Test des Motorola MOTO U9

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 25.03.2008
Software Version: R6632_G_81.11.29R
Testversion mit Branding: nein
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Motorola MOTO U9

Motorola hat seine Produktlinie MOTO um das U9 Folder-Handy erweitert. Das Testgerät ist ein schwarzer rundlicher Handschmeichler, mit einer etwas geheimnisvollen Ausstrahlung. Der Hersteller nennt sein neuestes Produkt „U9 - Puristisch, cool und kurvig“.

 

Optisches Highlight ist auch das OLED-Display auf der Folder-Vorderseite mit den individuellen Animationen. Ein Klapp-Handy mit einem klaren Multimedia-Schwerpunkt, so könnte die erste Kurzbeschreibung lauten. Mit einem ausführlichen Test in unserem inside-handy-Testcenter wollen wir dem „geheimnisvollen“ Kandidaten hinter die Fassade schauen.

Verpackung & Lieferumfang

Motorola MOTO U9Das U9 wird in einer typischen, schwarzen Motorola-Verpackung geliefert. Die Aufmachung des Kartons mit dem dezenten Schwarz und einem abgebildeten Thema der OLED-Display-Animation wirkt interessant und weckt die Neugier auf den Inhalt der Box.

 

Beim Lieferumfang geht’s ganz unspektakulär weiter, der Umfang ist guter Standard für ein Gerät dieser Klasse. Neben dem Serien-LiIon-Akku BX40 mit 3,7V, 770 mA, einem USB-Verbindungskabel, einem Adapter für ein Zubehör-Headset und einem Netzladeteil hat Motorola dem Gerät auch noch ein Stereo-Headset und eine 1 Gigabyte microSD-Speicherkarte beigelegt. Eine ausführliche Betriebsanleitung in Buchform, ein Quickstart-Guide und eine Daten-CD mit den Motorola Phone Tools 5.0 und einem Musik-Manager runden den Lieferumfang ab.

 

Alles ist lose verpackt in dem Karton untergebracht.

Motorola MOTO U9

 
Die inside-handy Wertung: 69%

Verarbeitung & Design

Motorola MOTO U9

 

Motorola MOTO U9Beim ersten „Anfassen“ liegt das Motorola-Folder-Handy U9 sehr gut in der Hand. Die handschmeichlerischen Qualitäten durch die abgerundete Form werden hier sofort „spürbar“. Das graphite-schwarze Finish mit dem schwarzglänzenden Folder-Deckel verleiht dem Handy eine hochwertige Ausstrahlung. Die in mattgraphite gehaltene Lackierung erzeugt einen visuell ansprechenden Charakter des Motorola-U9. Trotz der glänzenden Folder-Vorderseite ist das Handy insgesamt nicht sehr empfindlich gegen unschöne Fingerprints.

 

 

Das Verarbeitung des Gehäuses vermittelt einen hochwertigen Eindruck – die Oberflächen aus Kunststoff sind optisch ansprechend. Auch die Passgenauigkeit ist ohne Mängel, nichts knarzt oder wackelt und der Folder wirkt sowohl im geschlossenen als auch geöffneten Zustand gut verarbeitet ohne ein zu großes Spiel in der Klappmechanik. Hier hat Motorola die gute Qualität bei der Verarbeitung konsequent umgesetzt.

 

 

Das Einlegen der SIM-Karte mit dem Einsetzen des Akkus gestaltet sich einfach und ist ohne Werkzeug zu bewerkstelligen. Die SIM-Karte wird in einem leicht zugänglichen Kartenleser unterhalb des Akkus eingeschoben. Daneben sitzt der Kartenleser für die microSD-Speicherkarte. Sowohl SIM-Karte als auch die microSD-Karte können nur entnommen werden wenn der Akku vorher entfernt wurde. Bei der SIM-Karte dürfte dies nicht sonderlich stören, bei der Speicherkarte wäre ein von außen zugänglicher Kartenleser wünschenswerter. Nach dem Einlegen von SIM-Karte und Speicherkarte den Akku einsetzen, Akkudeckel drauf und das Handy ist bereit für einen ersten Start. Auch im betriebsfertigen Zustand wirkt der U9-Folder handlich und ansprechend. Das Gehäusematerial hinterlässt insgesamt einen stabilen Eindruck.

