| Testdatum: | 22.07.2010 |
| Software Version: | Serie 40 |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Autor: | CKr ![]() |
![]() „Unterwegs immer die Orientierung behalten“, das verspricht Nokia seinen Kunden mit dem Navigations-Handy Nokia 2710 ebenso wie die weltweite sprachgeführte Navigation für die gesamte Lebensdauer des Handys. Dank GPS-Empfänger mit A-GPS-Unterstützung ist der Einsatz im Auto auch ohne zusätzliche GPS-Maus möglich. Wer mit dem 2710 außerdem im Internet surfen will, muss auf W-LAN oder UMTS leider verzichten – dafür gibt es EDGE und GPRS. Man kann eben nicht alles haben - für einen Preis von unter 140 Euro soll das Handy immerhin ein Navigationsgerät ersetzen. Wie das in der Praxis gelingt, verrät der Testbericht auf inside-handy.de. |
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Das Nokia 2710 Navigation Edition wird in einem großen blauen Karton ausgeliefert, auf dem ein Foto des Handys zu sehen ist. Der Lieferumfang ist der Funktion des Navigationshandys angepasst. So werden, außer einem 1020 mAh Li-Ionen-Akku, ein Ladegerät, eine 2-Gigabyte-MicroSD-Speicherkarte, ein 20 Zentimeter kurzes Micro-USB-Datenkabel, ein Headset, ein Zigarettenanzünder-Ladekabel, ein Nokia Gerätehalter mit Saugfuß und eine Bedienungsanleitung mitgeliefert. Eine Software-CD mit Synchronisationssoftware, zum Datenabgleich mit dem PC, ist nicht im Zubehör zu finden – die hierfür zuständige Nokia Ovi Suite oder die PC Suite kann man sich jedoch von der Hersteller Website herunterladen. Da das 2710 als Navigations-Handy vermutlich viel auf Reisen und damit einigen Umwelteinflüssen ausgesetzt sein wird, wäre eine Schutztasche im Lieferumfang wünschenswert gewesen. ![]() |
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| Die inside-handy Wertung: | 83% |
![]() Mit leichtem Druck auf den Akkudeckel lässt sich dieser von der Geräterückseite schieben. Der Steckplatz für die Simkarte liegt unter dem Akku und besteht aus einer Nokia-typischen hochklappbaren Metallhalterung. Zum Einlegen der MicroSD-Speicherkarte ist das Entfernen der Akkuabdeckung erfreulicherweise nicht erforderlich, denn der Speicherkartenslot befindet sich, durch eine Plastikabdeckung geschützt, an der Handyaußenseite.
Direkt unter dem Display befinden sich zwei Auswahltasten, die mit Schnellzugriffen belegt werden können. Darunter liegen die Tasten für das Anrufmanagement. In deren Mitte sieht man einen großen, quadratischen 4-Wege Navigationskey mit Bestätigungstaste. Auch die vier Richtungstasten des Navigationskeys lassen sich frei mit Schnellzugriffen belegen. Eine Besonderheit stellt eine kleine Taste mit Sternsymbol dar, die direkt neben dem Navigationskey liegt, und mit der ein Direktzugriff auf die Navigationsfunktionen und auf dem Handy gespeicherte Karten möglich ist. Unter den Funktionstasten befindet sich ein klassisch angeordnetes alphanumerisches Tastenfeld. Sowohl Funktionstasten, als auch das alphanumerische Tastenfeld sind in schlichtem Schwarz und sehr flach gehalten, was zwar sehr gut aussieht, eine blinde Bedienung jedoch erschwert, da die einzelnen Tasten taktil schwer voneinander abgrenzbar sind. Einzig der Navigationskey ist durch einen silbernen erhabenen Rand gut erfühlbar. Durch ihre breite Gestaltung sind die Tasten auch mit dickeren Fingern gut bedienbar. Alle Tasten haben einen festen und gleichmäßigen Druckpunkt, der allerdings zur untersten Tastenreihe leicht abfällt.
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| Die inside-handy Wertung: | 86% |
| >> weiter zum 2. Teil des Tests (u.a. Display & Kamera) >> | |
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Mit seinen Außenmaßen von 111,2 x 45,7 x 13,7 Millimetern und einem Gewicht von 87 Gramm inklusive Standardakku liegt das 2710 angenehm schlank und leicht in der Hand. Insgesamt macht das mattschwarze Testmodell einen schlichten und stabilen Eindruck. Einzig die seitliche silberfarben lackierte Plastikumrandung wirkt etwas billig und mag nicht so ganz zu der übrigen, eher edel wirkenden Optik passen. An der Verarbeitung des Navi-Barrens gibt es kaum etwas zu meckern – Speicherkaten- und USB-Datenkabel-Slot sind durch Plastikabdeckungen geschützt und auch die Spaltmaße sind in Ordnung. Selbst bei festerem Zupacken knarzt oder knackt nichts. Einzig der freiliegenden Kameralinse auf der Handyrückseite fehlt eine Abdeckung, so dass diese auf Dauer verkratzen könnte. An der Oberkante des 2710 liegt ein Universalsteckplatz für das Ladekabel und eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse für das Stereo-Headset. Die Stecker von Ladekabel und Headset sitzen fest und ohne Wackler in ihren Steckplätzen. Das USB-Datenkabel steckt zwar fest in seinem Slot, hat dabei aber zu den Seiten hin etwas Spiel, was auf Dauer zu Wackelkontakten führen könnte.
Während der Bedienung werden die weißen Ziffern und Symbole auf der Tastatur von unten hell weiß beleuchtet, was ein Auffinden bei Dunkelheit deutlich erleichtert. Anruf- und Beenden-Taste grenzen sich durch ein grünes, beziehungsweise ein rotes Symbol von den übrigen Tasten ab. Auf der rechten Außenseite ist eine Kamerataste angebracht – eine Wipptaste zur Lautstärkeregulierung gibt es zwar nicht, jedoch lässt sich die Lautstärke während eines Telefongesprächs oder bei Musikwiedergabe mit der Navigationstaste einstellen. Durch Sprachbefehle können Menüpunkte oder Namen aus der Kontaktliste aufgerufen werden. Ein Spracherkennungstraining passt das Telefon der eigenen Stimme und Aussprache an. Zur Aktivierung der Spracherkennung muss die rechte Auswahltaste im Standbymodus für längere Zeit gehalten und dann der gewünschte Befehl ausgesprochen werden. Im Test klappte dieses nach dem Spracherkennungstraining sehr gut – Befehle wurden fast immer sofort vom Handy erkannt.






















das heisst man hört stets ein störendes geräusch das man sonst nur kennt wenn ein handy zu nahe am radio liegt! alles andere nett und gut aber die standardfunktion bleibt hinten, und das kann nicht sein! bzw hätte ich mir von nokia nicht erwartet!