Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Testdatum: 19.11.2008
Software Version:
Testversion mit Branding: nein
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Motorola MotoZine ZN5
 
Motorola meets Kodak. Lange mussten die Motorola-Fans auf ein Handy mit 5 Megapixel-Kamera warten, doch nun ist es da, das MotoZine ZN5. Gemeinsam mit Kodak hat Motorola ein Handy mit Autofokus, Panoramafunktion und Xenon-Blitz entwickelt. Doch kann der Motorola-Barren mit der Carl Zeiss-Linse den Kampf mit den Konkurrenzprodukten von Nokia, Sony Ericsson und Co. wirklich aufnehmen? Was hat das ZM5 gegenüber seinen Vorgängern außer einer hochauflösenden Kamera noch zu bieten? Das erfahren Sie im Test auf inside-handy.de.

Verpackung & Lieferumfang

Motorola MotoZine ZN5Shoot. Share. Show off. - Dieser Schriftzug ist kleingedruckt auf dem Karton des ZN5 zu lesen. Für das Handy selbst mag sich das „Schnappschuss schießen, andere daran teilhaben lassen und damit angeben" ja lohnen, mit der Verpackung sieht es da jedoch aufgrund ihrer Quantität etwas anders aus. Die Kartonage ist für ein Motorola-Kamera-Flaggschiff recht einfach gehalten. Auf dem rechteckigen Pappkarton ist quer das Handy auf dem Untergrund vieler kleiner Portraitaufnahmen zu sehen. Pappe wohin man schaut, denn auch nach dem Öffnen des Kartons blickt man auf eine nicht sehr hochwertig wirkende pinke Kartonfläche.

In einer kleinen Mulde ist das MotoZine eingefasst. Entfernt man das Handy aus seiner Einbettung, lässt sich die Kartonabdeckung aufklappen und gibt den Blick frei auf das mitgelieferte Zubehör, das dagegen schon etwas erfreulicher ausfällt. Neben dem Netzteil sind ein USB-Datenkabel, ein kabelgebundenes Headset, eine 1 Gigabyte große MicoSD-Speicherkarte, die Bedienungsanleitung, und sogar ein Fernsehkabel mit an Bord. Etwas üppiger verhält es sich auch mit der mitgelieferten Software: Eine Motorola Phone Tools 5.0 CD mit Kodak Easy Share - Fotobearbeitungsprogramm bietet die nötigen Features, um die geknipsten  Bilder auf den PC zu bringen und dort weiterzubearbeiten.

Motorola MotoZine ZN5
 
Die inside-handy Wertung: 70%
 

Verarbeitung & Design

Motorola MotoZine ZN5

Der Abbau des Akkudeckels gestaltet sich beim ZN5 etwas schwierig. In die Abdeckung ist die Kameralinse eingelassen, und darüber ein ziemlich klein geratener Knopf den man drücken muss, um die Akkuabdeckung abzuziehen. Motorola MotoZine ZN5Hat man dieses mit etwas Geduld geschafft, kann man die Simkarte einsetzen, was sich als erstaunlich leicht erweist: Im Gegensatz zu manch anderem Handy, bei dem man die Karte erst kompliziert und mit viel Fingerspitzengefühl unter einen Metallbügel bekommen muss, schiebt man beim Motorola-Barren die Simkarte geradewegs unter eine Metallabdeckung. Direkt daneben ist der Slot für die MicroSD-Speicherkarte, mit der man genauso verfährt. Gehalten werden die beiden Karten von der Oberkante des Akkus, der quer darunter liegt. Das Wiedereinsetzen der Akkuabdeckung gestaltet sich dann auch wesentlich einfacher als der Abbau. Zwei Metalllaschen halten ihn an der Handyunterseite, seitlich und oben rastet er einfach wieder in die Einfassung ein. Dass es sich beim ZN5 um ein Motorola handelt, sieht man auf den ersten Blick. Das Handy wirkt edel, neigt aber mit seinen Außenmaßen von 118,0 x 50,5 x 16,0 mm und einem Gewicht von 114 g zur Klobigkeit, was jedoch zum Teil an der großen integrierten Kamera liegt.

