Test des Nokia 6030

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 22.08.2005
Software Version: 3.31 – RM-74
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: KD dem Autor Feedback senden
 
Als schlanke Version des Nokia 6021 bringt der jetzige Marktführer das Nokia 6030 in die Läden. Als Einsteigerhandy präsentiert es sich für alle, die hauptsächlich ein Gerät zum telefonieren und SMS schreiben suchen, denn Nokia hat sich in diesem Gerät anscheinend nur auf das wirklich Wesentliche konzentriert. Das SMS schreiben soll ein Kinderspiel sein, durch das verwenden einer großen Tastatur. Die Bedienerfreundlichkeit soll genauso gewährleistet sein, wie in allen anderen Geräten des finnischen Herstellers. Wo das 6030 weitere Vorteile bietet, und wo es seine Schwächen zeigt, liest man in unserem Testbericht.

Verpackung & Lieferumfang

Sobald man die Verpackung im Blickfeld hat, sieht man auch das Nokia 6030, da es durch ein Sichtfenster aus der Verpackung heraus Preisgegeben wird. Der, mit einem zum Handy passenden Freizeitlook gestaltete Karton, enthält das Gerät und den sonstigen Lieferumfang. Mit einer Aufhängung an der oberen Seite könnte man vermuten, dass der Karton frisch aus dem Supermarkt stammt. Somit wirkt das 6030 als Handy als speziell geeignet für Einsteiger und die, die ein günstiges Gerät suchen.

Nokia 6030 - Verpackung und Lieferumfang

In der Verpackung verbergen sich dann das Handy, ein Akku, der Rückdeckel des Gehäuses, ein Ladegerät und eine Anleitung sowie der Quick-Starter-Guide. Als Extra legt Nokia noch ein Stereo-Headset bei, mit dem man die integrierte Radiofunktion nutzen kann.
 

Verarbeitung & Handhabung

Nokia 6030 - SIM-KarteWenn man das Handy das erste Mal in Betrieb nehmen will, legt man nur die Sim-Karte ein, legt den Akku darauf, schließt mit dem Deckel ab, schon ist das Gerät startklar. Wenn man sich nun aber mal an einem Cover-Wechsel versuchen will braucht man schon etwas mehr Geschick, da das Cover selbst aus drei Teilen plus Tastaturmatte besteht. Eingesenkte Pfeile in der Schale sollen einem zwar helfen, aber hier sind einige nicht wirklich hilfreich platziert. Hier sollte man, um sicher zu gehen dass man alles richtig macht, die Anleitung zur Hilfe nehmen.

Was bei unserem Testgerät auffällig war, dass die rechten beiden Softkeys knarzten. Auch nach einem Auseinanderbau und Säubern lies sich dies nicht beheben.

Durch seinen Mix aus mattem und glänzenden Cover und der Farbmischung schwarz-silber unseres Testgerätes wirkt es von außen Edel. Es ist klein und liegt gut in der Hand, und lässt sich sowohl mit der rechten als auch mit der linken Hand relativ einfach bedienen.

Nokia 6030 - auseinander gebaut

Die schwarzen Teile des Covers und die Tastatur machen einen robusten und stabilen Eindruck, der Navikey und die silbernen Seitenstreifen machen aber einen eher billigen Eindruck. Und auf den glänzenden Teilen des Covers, die dort liegen wo man am meisten arbeitet, sieht man sofort jeden Fingerabdruck. Auf den matten Teilen ist dies nicht so extrem.

Nokia 6030 - Anschlüsse unterseiteDadurch das das Cover nur an wenigen stellen einrastet, ist das Spaltmaß zwischen Mittelrahmen und Cover etwas größer ausgefallen. Falls sich aber Staub im Handy ansammeln sollte, kann man diesen durch abnehmen des Covers wieder entfernen. Das auf die Dauer aber bestimmt keine glückliche Lösung darstellt und aufwendig ist.

Headset und Ladegerät sitzen gut in den dafür vorgesehen Eingängen am Handyboden. Sie rutschen nicht raus und wackeln nicht. Der dritte Eingang, wahrscheinlich für ein Datenkabel, konnte nicht getestet werden da es auf dem Markt noch kein Datenkabel gibt, dass das Nokia 6030 unterstützt.
Nokia 6030 - größe handy neben LinealWer ein Handyband oder ähnliches an seinem 6030 befestigen will hat hierzu unten, jeweils rechts und links, eine Möglichkeit dazu. Wobei das einfädeln eine schwierigere Arbeit ist.

Auf Extra-Features wie Seitentasten, eine Kamera oder andere Zusätze wird völlig verzichtet. Das einzige Extra das einen bei dem Nokia 6030 erwartet, ist ein integriertes UKW-Radio.

Das Tastenlayout des Nokia 6030 besteht aus einer normalen 12-Tasten-Anordnung im unteren, und einem 5-Wege-Navikey im oberen Bereich. Hier sind dann jeweils noch ein Softkey auf jeder Seite und die Anruftasten.

Wenn man die Nummerntasten drücken will merkt man dass diese etwas wackelig sitzen, was sich aber durch einen großen und frühen Druckpunkt wieder ausgleicht. Die vier Richtungstasten des Navikeys lassen sich auch recht gut treffen, wobei die rechte Richtungstaste leicht knarzt. Der Bestätigungsknopf des Navikeys muss dagegen etwas kräftiger und sehr mittig gedrückt werden. Die Softkeys seitlich haben ein großes Druckfeld und sind recht einfach zu bedienen, wobei hier bei unserem Testgerät die rechten beiden Tasten knarzten. Wenn man den oberen Taster betätigt hat wurde ab und zu die rote Hörertaste mitgedrückt, wodurch man aus dem Menü raus war oder aus versehen ein Gespräch beendete.

Nokia 6030 - Tastatur nahDa die Tasten im vertikalen und im horizontalen einen guten Abstand haben, kann man mit etwas Übung diese komplett blind bedienen. Auch der Navikey lässt sich problemlos blind bedienen, und hier macht sich der etwas schwerere Mittelknopf wieder gut, da man diesen nicht aus versehen betätigt.

Der Vibrationsalarm kann Nokiatypisch in den einzelnen Profilen aktiviert und deaktiviert werden. Er ist etwas laut ausgefallen und wenn er läuft hört es sich so an, als ob ein oder zwei lockere Teile mit wackeln würden. In der Tasche ist er noch spürbar. Wenn das Handy während des Vibrierens auf einem Tisch liegt, bewegt es sich leicht schräg nach oben.
 
 

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