Test des Nokia 6600 fold

Einführung

Test-Datum: 02.01.2009
Software Version: Serie40 (V 04.80 )
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: CKr dem Autor Feedback senden
 
Nokia 6600 fold
 
Zusammen mit dem 6600 slide bringt Nokia das 6600 fold auf den Markt. Elegante und anspruchsvolle Formgebung sollen sich bei der neuen Handyserie mit modernster Technik verbinden, verspricht uns der finnische Hersteller. „Raffiniert und modern" sind die Attribute des 6600 fold. So lässt sich etwa das ansonsten versteckte Außendisplay des Folders durch zweimaliges Tippen auf die Glanzoberfläche aus seinem Dornröschenschlaf aufwecken, so dass die Uhrzeit und verpasste Anrufe angezeigt werden. Eine 2-Megapixel-Kamera und UMTS sind Teil der modernen Technologie des 6600.

Ob sich neben dem Sensor, einer 2-Megapixel-Kamera und UMTS noch mehr nennenswerte Highlights im Nokia 6600 fold verbergen oder ob es nur durch seine schillernde Oberfläche zu glänzen vermag, das verrät Ihnen der Test auf inside-handy.de.

Verpackung & Lieferumfang


Nokia 6600 foldDie Beschreibung „modern" trifft auch auf die Verpackung des Nokia 6600 fold zu. Auf dem grau-orangen Karton prangt ohne jeden Schnörkel das weiße Nokia-Logo, daneben eine Abbildung des Handys und der schwarze Schriftzug Nokia 6600 fold. Auf den Seitenteilen der Verpackung wiederholen sich in großen weißen Lettern Firmenname sowie Handybezeichnung. Die gleiche Farbgebung findet sich auch im Inneren des Kartons. Hier sieht man das 6600 in eine stabile Einbuchtung eingefasst. Der hochgeklappte Mittelteil gibt den Blick auf das mitgelieferte Zubehör frei, dessen Umfang recht ordentlich für ein Handy im mittleren preislichen Bereich ausfällt.


 

Nokia 6600 fold 

Verarbeitung & Handhabung

Nokia 6600 fold
 

Um die Akkuabdeckung des Nokia 6600 fold zu öffnen, sollte der kluge Benutzer zunächst einmal einen Blick in die Bedienungsanleitung werden. Diese lässt sich nämlich nicht, wie bei den meisten Klapphandys, am unteren, sondern am oberen Rand lösen. Ist man erstmal auf diesen Kniff gekommen, hat man den Akku auch schnell von seiner Abdeckung befreit, die in einem Guss die Rückseite des Handys darstellt. Der Akku lässt sich leicht aus dem Handy entfernen und auch wieder einsetzen.

Nokia 6600 foldDarunter, wie von Nokia gewohnt, befindet sich der Platz für die Simkarte unter einer Metallhalterung, die an der Handyseite einrastet. Direkt daneben ist auch der Einschub für die MicroSD Karte. Was der Hersteller mit „raffiniert“ meint, fällt einem spätestens beim ersten Betrachten des 6600 fold auf. Im Test kam das Klapphandy in der Farbe „Plum“ zum Einsatz, dessen Oberseite, fast wie bei manchen Autolacken, ölig von silber bis dunkelviolett schimmert. Über dem versteckten OLED-Außendisplay prangt in einer silbernen Einfassung das Nokia-Logo und darunter eine hell in Intervallen blinkende Status-LED. Nicht ganz so spektakulär ist die Rückseite des Folders geraten, die schlichtes Schwarz mit einem silbernen breiten Streifen vereint, der das Nokia-Label trägt und die Kameralinse mit LED-Lichtern einfasst. Die Seitenteile machen, dank des gebürsteten matten Metalls, einen edlen Eindruck. An der linken Oberseite befindet sich der Eingang für das mitgelieferte Headset. Seitlich rechts ist der winzig kleine Steckplatz für das Netzteil und darunter eine Taste zum Öffnen des Klapphandys. Drückt man darauf, schwenkt das Oberteil des Mobiltelefons schnell auf und gibt den Blick auf ein großes Farbdisplay und die Tastatur frei.

