Test des Nokia 1616

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 29.04.2010
Software Version: Eigenentwicklung
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: MR dem Autor Feedback senden
 
Nokia 1616

Es gab mal eine Zeit, da konnte man mit Handys nur telefonieren und SMS schreiben. Dies reichte den meisten Nutzern vollkommen aus. Heutzutage sind die Geräte vollgepackt mit neuster Technik, vielen Funktionen und dafür aber auch viel teurer als die Geräte der „ guten alten Zeit“. Mit dem Nokia 1616 bringt der finnische Hersteller ein schlichtes Gerät auf den Markt, welches die Grundbedürfnisse an ein Handy erfüllen soll – Telefonieren und SMS schreiben. Die Redaktion von inside-handy.de hat sich den Winzling mit rudimentären Funktionen einmal genauer angeschaut.

Verpackung & Lieferumfang

Das Handy wird in einer sehr kleinen grünen Schachtel geliefert und zeigt schon von außen, das sich hier kein Riese versteckt hält. Der Lieferumfang ist knapp, aber vollkommen ausreichend für ein Handy dieser Preisklasse bemessen. Neben dem Handy inklusive 800 Milliamperestunden-Akku, befindet sich noch eine Mini-Bedienungsanleitung, ein Headset und ein Ladekabel im Paket.

Nokia 1616

 

 
Die inside-handy Wertung: 90%

Verarbeitung & Design

Nokia 1616

Um den Akkudeckel zu entfernen, wird dieser mit dem Fingernagel nach oben gehoben und löst sich dabei aus seiner Arretierung. Die SIM-Karte wird unter den Akku in den vorbestimmten Slot eingeschoben, der Akku eingesetzt und der Deckel mit leichtem Druck wieder auf dem Gerät arretiert, bis dieser hörbar einrastet.

Nokia 1616Das 107,1 x 45 x 15 Millimeter große Nokia 1616 besteht komplett aus Kunststoff. Die Vorder-und die Rückseite sind schwarz, während die Seiten mit einem dunklem Blau für einen schönen Kontrast sorgen. Mit einem Gewicht von gerade einmal 77 Gramm spielt das Handy eher in der Liga der Fliegengewichte mit. Es ist so leicht, das man zwei Mal nachschauen muss, ob der Akku schon eingelegt wurde. Die Verarbeitung ist sehr gut, kein Knacken und kein Knarzen sind dem Gerät zu entlocken. Der haptische Eindruck ist trotz Kunststoff durchaus positiv. Durch die minimal angeraute Oberfläche, liegt es gut in der Hand, so dass ein versehentliches Herunterfallen ausgeschlossen werden kann.

Da es sich um ein Einsteigergerät handelt, fallen die Anschlüssen sehr knapp aus. Auf der linken Seite befindet sich die kleine Öffnung für das Ladekabel. Am unteren Ende wurde eine Öse in das Gehäuse eingelassen und an der Stirnseite findet man überraschenderweise ein 3,5 Millimeter Kopfhöreranschluss. Hierfür gebührt dem Hersteller ein großes Lob. Zwar gehört so ein Anschluss mittlerweile zum Standard, dennoch lassen selbst hochpreisige Geräte diesen oft vermissen. Neben dem Klinkenanschluss wurde eine kleine Taschenlampe verbaut. Auch diese wertet das Gerät in Anbetracht des Preises, enorm auf. Die Rückseite verzieren lediglich ein Nokia-Schriftzug und die Öffnung für den Lautsprecher. Das 1616 verfügt zudem über die Möglichkeit, die Vorder- und die Rückseite abzunehmen und gegen ein andersfarbiges Cover auszutauschen.

 

Unter dem Display befindet sich das in klassischer Form angeordnete Tastenfeld. Für die Steuerung steht ein 4-Wege-Navigationskreuz zur Verfügung, welches von den vier Tasten für das Bestätigen, die Favoriten und dem Anrufmanagement umrandet wird. Das Steuerkreuz ist silbern abgesetzt und leicht erhöht über der Tastatur verbaut. Ein wenig Gewöhnung bedarf es beim Bestätigen von Eingaben. So kam es im Test des Öfteren vor, das man die Bestätigungstaste in der Mitte des Steuerkreuzes vermutete, dort aber keine Taste vorfand. Dafür ist die linke obere Taste unter dem Display zuständig. Aufgrund der Folienbausweise des Tastenfeldes, gibt es keinen wirklichen Tastenhub. Dennoch ist der Druckpunkt stramm und quittiert die Eingabe mit einem satten Klicken.

 
Die inside-handy Wertung: 91%
 
 

Nokia 1616 Test Kommentare Kommentar schreiben

24.09.2011, 13:10 Uhr
Gast [Gast]
Keinerlei Konnektivität aber 50% statt 0%??

08.09.2011, 18:10 Uhr
Gast [Gast]
...nach 3 Monaten ist der Lautsprecher defekt.....Mein drittes Nokia war mit Sicherheit mein letztes...
30.08.2011, 16:55 Uhr
Noname [Gast]
Ich benötigte dringend ein Ersatzhandy, ein Discounter bat das Gerät für 24,99 an, neu / simlockfrei. Spontankauf - Telefonieren wie früher, endlich mal keine Angst das Gerät zu beschädigen. klein und superleicht - wie ungewohnt, sehr praktisch, mit Lampe! Radiowecker ist toll. Für den Preis wahrscheinlich schwer was bessers zu finden.
08.07.2011, 8:57 Uhr
Nemo
:) Habe das Handy erst 1Tag.Für den Preis bin ich mit der Ausstattung zufrieden.Mal abwarten wie das mit der Simkarte ist.
30.06.2011, 1:20 Uhr
user unknown
Gleiches Problem hier, mit Vodafone-Vertrag bei Conrad gekauft: Gerät verlangt immer wieder nach der Sim. Aus-Einschalten, und die Sim wird wieder erkannt, also nix mit Fett auf den Kontakten.

Wollte das Gerät umtauschen, aber auf dem Weg dahin leider verloren. Ersatz gekauft: gleiche Macke. Scheint ein Serienfehler zu sein.
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