Test des Nokia 500
Der 1110 mAh Akku des Smartphones soll laut Hersteller bis zu 500 Stunden Standby im 2G-Netz und bis zu 455 Stunden Standby im 3G-Netz leisten. Telefonate über GSM sollen bis zu sieben Stunden und über UMTS bis zu fünf Stunden möglich sein. Im Test hielt der Akku inklusive einer halben Stunde Gesprächszeit, aktiviertem WLAN, moderater Nutzung von Kamera, MP3-Player und Internet anderthalb Tage durch, bis er wieder ans Netz musste. Nokia gibt für dieses Gerät einen SAR Wert von 1,18 W/kg an, der zwar weit unter der gesetzlichen Höchstgrenze liegt, aber im Vergleich mit anderen aktuellen Smartphones sehr hoch ausfällt. |
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Das Nokia 500 verfügt über eine 5 Megapixel-Kamera ohne Blitz und ohne Autofokus. Der schnell reagierende Auslöser wird über ein kleines Symbol auf dem Touchscreen bedient. Im Kameramodus stehen folgende Einstellungsmöglichkeiten zur Auswahl:
Für Videoclips in einer Auflösung von maximal 640 x 480 Pixel gibt es die Einstellungsoptionen:
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Dank GSM Quad-Band-Technologie und UMTS ist man mit dem Nokia 500 fast überall auf der Welt erreichbar. In O2- und D-Netzen erwies sich der Empfang im Test als durchgehend gut bis sehr gut. Ein kleines Häuschen-Symbol auf dem Startscreen symbolisiert, ob man sich in der Homezone befindet. Die Sprachqualität des Nokia 500 erwies sich bei Telefonaten im Test als mittelmäßig. Zwar lässt sich die Lautstärke sehr weit hochregeln, so dass der Gesprächspartner auch in lauterer Umgebung noch gut zu verstehen ist, allerdings klingen Stimmen nicht ganz authentisch und die eigene Stimme scheint sich während des Gespräches vom Mikrofon in den Handylautsprecher zu übertragen. Die Freisprecheinrichtung gibt den Gesprächspartner ausreichend laut für eine Unterhaltung in mittellauter Umgebung wieder.
Das Nokia 500 ist mit einem 3,2 Zoll großen TFT-Aktivmatrix Display ausgestattet, das bis zu 16.7 Millionen Farben in einer Auflösung von 360 x 640 Pixel darstellt. Trotz dieser nicht allzu hohen Auflösung wirkt die Darstellung ausreichend klar und scharf. Auch unter freiem Himmel lassen sich Displayinhalte noch gut ablesen – erst bei direkter Sonneneinstrahlung ist eine Ablesbarkeit kaum mehr möglich. Die Bildschirmhelligkeit wird durch einen Lichtsensor angepasst, kann jedoch auch manuell nachgeregelt werden. Der kapazitive Touchscreen reagiert angenehm sensibel auf die Fingereingabe. Ein Lagesensor passt die Displaydarstellung beim Linksschwenk vom Hoch- ins Querformat an. Dieser hat auch die Aufgabe, Klingel- und Erinnerungstöne abzustellen, wenn das Handy auf die Displayseite gedreht wird. Ein gut funktionierender Näherungssensor schaltet das Display ab, wenn das Smartphone während des Telefonates ans Ohr gehalten wird.
Die Qualität der Fotos ist eher enttäuschend. Seitlich einstrahlendes Licht blendet stark in die Aufnahmen hinein, während in geschlossenen Räumen aufgenommene Fotos trotz automatischer Helligkeitskorrektur leicht pixelig und unterbelichtet wirken. Mangels Blitz sind Dämmerlichtlichtaufnahmen gänzlich unbrauchbar. Somit eignet sich die Kamera eher für Gelegenheitsschnappschüsse. Ähnlich verhält es sich bei den Videoaufnahmen. Auch hier werden suboptimale Lichtverhältnisse durch Unschärfe oder Überblendungen quittiert. Allerdings zeichnete die Kamera im Test Videos ohne Ruckler oder Bildverzerrungen auf. Zur Nachbearbeitung von Bildern oder Videos gibt es sowohl einen Foto- als auch einen Video-Editor.

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