Motorola MotoZine ZN5Sowohl die verbauten Plastik-, als auch die Metallteile, wirken robust und stabil. Das 2,4 Zoll große Display nimmt etwas mehr als die Hälfte der Frontseite ein. Im unbeleuchteten Zustand ist es glänzend schwarz und verleiht dem ZN5 seinen edlen Look. Dieser wird noch verstärkt durch die durchgehend glatte, wahlweise graue oder schwarze Tastaturmatte, die nur von stecknadelkopfgroßen zirkoniafarbenen Erhebungen zur Tastenfühlbarkeit und dem runden Navigationskey unterbrochen wird. Auf der oberen Rückseite des Barrens verbirgt sich die Kameralinse unter einer quer über die gesamte Breite verlaufende, etwa einen halben Zentimeter dicken, Erhebung. Die Linse wird von einer großen Schiebeabdeckung mit dem Schriftzug „Kodak" geschützt. Darunter befindet sich ein recht stattlich ausfallendes Blitzlicht. Da die Erhebung sich nur über die obere Handyseite zieht, liegt das ZN5 dennoch gut in der Hand.

An der oberen linken Seite befindet sich die Klinkenbuchse für das mitgelieferte Headset. Wer sein Handy gerne an einer Schlaufe mit sich herumträgt, findet die dazugehörende Öse direkt darüber. Auf der linken Unterseite, gut geschützt unter einer Plastikabdeckung, ist der Steckplatz für das Netzteil. Auf der rechten Außenseite sieht man die Wipptaste zur Lautstärkenregulierung und für den Kamerazoom. Sehr praktisch, um nicht immer auf dem Tastenfeld herumsuchen zu müssen, hat Motorola auf der rechten Außenseite einen kleinen Schieberegler zur Tastensperre angebracht. Weiter unten befindet sich der lila glänzende Auslöseknopf für die Kamera. Meckern kann der aufmerksame Betrachter über die Spaltmaße zwischen der flachen Tastaturmatte und dem umgebenden Rahmen. Hier scheint es, als hätte jemand vor dem Zusammenbau nicht richtig nachgemessen, und auch schon nach kurzer Benutzung des Handys setzen sich dort kleine Fussel und Staubteile fest.

Quer über dem Display wurde eine 2 mm breite Aussparung zugunsten des Lautsprechers gelassen. Wer diese dauerhaft Fusselfrei halten möchte, wird um die Reinigung mit Pinsel oder Zahnbürste nicht drum herumkommen. Ebenso verhält es sich mit der Lautsprecheröffnung auf der unteren Rückseite des ZN5. Sowohl der Stecker des mitgelieferten Netzteils, als auch der Klinkenstecker des Headsets sitzen nach dem Anschließen fest in ihrer Verankerung. Um die Plastikabdeckung für die Netzteilbuchse los- und zur Seite geschoben zu bekommen, bedarf es allerdings etwas Fingerspitzengefühls. Unter dem Display befinden sich die Funktionstasten. Links und rechts neben der Navigationstaste sind oben die beiden Softkeys, darunter links die Ansichtstaste und rechts die Lösch-, beziehungsweise Rücktaste. Am äußeren Rand sind links die Annahme- und rechts die Auflegen- beziehungsweise Ein- und Ausschalttaste angeordnet. Die edle Optik des Tastenfeldes geht eindeutig zu Ungunsten der Bedienbarkeit. Sowohl die Funktionstasten als auch die einzelnen Tasten des darunter liegende Tastenfeldes, lassen sich sich nur aufgrund der stecknadelkopfgroßen Erhebungen neben den Ziffern erfühlen, und sind so nicht besonders bedienerfreundlich gestaltet. Da die Ziffern zwar in Dreierreihen nebeneinander liegen, die jeweils zweite Taste aber leicht nach unten versetzt ist, wird das Eintippen einer SMS, ohne dabei hinschauen zu müssen, fast unmöglich. Da die Funktionstasten sehr eng aneinander liegen, vergreift sich der etwas dickere Daumen zudem häufig zwischen den Softkeys und An- und Ausschalttasten. Gut funktioniert dahingegen die Navigationtaste. Menüpunkte lassen sich mit ihr präzise ansteuern, und durch die Erhebung in der Mitte, die Menüpunkte leicht öffnen. Während der Bedienung und bis sich der Bildschirm ausschaltet, werden die Ziffern und Symbole der Tasten von unten beleuchtet.

Motorola MotoZine ZN5Bunt fällt hier die Beleuchtung der Funktionstasten aus: Softkeys und Zurücktaste sind weiß, das Innere der Navigationstaste und die Ansichtstaste lila, die Annahmetaste grün und die Auflegentaste orange. Die Beleuchtung des Ziffernfeldes ist durchgehend weiß. Der Vibrationsalarm des ZN5 ist nicht sehr stark und könnte in einer weiten Jackentasche schon mal übersehen werden. Für die Hosentasche sollte er aber reichen, und ein Vorteil ist, dass er durch geringe Lautstärke auch in ruhiger Umgebung nicht auffällt.

 
Die inside-handy Wertung: 71%
 
 

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