einen griffigen Eindruck. Die schwarzglänzenden Tasten sind ausreichend groß und haben einen deutlichen Druckpunkt. Die blaue Tastaturbeleuchtung ist hell und sehr gleichmäßig, was die gute Bedienung auch bei Dunkelheit garantiert. Auch der zentrale 5-Wege-Nav-Key unterhalb des Displays ist grundsätzlich gut zu bedienen - der Steuerungsring und die beiden unmittelbar angrenzenden Hardwaretasten für „Menü" und „Löschfunktion" stehen etwas weit ab, was manchmal etwas störend wirkt.

Nokia 6210 NavigatorDirekt unterhalb des Displays befinden sich zwei Menüwahltasten, die beide variabel mit einer individuellen Anwendung belegt werden können. Getrennt durch die etwas leicht abstehende Menü- und Löschtaste sind darunter die Rufannahme- (links) und Beendigungstaste (rechts) platziert. Unterhalb des Nav-Key ist eine gut sichtbare Zusatztaste mit dem blauen Navigator-Stern angebracht. Von hier aus kann die Navigations-Funktion gestartet werden. Ein langsames blaues Blinken des Sterns zeigt die aktivierte Funktion des GPS-Empfängers. Nach dem (sehr kurzen) SAT-Fix leuchtet die Taste dann permanent in einem schicken Blau. Wie bereits bei mehreren Nokia-Modellen kann die Ringbeleuchtung des Nav-Key wahlweise so aktiviert werden, dass ein dezentes langsames Blinken auf die Standby-Funktion hinweist. Nur bei Vorliegen eines verpassten Anrufes oder einer eingegangenen Meldung blinkt der Nav-Key-Ring in schnellerer Folge. Die Funktion der Ein-/Ausschalttaste befindet sich zusätzlich auf der Rufbeendigungstaste. Am rechten oberen Eck neben dem Lautsprecher sitzt der Lichtsensor und das Frontobjektiv der Kamera.

An der rechten Gehäuseseite befindet sich die Wipptaste zur Lautstärkeregulierung und darunter die Taste zur Aktivierung der Kamera bzw. der Auslöserfunktion. An der linken Gehäuseseite befindet sich jeweils unter einer funktionalen Plastikabdeckung der USB-Anschluß und der Steckplatz für die MicroSD-Karte. Die Plastikabdeckung wirkt sehr solide und ist mit einem kleinen Scharnier drehbar an einer Seite des Gehäuses angebracht. An der oberen Gehäuseseite ist ein Doppelanschluss für den Stecker des Netzladeteiles und dem 2.5 mm-Stecker des Stereo-Headsets angebracht. Leider sind herkömmliche Headsets mit 3,5 mm-Stecker nur mit einem entsprechenden Adapter nutzbar.Auf der Rückseite des 6210 Navigator dominiert die 3.2-MP-Kamera mit Autofokus und daneben eine Fotoleuchte mit Doppel-LED. Die Fotolinse ist in einer etwas höherstehenden Leiste mit einem prägnanten Nokia-Schriftzug untergebracht. 

Nokia 6210 Navigator

Leider hat man beim 6210 auf einen Schieber für den Objektivschutz, wie es beim Vorgänger 6110 noch vorhanden war, verzichtet. Trotz der etwas versenkten Bauweise ist das Kamera-Objektiv nicht optimal gegen Verschmutzung und Beschädigung geschützt. Die normale 12er-Handy-Tastatur, die nach dem Öffnen des Sliders sichtbar wird, erlaubt ein flüssiges Schreiben, der deutliche Druckpunkt der Tasten und die saubere Verarbeitung runden den positiven Eindruck ab. Die blaue Tastenbeleuchtung steht diesem Handy sehr gut zu Gesicht. Eine saubere Erkennbarkeit ist auch bei dunkler Umgebung gewährleistet. Nokias 6210 Navigator verfügt über deutlich spürbaren Vibrationsalarm. Ein Silentmodus mit „spürbarer" Anrufsignalisierung ist damit Bestandteil des praxisgerechten Ausstattungspaketes.

 
Die inside-handy Wertung: 78%
 
 

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