| Testdatum: | 13.08.2008 |
| Software Version: | R6713_G_71.02.07R |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Autor: | CD ![]() |
![]() Wie verhält sich die Tastatur im Alltag und welche Musik-Power steckt noch in Motorolas Gerät? Erweist sich sein Display als zu klein und hält der Akku der musikalischen Dauerbelastung stand? Nun, ob der Rocker wirklich so ein heißes Eisen ist und seinen Namen verdient trägt, soll geprüft werden. Lesen Sie mehr im redaktionellen Test zum Motorokr E8 von inside-handy.de. |
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Im Lieferumfang sind neben dem Telefon, seinem 970 mAh Akku samt Verschluss auch das Lade-, sowie das USB-Kabel enthalten. Für Handfreie Kommunikation ist auch ein Headset beigefügt worden. Darüber hinaus ist eine internationale Garantiekarte und eine Beilage zu rechtlichen und sicherheitstechnischen Hinweisen dabei. Bei einem Musikhandy mit schnellen Datenverbindungen und dem heutigen Dilemma der Musikpiraterie macht es ja auch durchaus Sinn auf die rechtliche Seite hinzuweisen, allerdings ist in der Beilage über Musik nichts zu finden. Über die technische Seite des Telefons und die ersten Schritte sowie wichtigsten Funktionen informiert eine Kurzanleitung, die am Umfang gemessen zwar knapp, dafür aber recht ausführlich ist. Für Verbindungen des Motorola-Fons zum Computer ist auch eine Software-CD mit den Phonetools 5.0 beigelegt. Eine zweite Disc bietet grafisch ansehnlich verpackte Anleitungen und Dienste rund um die Musik auf dem Motorokr E8. Dazu gehören Synchronisation der Dateien mit dem Windows Media Player, Downloadmöglichkeit aus über 200 Online-Music-Stores, den Link zur Telefon-Schnupper-Tour auf der Webseite von Motorola und einige Supportanwendungen. Wer allerdings unterwegs bei einer Zugfahrt mehr über das Gerät erfahren möchte kann dies über den Punkt "Hilfe" in den Einstellungen machen. Dort sind viele Informationen über die Grundlagen als Text abrufbar. ![]() |
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| Die inside-handy Wertung: | 94% |
Anfassen macht bekanntlich Spaß - dies trifft auch auf das Motorokr E8 zu. Für den Bau des Handys sind durchweg hochwertige Materialien verwendet worden. Die Vorderseite fühlt sich durch kleine noppenartige Anhebungen auf den Tasten, die unter der spiegelnden Oberfläche verbaut wurden, interessant an.
Um sich den unteren Teil der Vorderseite genauer anzusehen, muss das Display aktiviert werden. Es bietet sich ein leuchtender Anblick, dessen Eye-Catcher die Scroll-Leiste um den Navigationsknopf ist. Um diese bietet sich ein oft gesehenes Bild. Nämlich die Rufannahme- und Auflegentaste, sowie zwei Softkeys unterhalb des Bildschirms mit zwei weiteren Tasten, deren Funktionen festgelegt sind. Hier handelt es sich links um den Schnellzugriff zur Musikbibliothek und rechts um die Löschtaste. Unterhalb befindet sich die numerische Tastatur, die allerdings mit viel mehr aufwarten kann als nur der schlichten Anzeige von Ziffern: Je nach verwendeter Funktion des Telefons (Standardbildschirm, Kamera, Media-Player etc.) werden bei den Tasten andere Symbole mit neuen, an die Bedürfnisse der Modi angepassten Optionen, eingeblendet. So verschwindet die numerische Tastatur und es erscheinen zum Beispiel beim Musik-Player die Tasten für Vorwärts, Zurück, Play/Pause. Beim Kameramodus erscheinen Tasten für mehr oder weniger Zoom. Die Oberseite des Rockers hält den 3,5 Millimeter-Steckplatz unter einem Deckel für das Headset bereit. Der Vorteil der Standardbuchse ist, dass man bei Kopfhörern auf handelsübliches Zubehör zurückgreifen kann. Neben der Buchse befindet sich auch eine Öse für ein Halterungsband.