Nokia 6600 foldDieser Mechanismus funktioniert jedoch nur bei eingschaltetem Handy, da der Magnetverschluss ansonsten nicht entriegelt wird, so dass das Handy per Hand aufgeklappt werden muss. Über dem Display sind die zweite Kameralinse für Selbstaufnahmen sowie der Lautsprecher mit einer schillernden Abdeckung zu sehen. Unter dem Display befindet sich das Tastaturfeld und darunter das Mikrofon. Fasst man das Handy etwas fester an, so wird schnell deutlich, dass die Rückseite aus Plastik besteht: Die Akkuabeckung sitzt nicht sonderlich fest in ihrer Verankerung und lässt sich ein leichtes Knarzen entlocken. Die Spaltmaße sind hier nicht optimal gelungen und machen das Telefoninnere zu einem guten Angriffspunkt für Staub. Die Steckplätze für Netzteil und Headset haben keine Abdeckung, so dass auch diese nicht gegen das Eindringen von Schmutz geschützt sind. Auch hat das Oberteil des Handys im zusammengeklappten Zustand etwas Spiel in der Scharniereinfassung. Die Oberseite und Seitenteile des 6600 machen jedoch einen sehr wertigen und stabilen Eindruck und fühlen sich gut an. Der Abstand zwischen Unter- und Oberteil hätte zum besseren Schutz von Display und Tastatur enger sein können. Headset und Netzteil sind sich gut mit dem Telefon zu verbinden, lassen sich jedoch leicht hin- und herbewegen, so dass es auf die Dauer schnell einmal zu Wackelkontakten kommen kann.

Unter dem Innendisplay befindet sich mittig die Navigationstaste, links und rechts daneben jeweils eine Auswahltaste, und darunter links die Anruftaste und rechts die Beendigen- Ein-/Aus-Taste. Das Tastaturfeld ist glänzend gehalten, nur die Navigationstaste und die untereinander liegenden Tasten 2, 5, 8, und 0 sind matt. Die Nummerntasten wurden in klassischen Dreierreihen angeordnet. Sie sind schön groß und dank der unterschiedlichen Oberfläche auch gut voneinander abzugrenzen, wenn man einmal nicht hinschaut und auf die schnelle „blind“ eine SMS tippen will. Sie haben einen guten und gleichmäßigen Druckpunkt.

Nokia 6600 foldJeder Druck wird mit einem satten „Klack“ quittiert. Mit der Navigationstaste kann man leicht und präzise durch das Menü navigieren. In ihrer Mitte liegt der Bestätigungsbutton. Auch er ist groß genug, um ihn genau zu treffen, ohne auf die „Oben/Unten/Links/Rechts-Tasten“ zu kommen. Sehr positiv zu erwähnen ist der Vibrationsalarm des Nokia 6600 fold. Er ist deutlich auch in der Hosen- oder Hemdentasche zu spüren, dabei aber so leise, dass er auch in einer ruhigen Umgebung nicht stört.

Sprachqualität & Empfang

Nokia 6600 foldTrotz fehlender Taste zur Lautstärkeregelung ist die Sprachqualität des Nokia 6600 fold durchgehend sehr gut. Vom Gesprächspartner wird die eigene Stimme als sehr „nahe“ und gut verständlich beschrieben. Das gleiche gilt auch umgekehrt, dem können auch lautere Hintergrundgeräusche nichts anhaben. Die Netzempfangsanzeige des Folders kommt in starken Netzen auf die volle Balkenanzahl. Auch in empfangsschwächeren Gebieten ohne vollständigen Netzempfang können keine Auswirkungen auf die Gesprächsqualität festgestellt werden. Für die Gesprächszeiten im GSM-Netz bescheinigt der Hersteller dem 860 mAh Li-Ion Akku eine Laufzeit von 4 Stunden, was einen guten Mittelwert darstellt. Im Standbybetrieb ist ein Wert von 320 Stunden angegeben. In unserem Test zeigte sich, dass sich die Akkulaufzeit bei häufigem Einsatz von MP3-Player und Bluetooth verringert.

