Test des Nokia 500

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

OS & Bedienung

Auf dem Nokia läuft 500 das Betriebssystem Symbian in der Version 3-2 (Anna). Der dreiseitige Startscreen kann mit Widgets bestückt und mit verschiedenen Hintergrundbildern versehen werden. Am oberen Bildschirmrand befindet sich eine Statusleiste mit Anzeige von Ereignissen, Netzwerk- und Akkustatus und Ladestandsanzeige.

Am unteren Bildschirmrand gibt es Buttons zur Anwahl der Startscreenoptionen, zum Wechsel zwischen den Startseiten und zum Aufrufen der Anruffunktion. Das präsentiert sich Hauptmenü einseitig und umfasst die Menüpunkte Kalender, Kontakte, Musik, Internet, Mitteilungen, Fotos, Store, Karten, Kamera, Einstellungen, Soziale Netzwerke und Programme, welche wahlweise als Raster oder Liste angezeigt werden. Hier findet man am unteren Bildschirmrand virtuelle Schaltflächen zum Öffnen des Optionsmenüs und entweder zum Schließen des Anwendungsmenüs oder Zurückspringen auf die letzte Menüebene. Unter den Programmicons verbergen sich teilweise Listen- und teilweise weitere Rastermenüs. Im Test fiel auf, dass die Listeneinträge in den Einstellungsmenüs für Startseite und Hauptmenü sehr eng untereinander liegen, so dass die Anwahl mit dickeren Fingern schwer fällt.

 

Überhaupt nicht überzeugen konnte im Test die virtuelle QWERTZ-Tastatur. Diese fällt nicht nur im Hoch-, sondern auch im Querformat sehr klein aus, so dass Tippfehler bei dickeren Fingern Programm sein dürften. Auf der kleinen virtuellen QWERTZ-Tastatur lassen sich Texte eher schlecht als recht eintippen. SMS und MMS können an Kontakte oder Gruppen versendet werden. Als Anhang eignen sich Bilder, Videos, Soundclips, neue Seiten, Textvorlagen, Notizen, Visitenkarten und andere Dateien. Fotos, Videos und Soundclips sind direkt aus dem Nachrichtenprogramm heraus aufnehmbar. Zum Ablegen von Nachrichten können eigene Ordner angelegt werden.

Die Einrichtung privater Mailkonten über den Mailassistenten funktionierte im Test nur bei eingelegter SIM-Karte. Versuchte man es ohne SIM-Karte über die WLAN-Verbindung, stand im Mailassistenten nur die Einrichtung eines Mail for Exchange Kontos (zur Synchronisierung mit Microsoft Outlook) zur Auswahl. Auf dem Smartphone können bis zu zehn private Konten für Ovi Mail, Yahoo! Mail, Google Mail, Hotmail, T-Online, Freenet und andere Anbieter eingerichtet werden. Über Widgets auf dem Startbildschirm sind praktischerweise alle eingerichteten Konten und neue Nachrichten zu überblicken. Für den Abruf von E-Mails stehen neben dem Push-Dienst zahlreiche Abrufintervalle zur Verfügung.

Das Texteingabefenster des Mailprogramms bietet hohen Komfort. Neben den üblichen Adresszeilen können Prioritäten festgelegt und Worterkennungsdienste aktiviert werden. Als Anhang eignen sich Notizen, Bilder, Videoclips, Soundclips und andere Dateien. Fotos, Videos und Sounds können jedoch, anders als im Nachrichtenprogramm, nicht aus dem Mailprogramm heraus aufgenommen werden. Gut funktionierte die Spracheingabefunktion, die über langen Druck auf die Anruftaste aktiviert wird. Über diese lassen sich Programme oder Kontakteinträge direkt über Sprachbefehl eingeben. Fast alle Begriffe wurden während des Testdurchlaufs sofort richtig erkannt.

 

 
 

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30.11.2011, 19:42 Uhr
reVerB
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