Die Scroll-Leiste sowie die sich seitlich befindenden Tasten lösen keine fühlbare Bestätigung aus. Ob die Vibration aber zu einer großen Optimierung der nahtlosen Tastatur führen wird ist fraglich. Allem Anschein nach hat Motorola ein Problem auf sein Handy gezaubert, das die Hersteller von Touchscreen-Handys gerne gelöst sehen würden. Denn wie bei berührungsempfindlichen Geräten ist hier das Tippen eines Textes ohne Sichtkontakt unmöglich. |
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| Die inside-handy Wertung: | 86% |
| >> weiter zum 2. Teil des Tests (u.a. Display & Kamera) >> | |
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Ein Augenschmaus durch und durch. Liebhaber modernster Technologien und deren ästhetischen Einsatz werden bereits an der Verpackung des Rocker-Handys von Motorola Spaß haben. Diese kommt nämlich nicht nur in edlem Design mit Top-Materialien, sondern hebt sich durch ihren Öffnungsmechanismus von herkömmlichen Verpackungen ab: Um nämlich an den Inhalt heranzukommen, muss der Karton seitlich aufgezogen werden. Beim Öffnen präsentiert sich das Motorokr E8 selbst und verdeckt das darunter liegende Zubehör mit einer glänzend weinroten Auflage, in der es sitzt. 
Dasselbe Material wie für die Front wurde auch für die Seiten des Handys verwendet. Die Rückseite sorgt durch die leicht angeraute Verkleidung - eine Mischung aus Plastik und Gummi? - für ein wohliges Gefühl beim Festhalten. Ein Rocker mit Samthandschuhen? Dabei entsteht definitiv der Eindruck, dass der haptische mit dem optischen Eindruck völlig übereinstimmt. Das Design der Ineinanderverlaufenden Flächen bietet idealen Schutz vor Staub und Schmutz. Die Oberseite ist ja quasi aus einem Guss. Die wenigen vorhandenen Spalten sind minimal und auf dem Telefon verbaute Steckplätze durch Aufsätze geschützt. Dies fördert natürlich auch die Stabilität des Gerätes, allerdings ist es fraglich wie lange die spiegelnde Oberfläche so schön bleibt. Denn nach kurzer Nutzung sieht man auf der gesamten Vorderseite fettige Fingerspuren. Mit der Zeit werden sicherlich auch Kratzer entstehen. Der optische Eindruck von dem Gerät ist sehr überzeugend: modern, interessant gestaltet, gut verarbeitet - ideal für eine anspruchsvolle, musikbegeisterte Zielgruppe. Schauen wir doch etwas genauer hin. Die Vorderseite erinnert bei ausgeschaltetem Display ein wenig an eine Fernbedienung. Etwas schlicht und dunkel. Von oben ziert das Logo des Herstellers die Frontseite. Gefolgt vom Display, das mit den Maßen von 4,2 Mal 3,1 Zentimeter eigentlich recht klein ausfällt.
Links am Telefon befindet sich die Plus/Minus-Taste zur Lautstärkeregulierung und der Auslöser für den Kameramodus. Rechts sitzt der Steckplatz für das USB- und das Ladekabel mit einer Kontrolldiode, die bei Kabelverbindung blinkt. Auch ein verschiebbarer Regler zum Ein- und Ausschalten des Telefons sowie zur Sperrung der Tastatur ist ebenfalls dort zu finden. Auf der Rückseite leuchtet wieder das schraffierte "M" von Motorola. Oberhalb davon ist die kleine, eingelassene Linse der 2-Megapixel-Kamera. Unterhalb sind zwei Symbole, welche die Funktionalität des Geräts verdeutlichen. Zum einen ein Noten-Symbol mit dem Schriftzug "Music", zum anderen ein Bildchen, das an eine Festplatte erinnert und mit der Beschreibung "2GB+" versehen ist. Sämtliche Anbauteile sitzen fest. Angefangen bei den "Innereien" des Telefons, wie SIM-Karte und Akku bis hin zum Akkudeckel und den mitgelieferten Kabeln (Lade-, USB- und Headset-Stecker). Trotz des festen Halts geht der Auseinanderbau der losen Teile unkompliziert und ohne Gewaltanwendung oder Werkzeug von statten. Die Tastenfühlbarkeit ist sehr interessant. Da jede Taste mit einer Noppe versehen ist fühlt man die an einen Touchscreen erinnernde Oberfläche recht gut, was letztendlich zu einer besseren Orientierung auf der Tastatur führt. Zusätzlich wird jeder Druck durch eine kurze Vibration bestätigt - wie man es tatsächlich von manchen Touchscreens, wie zum Beispiel dem Samsung SGH-F480, kennt. 



