Der Sar-Wert beträgt 0,61 W/kg.

Display & Kamera

Nokia 6600 foldEin großer Pluspunkt des Nokia 6600 fold ist sein OLED-Innendisplay mit 3,3 cm Breite und 4,5 cm Höhe. In einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln werden Farben kontrastreich und sehr brillant wiedergegeben. Aufgrund seiner glatten Oberfläche wird das Ablesen der Bildschirmdarstellung unter einer sehr hellen Lichtquelle zwar schon mal schwierig, bei normaler Beleuchtung stellt dieses aber keine große Herausforderung mehr dar. Besonders weiß das Display in der Dunkelheit zu brillieren. Die weiße, durchgängig gleichmäßige Beleuchtung der Ziffertasten, und die farbige Beleuchtung der Funktionstasten, machen die Bedienung in dunkler Umgebung zum Kinderspiel.

Die Einstellungsmöglichkeiten des Innendisplays sind sehr umfangreich. So hat man beim Displayhintergrund die Qual der Wahl zwischen einem beliebigen Bild, einem Folien-Set, einem Kamerabild oder Grafik-Downloads. Der Standbybildschirm kann in einen aktiven Standbybildschirm umgewandelt werden, auf dem verschiedene Anwendungen angezeigt und direkt angewählt werden können. Selbst die Schriftfarbe im Standbymodus lässt sich auswählen. Um die Helligkeit des Displays seiner Umgebung anzupassen, kann sie in fünf Stufen herauf- oder herabgesetzt werden. Ist die aktive Ausgangsanzeige deaktiviert, lassen sich Navigationstastensymbole im Standbybildschirm anzeigen. Benachrichtigungsdetails informieren den Nutzer auf Wunsch über Anrufe in Abwesenheit und Mitteilungen. Um fließende Übergänge zwischen den verschiedenen Display-Ansichten festzulegen, lassen sich Übergangseffekte aktivieren.

Wem das noch nicht reicht, der kann eine Klapp-Animation festlegen und das Betreiberlogo und Netzinformationen wahlweise ein- oder ausblenden. Um das Handy individuell zu gestalten, sind die vier Themen „Abstract, Mountains, Purple und Simple“, vorinstalliert. Weitere Themen können aus dem Internet heruntergeladen werden. Ein Bonbon dieses Klapphandys ist die Sensorfunktion im Außendisplay. Sieht man im zugeklappten Zustand nur auf dessen schillernde Oberfläche, lässt sich dieses mit einem doppelten Tippen auf die Oberseite des Handys aus seinem Dornröschenschlaf erwecken und zeigt Symbole für Anrufe in Abwesenheit, neue Mitteilungen oder die Uhrzeit, wahlweise analog oder digital an. Ebenso können durch einen Doppelklick auf das Außendisplay bei eingestelltem Sensor Wecktöne oder Anrufe stummgeschaltet und Anrufe abgewiesen werden. In unserem Test funktionierte die Sensorfunktion unerklärlicherweise erst, nachdem wir sie aus- und wieder angeschaltet haben. Nach einiger Zeit stellte sie die Funktion dann leider trotzdem wieder ein. (Der Musik-Play, bzw. das UKW-Radio waren hierbei ausgeschaltet, denn bei eingeschaltetem Player oder Radio funktioniert die Sensorfunktion auch laut Herstellerangabe nicht). Beim Einschalten des Handys wird die Nokia-typische Einschaltanimation gezeigt. Diese lässt sich nicht ändern. Beim Ausschalten des Handys erscheint kurz ein großes Nokia-Logo.