 

 

An den Außenseiten befindet sich rechts eine Smarttaste zur Aktivierung der Sprachbefehl-Funktion. Auf der linken Seite befindet sich eine Taste zur Aktivierung der Tastensperre für die Außentasten und eine Wipptaste, die zur Lautstärkeregelung und zum Aufruf der Profile im geschlossenen Zustand benutzt werden kann. Wenn der Folder geöffnet ist dient die Taste für die Tastensperre auch als Starttaste für die Kamera. Die Buchse für das Headset und dem Netzladeteil findet man auf der Unterseite. Die Buchse ist mit einem kleinen Plastikdeckel geschützt. Diese Abdeckung erweist sich im praktischen Gebrauch als hilfreich gegen eindringenden Schmutz.

 

 

In die Vorderseite des Folders ist ein OLED-Farbdisplay mit 128 x 160 Pixel und 65k-Farben nahtlos eingepasst. Über dem Display ist mittig das Objektiv der 2-MP-Kamera vorhanden und am unteren Rand der kreisrunde Lautsprecher, der mit dem Motorola-Logo verziert ist. Die Folder-Vorderseite wirkt wie aus einem Guss, da nur die abgerundete schwarze Oberfläche sichtbar ist.

 

 


Nach dem Öffnen des Folders erstrahlt im Folderdeckel das sehr helle Hauptdisplay mit 2,0“, mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixel. Im unteren Gehäuseteil wird eine Metallfolien-Tastatur aus einem Stück sichtbar, in der oben mittig ein großer 5-Wege-Nav-Key mit einer zentralen Bestätigungstaste das Erscheinungsbild dominiert. Vier Programmstartfunktionen lassen sich dem Nav-Key individuell zuordnen.

 

Motorola MOTO U9

Die beiden oberen Tasten neben dem Nav-Key werden punktförmig abgebildet und sind zum Start der Funktionen „Optionen“ und „Hauptmenü“ gedacht. Die Belegung ist vorgegeben und lässt sicht nicht abändern. Darunter auf der linken Seite ist die Starttaste für den Mediaplayer und darunter die Rufannahmetaste. Auf der rechten Seite ist die Löschtaste und darunter die Rufbeendigungstaste vorhanden. Letztere dient auch zum Ein- und Ausschalten des U9-Folders.

 

 

Die übrigen Tasten der normalen Handy-Klaviatur sind ebenfalls plan als Metallfolien-Tasten in das Gehäuse eingelassen. Die Tasten sind ausreichend groß und gut erkennbar mit weißen Zahlen, Buchstaben und Zeichen beschriftet. Die einzelnen Tasten sind mit einer sehr dünnen Kunststoff-Linie voneinander abgegrenzt. Die Beleuchtung der Tastatur ist nicht sehr hell aber ausreichend, dass auch in dunkler Umgebung die Erkennbarkeit jederzeit gewährleistet ist. Die Tasten lassen sich alle leichtgängig und präzise bedienen. Ein deutlicher Druckpunkt und ein sauberes Ansprechverhalten gewährleisten eine exakte Bedienung. Die Folientastatur des MOTO U9 vermittelt einen zielsicheren und fehlerfreien Bedienkomfort.

 

Motorola MOTO U9

Der Folder lässt sich butterweich öffnen und rastet in der jeweiligen Endposition mit Federkraftunterstützung präzise ein. Sowohl im geschlossenen als auch im geöffneten Zustand sitzt die Folderklappe ohne Spiel in dem Scharnier.

 

 

Der integrierte Vibrationsalarm kann wahlweise ohne oder mit Rufton oder zuerst Vibra und dann Rufsignalisierung eingestellt werden. Der Vibrationsalarm ist deutlich zu spüren.

 
Die inside-handy Wertung: 74%
 
 

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