Test des Neonode N2

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Einführung

Test-Datum: 21.07.2008
Software Version: 2.1.358.15
Testversion mit Branding: nein
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Neonode N2
Bei den Stichworten „Touchscreen" und „Smartphone" steigen die Erwartungshaltungen und die Vorfreude auf gut verarbeitete und leicht zu bedienende Telefone. Der kleine Schwede von der Marke Neonode N2 wirbt mit beiden Slogans um die Gunst der Käufer im Handy-Dschungel. Das gerade mal 47x77 Millimeter große Telefon könnte auf den ersten Blick der Sommerhit werden.

Wie sieht es auf den zweiten Blick aus? Wie erweist sich das Gerät im Alltagstest und wie werden die zwei Schlagworte des Handys in Anbetracht seiner Maße umgesetzt? Oder erweist sich das Smartphone als etwas, das es nicht wirklich ist? Lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr im folgenden Test von inside-handy.de.

Verpackung & Lieferumfang

Neonode N2Einfachheit ist für Manche alles. Dies lässt zumindest die Verpackung des Neonode N2 vermuten, denn das Telefon wird in einer Plastikbox geliefert, die eher an die Schachtel eines Gameboys oder einer Computermaus als an die eines Telefons erinnert. Einzig ein Logo, das an einen Pandabärenkopf erinnert schmückt das das Kästchen aus der linken oberen Ecke durch den transparenten Plastikdeckel.

Im Inneren ist der Lieferumfang sehr gequetscht und darunter leidet zum Beispiel die Bedienungsanleitung, die sehr zerknittert aus der Schachtel fällt. Auch wenn es nicht hübsch anzusehen ist und beim Öffnen nicht viel Vorfreude aufkommt, sind die Inhalte zumindest sehr gut geschützt.

Standardmäßig sind neben dem Handy auch der Akku samt Verschluss, das Ladekabel und die Bedienungsanleitung dabei. Eine ein Gigabyte große Mini-SD-Karte wird mit Headset und USB-Kabel sowie einem kleinen Stoffsäckchen zusätzlich mitgeliefert. Der Durchmesser der Kabel zeigt aber keine qualitativ hohe Verarbeitung der Anschlüsse - auch das Stoffsäckchen ist von geringer Qualität.

 

Neonode N2
 

Verarbeitung & Handhabung

Neonode N2
Auf die Verarbeitung des Neonode N2 wurde nicht all zu sehr viel Wert gelegt. Das ganze Gerät ist mit einem gummiartigen Plastik überzogen und erinnert in der Haptik an eine sportliche Stoppuhr. Auf der Vorderseite befindet sich der Bildschirm aus spiegelndem Material, der fast die komplette Oberfläche in Anspruch nimmt.

Neonode N2Unterhalb des Displays sind drei Symbole zu sehen, die als Orientierung bei der Navigation dienen sollen. Darunter sitzt der silberne und leider auch etwas lockere Navigationsknopf, der sich in der Mitte von zwei Löchern rechts und links befindet.

Der Druckpunkt der Taste liegt natürlich an den vier Seiten, aber ohne die Bestätigungsfunktion in der Mitte. Daher ist man in manchen Situationen etwas ratlos, denn, um eine Funktion zu bestätigen, muss man dann wieder auf den Touchscreen zurückgreifen.

An der linken Seite ist der festsitzende Lautstärkeregler in Form von zwei Plus/Minus-Tasten sowie der Ein- und Ausschaltknopf, der auch zum entfernen der Tastensperre verwendet wird. Auf der Oberseite des Telefons befindet sich der universelle Steckplatz für das Headset, Lade- und USB-Kabel. Daneben ist auch der Verschluss, der das Öffnen des Gehäuses ermöglicht.

Wird der Slot vom Verschluss bedeckt, lässt sich das Handy öffnen und man bekommt Zugang zur Speicherkarte und zum Akku, der auf der Innenseite des Deckels fest installiert ist. Auch der Steckplatz für die SIM-Karte ist befindet sich dort. Das Problem beim Öffnen ist allerdings die Schwere, mit der sich der Verschlussschieber bewegen lässt. Um das Gehäuse zu entriegeln bedarf es unter Umständen eines Metallstifts und viel Kraft, mit Fingernägeln lässt er sich nur schwer bewegen. Auf der Rückseite ist das Logo von Neonode - ein Symbol, das an einen Pandabärenkopf erinnert - im Plastik eingelassen und darüber befinden sich zwei kleine Öffnungen - für den Lautsprecher und die Kameralinse.

Neonode N2Die Spaltmaße des Handys sind gering und bis auf den Steuerknopf befinden sich keine lockeren Teile am Gerät - alle austauschbaren Teile im Inneren sitzen fest. Die externen Anschlüsse sitzen zwar gut, könnten sich aber bei größerem Ziehen aus dem Steckplatz lösen. Dieser ist auch der einzige Ort, wo Staub oder Schmutz eindringen könnte, hier wäre eine Blende die Lösung gewesen.

Das Gerät macht dank seines spartanischen Designs einen sehr robusten Eindruck, so dass es sich von der Verarbeitung her gut zu sportlichen Betätigungen eignen würde. Zumal sind die zwei Ösen am Navigationsknopf ideal, um dort ein Band zu befestigen. Des Weiteren lässt sich auch der Vibrationsalarm zusätzlich zum Klingelton einstellen. Leider funktionierte die Vibration beim Testgerät nicht.

 
 

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