Nokia 6600 fold Im Nokia 6600 fold sind eine 2-Megapixel-Kamera mit einer Auflösung 1600 x 1200 Pixeln und Foto- sowie Videofunktion, und eine zweite Kamera mit 176 x 144 Pixeln für Selbstporträts und Videotelefonie, verbaut. Als Sucher für die 2-Megapixel-Kamera dient das Innendisplay. Es ist wahlweise in Quer- oder Hochformat einstellbar. Über das Medien-Icon im Hauptmenü gelangt man in die Kamerafunktion des Handys. Mit der Navigationstaste kann man die Bilder 8-fach vergrößern. Zum heran- oder wegzoomen navigiert man nach oben oder unten. Der Bestätigungs-Button in der Navigationstaste dient als Auslöser. Dieser reagiert mit unter einer Sekunde recht schnell. Die Helligkeit sowie Blitz- ein/aus/automatisch, der Weißabgleich und ein Nachtmodus, lassen sich im Optionsmenü einstellen. Ein Selbstauslöser ist zwischen drei- und zehn Sekunden konfigurierbar. Als Effekte stehen „Graustufen, Sepia und Negativ“ zur Verfügung. Für die Bildqualität kann zwischen „gut, normal und einfach“ gewählt werden. Die Einstellung der Bildgröße ist in sechs Stufen, zwischen 120 x 160 Pixel bis 1200 x 1600 Pixel, möglich. Eine Bildvorschau-Zeitdauer-Option lässt Fotos in einer Zeit von drei Sekunden, fünf Sekunden oder 10 Sekunden anzeigen oder manuell beenden. Wer das Kamerageräusch nicht mag, kann es deaktivieren. Der Standardtitel für Bilder wahlweise wahlweise automatisch vergeben, oder ein eigener Titel kann vom Benutzer vergeben werden. Zusätzlich zur Fotofunktion verfügt das Nokia 6600 fold über eine Videofunktion. Die Länge der Videoclips ist zwischen Standard und Maximum zu wählen, die Videoqualität zwischen gut, normal und einfach.

Je nachdem ob die Videos zur Betrachtung am PC oder Versenden als MMS gedacht sind, hat der Benutzer die Möglichkeit, die Videobildauflösung in vier Stufen zwischen 128 x 96 und 640 x 480 Pixeln einzustellen. Die Kamera generiert Fotos im JPEG-Format und Videoclips im 3gp-Format. Bilder und Videos werden wahlweise im Bilder- beziehungsweise Videoordner des Telefons oder der Speicherkarte abgelegt. Da die Einstellungsmöglichkeiten im Vergleich zu anderen Mobiltelefonen mit einer 2-Megapixel-Kamera nicht allzu üppig ausfallen, interessiert nun besonders, ob die Bildqualität mit vergleichbaren Fotohandys, zum Beispiel dem Sony Ericsson K750i, mithalten kann. In heller kontrastreicher Umgebung schießt das Nokia 6600 fold brauchbare Bilder, wenngleich diese in der Qualität nicht ganz an die des Sony Ericsson heranreichen können. Zwar werden die Fotos scharf, wirken aber an den Bildrändern, gerade bei mittlerer Entfernung, etwas nach außen hin verzerrt. Bei heller Beleuchtung werden Farben leicht blass und milchig dargestellt.

Die LEDs leuchten das Bild in dunkler Umgebung in einer Entfernung von bis zu einem Meter gut aus, auf größere Entfernung mit Blitz geschossene Bilder werden jedoch unscharf und zu dunkel. Lästig ist, dass man beim Fotografieren, aufgrund der Linsenanordnung auf der Handyrückseite, immer wieder mit dem Zeigefinger vor die Linse kommt. Ist man während des Blitzens zu dicht mit dem Finger an der Linse dran, aber noch nicht vor der Linse, wird das Bild an der jeweiligen Seite durch die Spiegelung überbeleuchtet. Die Videos des Nokia 6600 fold sind trotz ihrer vergleichsweise hohen Auflösung eher dem Spaßfaktor zuzuordnen. Erscheinen sie auf dem Handydisplay noch klar und brillant, wirken sie auf dem Computer-Bildschirm schon pixelig und verschwommen. Der automatische Weißabgleich arbeitet hier nicht zuverlässig, so dass Aufnahmen von Innenräumens ständig hell und dunkel flackern.

 

OS & Bedienung

Nokia 6600 fold
Nokia 6600 fold
Nokia 6600 fold
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Nokia 6600 fold
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Nokia 6600 fold
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Nokia 6600 fold
Nokia 6600 fold

Unter den elf animierten Menü-Icons des Nokia 6600 fold steckt genau, was man erwartet. Wahlweise sind sie als Liste, Gitter, Gitter mit Beschriftung oder Registerkarte anzuordnen.

Die Reihenfolge der Icons kann man frei wählen und je nach Geschmack und Bedürfnis verändern. Unter den Icons befinden sich Listenmenüs mit Unterpunkten. Die Navigationstaste sowie die Funktionstasten, lassen sich mit verschiedenen Funktionen zum Schnellzugriff belegen.

In den Displayeinstellungen unter dem Icon „Einstellungen“, kann der Benutzer die Schriftgröße für Mitteilungen, Adressbuch und Internet seinen Bedürfnissen anpassen. Ob die eigene Nummer an den Gesprächspartner gesendet werden soll, kann man in den Anrufeinstellungen festlegen, die sich auch im Einstellungsmenü befinden.

Unter dem Menüpunkt „Protokoll“ im Hauptmenü werden eingehende Anrufe gespeichert und können dort verwaltet werden. So bieten die Unterpunkte: Alle Anrufe, Anrufe in Abwesenheit, angenommene Anrufe, gewählte Rufnummern, Mitteilungsempfänger, Gesprächsdauer, Paketdatenzähler, Paketdatenzeitmesser, Mitteilungsprotokoll und Synchronprotokoll, eine reiche Auswahl, um Anrufe und Mitteilungen zu verwalten.

In das Mitteilungsmenü zum Schreiben einer SMS kommt man wahlweise über das Hauptmenü oder direkt über den Schnellzugriff, sollte man eine Funktionstaste mit dieser Funktion belegt haben. Das Mitteilungsfenster ist sehr ansprechend gestaltet: Am oberen Bildschirmrand befindet sich ein Fenster, in das der Empfänger wahlweise manuell oder über Favoriten Anrufliste, Kontakte oder Kontaktgruppen hinzufügen kann.

Darunter ist das Feld zur Texteingabe. Möchte man dem Text eine Textvorlage, ein Textfeld oder, wodurch sich die Mitteilung zur MMS oder E-Mail verändert, einen Videoclip, ein Foto, ein Bild, einen Soundclip, eine Kalendernotiz, die Visitenkarte, Themen oder Streaming-Links hinzufügen, so kann man das direkt über eine Menüleiste darunter tun.

Durch eine zuschaltbare T9-Funktion gestaltet sich das Schreiben der SMS und MMS sehr einfach. Um eine E-Mail mit dem Folder verfassen zu können, muss ein Zugang zu einem kompatiblen E-Mail-System vorhanden sein. Hat man so einen Zugang noch nicht, hilft ein E-Mail-Setup-Assistent, zum Einrichten von E-Mails, weiter. Auf dem Handy sind 25 Ruftöne und 12 Signaltöne vorhanden, und weitere können vom Computer oder aus dem Internet heruntergeladen werden.

Verwendbare Ruftonformate sind: AAC, eAAC+, MIDI, MP3 und WMA. Eine Tastatursperre benötigt dieses Klapphandy im zugeklappten Zustand nicht, da die einzige Außentaste diejenige zum Öffnen des Klappmechanismus ist, und somit keine unerwünschten Funktionen aus Versehen aktiviert werden könnten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Hardware & Verbindungsmöglichkeiten

Nokia 6600 foldIn Punkto Verbindungsmöglichkeiten braucht sich das Nokia 6600 fold nicht zu verstecken. Das GSM-QuadBand-Handy hat sowohl UMTS als auch EDGE, GPRS und Bluetooth mit an Bord, womit es für ein Handy dieser Preisklasse gut ausgerüstet ist. Das Versenden sowohl von Dateien zwischen 6600 fold und Notebook, als auch zu einem Sony Ericsson K750i über Bluetooth, klappte sehr schnell und reibungslos. Ist das Handy über Bluetooth oder USB-Datenkabel mit einem kompatiblen PC verbunden, können E-Mails gesendet und empfangen, sowie auf das Internet zugegriffen werden. Mit der Software „Nokia PC Suite“ (die leider nicht im Lieferumfang enthalten, aber im Internet kostenlos herunterladbar ist) kann der Nutzer Musik- und Videodateien verwalten. Auch Adressbuch- oder Kalendereinträge, sowie Notizen und Aufgabennotizen zwischen Mobiltelefon und PC oder einem Server im Internet, lassen sich darüber synchronisieren.

Multimedia & Organizer

Das Nokia 6600 fold verfügt sowohl über eine Sprachwahl, als auch eine Spracherkennung. Ein Spracherkennungstrainer hilft bei der Eingabe der Befehle. Radiofunktionen, Sprachaufzeichnung, Protokoll, hörbare Signale, Internet, Anrufernamen und Mitteilungen können daraufhin per Sprache aufgenommen und aufgerufen werden. Während eines Telefonates stehen dem Benutzer mehrere Funktionen zur Auswahl. So kann er einen Anruf halten oder zum Videoanruf wechseln. Soll der Gesprächspartner nichts von dem mitbekommen, was im Raum gesprochen wird, lässt sich das Mikrofon vorübergehend ausschalten. Ins Adressbuch zu wechseln ist während des Anrufes ebenso möglich, wie die Schaltung eines neuen Anrufes, ein Blick ins Menü oder das Sperren der Tastatur. Geht es im Telefonat um wichtige Dinge, so muss man nicht mitschreiben, sondern kann das Telefonat mit dem Sprachspeicher aufnehmen. Das 6600 fold verfügt auch über eine Freisprechfunktion, die aber nicht sehr effektiv arbeitet. Der Gesprächspartner ist nur sehr leise zu hören, so dass diese Funktion kaum in lauterer Umgebung nutzbar ist. Um das Telefon den Gegebenheiten seiner Umgebung anzupassen, können fünf vorgegebene und zwei persönliche Profile eingestellt, und je nach Wunsch bearbeitet werden. Mit dem Nokia 6600 fold muss man keinen Termin mehr verpassen da im Organizer auch ein Kalender integriert ist. Dieser hat wahlweise eine Wochen- oder Monatsansicht. Er speichert Erinnerungen, Besprechungen, Anrufe, Geburtstage, Jahrestage und Notizen, und erinnert uns, wenn gewünscht, mit einem Erinnerungston, zu einem von uns bestimmten Zeitpunkt, an das Ereignis. Eine Aufgabenliste und eine Notizfunktion sind auch vorhanden. Auch im Kopf rechnen kann man getrost sein lassen, denn das übernimmt der integrierte Taschenrechner. Mit Countdownzähler und Stoppuhr ist man auch auf jedes Wettrennen bestens vorbereitet. Für Zuspätkommen gibt es keine Entschuldigung mehr, denn der Wecker des Klapphandys weckt seinen Besitzer mit einem frei einstellbaren Weckton und lässt ihn mit der Schlummerfunktion auch noch ein paar Minütchen weiterschlafen. Soll immer um die gleiche Zeit geweckt werden, so lässt sich die Weckzeit gleich für die ganze Woche, von Montag bis inklusive Sonntag, einstellen.

 

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Mit dem Nokia 6600 fold hat man auch seine Uhr immer dabei. Die Uhrzeit kann in verschiedenen Formaten und Zeitzonen sowie Sommer- oder Winterzeit eingestellt werden. Ebenso zeigt das Handy das aktuelle Datum an, und damit Datum und Uhrzeit auch immer auf dem neuesten Stand sind, kann eine automatische Aktualisierung aktiviert werden. Werkseitig gut ausgestattet ist das Klapphandy mit Spielen. Möchte man sich die Zeit vertreiben besteht die Auswahl zwischen „Backgammon“, „Golf Tour“, „High Roller Casino“, „Rally 3D“ und „Snake III“. Zwar sind die Spiele nicht alle in der Vollversion installiert (Ergänzungen, wie zum Beispiel weitere Rennwagenmodelle von Rally 3D, können aus dem Internet heruntergeladen werden), aber doch gut spielbar. Besonders beim „Rally 3D“ zeigt das Nokia 6600 fold, dass es grafisch mit seinem für ein Klapphandy großen Display, ganz schön etwas auf dem Kasten hat.

Der Musik-Player des Nokia 6600 fold bietet seinem Betrachter zwei verschieden gestaltete Bedieneroberflächen. Während der Musikwiedergabe werden Album und Interpret angezeigt. Damit es auch ordentlich etwas auf die Ohren gibt, lassen sich ein 3D-Klang sowie verschiedene Klangfarben mit dem Klangregler einstellen. Im Musikmenü kann der Musikfreund entscheiden, ob er alle Titel oder Titellisten ansehen oder die Musiktitel nach Interpreten, Alben oder Genres angezeigt bekommen möchte. Auch Videoclips lassen sich über den Player in den Formaten 3GP, H.263 und MPEG4 wiedergeben. Titellisten können per Zufallswiedergabe oder Wiederholung abgespielt werden. Die Klangwiedergabe des Musik-Players ist ordentlich. So richtig gut kommen die einzelnen Klangspektren aber besonders mit dem Headset zur Geltung. Der Musik-Player spielt Musikdateien in den Formaten AAC, AAC+, eAAC+, MP3 und WMA ab. Wer unterwegs immer auf dem aktuellen Stand sein möchte, findet im 6600 fold auch ein Radio vor. Dieses lässt sich jedoch lediglich zusammen mit dem Headset betreiben, da dieses als Antenne benötigt wird. Ein Kartenprogramm im Folder ermöglicht das Herunterladen von Karten aus dem Internet. Mit diesem Programm können verschiedene Städte und Länder auf Karten gesucht, Adressen und Orte gefunden und Routen geplant werden.

Fazit

Nokia 6600 fold
 

Das Nokia 6600 fold ist ein hübsch anzusehendes Handy mit vielen nützlichen Funktionen, jedoch nicht ganz ausgereifter Hardware. So trüben wackelnder Akkudeckel und nicht einwandfrei funktionierender Berührungssensor, den positiven ersten Eindruck. Punkten kann das Klapphandy sowohl mit seinem brillanten Innendisplay, das besonders bei Spielen zur Geltung kommt, als auch mit einem guten Klang bei Musikwiedergabe und Klingeltönen. Ein großes Tastaturfeld trägt zur guten Funktionalität des Folders bei. Abstriche machen muss man bei der Fotoqualität der 2-Megapixel-Kamera, da gibt es Konkurrenzmodelle mit besseren Ergebnissen. „Raffiniert und modern“ - was das Äußere und die Funktionalität anbetrifft, bestimmt. Ansonsten ist das Nokia 6600 fold in erster Linie etwas für Personen, für die Multimedialität beim Handy vorrangig einen Spaßfaktor darstellt.

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