| Testdatum: | 27.01.2010 |
| Software Version: | Android 2.0 |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Autor: | CKr ![]() |
![]() Als „das Smartphone ohne Limits“ betitelt Motorola das „Milestone“ und setzt damit die Messlatte für sein neues Android 2.0-Phone sehr hoch. Immerhin ist dieser smarte Meilenstein, der in den USA unter dem Namen „Droid“ auf den Markt gekommen ist, nicht klobig, sondern kommt als momentan weltweit dünnster Slider mit QWERTZ-Tastatur daher. Mit schnellem Prozessor, zahlreichen Multimedia-Funktionen und intelligentem Push-Messaging sowie Multitouch-Funktion könnte es manchem Konkurrenten, wie HTC Touch Pro2 oder iPhone, den Beliebtheits-Rang streitig machen. Ob der smarte Slider die von Motorola gesteckte Hürde mühelos nimmt oder ob sich die Versprechungen des Herstellers im Praxistest als Sprung ins Leere entpuppen, verrät der Testbericht auf inside-handy.de. |
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Die Verpackung des Milestone ist im typischen Businesslook gestaltet. Dezentes Weiß und Anthrazit schmücken, neben Fotos des Sliders, die Ummantelung des Zubehörkartons. Das Handy selbst liegt in einer stabilen grauen Pappschale, unter der sich das Zubehör befindet. Hierzu gehören ein 1400 mAh Polymer-Akku, ein USB-Datenkabel mit Netzteiladapter, ein Stereo-Headset, eine CD mit Motorola Media Link Software, ein Kurzeinführungs-Heftchen und eine 8GB-SanDisk-MicroSD-Speicherkarte. Somit hat das Milestone alles mit an Bord, was man von einem Smartphone dieser Preisklasse erwarten darf. Eine Tasche hätte den Lieferumfang perfekt gemacht. ![]() |
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| Die inside-handy Wertung: | 95% |
![]() Um SIM-Karte und MicroSD-Speicherkarte einlegen zu können muss zunächst der große Akku aus dem Gerät entfernt werden. Der Akkudeckel lässt sich einerseits leicht aus seiner Verankerung schieben, sitzt dabei aber leider auch etwas locker in der Halterung. Zwar wird mit kleinen Bildchen angezeigt, wohin Sim- und Speicherkarte gehören, da die Einsteckplätze jedoch nicht direkt über der Anzeige, sondern etwas höher unter einem Metallbügel liegen, stellt das erste Auffinden der Steckplätze eine kleine Herausforderung dar. Einmal gewusst wie, geht Einstecken sowie Entfernen jedoch leicht von der Hand. Das Milestone macht im ersten Eindruck einen sehr stabilen und robusten Eindruck. Trotz geringer Dicke liegt es dabei mit 165 Gramm recht schwer in der Hand. Mit Ausnahme des schlecht sitzenden Akkudeckels sind die schwarzen Metall- und Plastikemente des Smartphones fest miteinander verbaut und knarzen auch bei festerem Zugreifen nicht. Die Ecken des Sliders sind abgerundet, was, ebenso wie die dünn gummierte Akkuabdeckung, zu einer angenehmen Haptik beiträgt. Als Blickfänger dienen eine messingfarbene Lautsprecherabdeckung auf der Handyrückseite sowie die gleichfarbige Kamerataste. Bei einem ersten Blick auf die Frontseite mag sich der Nutzer fragen, ob der Slider vollständig zugeschoben wurde, denn die Unterseite des Gerätes ragt an der Unterkante etwa einen Zentimeter unter der Oberseite heraus. Bei einem zweiten Blick stellt man dann jedoch fest, dass die Oberseite kleiner ist als die Unterseite und es sich hierbei lediglich um ein Designelement handelt. Ob man dieses nun mag oder nicht, ist sicherlich Geschmackssache. Aufgrund eines Spaltes zwischen den Slide-Elementen, von fast einem Millimeter, hat Staub eine gute Chance in den Slider einzudringen und sich auf der dazwischen liegenden QWERTZ-Tastatur abzusetzen. Der Slidermechanismus ist jedoch straff – das Gerät lässt sich komfortabel mit einer Hand auf- und zuschieben und rastet hörbar in seiner Endposition ein. Auch beim 3,5 Millimeter-Klinkenanschluss, Micro-USB-Steckplatz und Kameralinse wurde leider auf Schutzabdeckungen verzichtet. Das USB-Kabel sitzt fest und mit wenig Spiel in der Verankerung, ebenso der Klinkenstecker des Headsets. ![]() Unter dem Display des Milestone befinden sich vier Sensortasten, die, ebenso wie das Display, auf leichte Berührung reagieren. Hierbei handelt es sich um eine Zurück-, eine Menü- eine Home- und eine Suchtaste. Bei eingeschaltetem Display sind die Tastatursymbole weiß beleuchtet, was die Bedienung vereinfacht. Blindes Anwählen dieser Tasten ist jedoch schwierig, da sie haptisch nicht voneinander abgrenzbar sind. An der rechten Außenseite befindet sich eine schmale schwarze Lautstärketaste. Die Bedienung erfordert etwas Übung, da sie recht glatt und wenig erhaben gestaltet ist. Eine ebenfalls an dieser Seite angesiedelte Kamerataste ist in edel wirkendem Messington gehalten. Schiebt man den Slider auf, kommt die echte QWERTZ-Tastatur zutage. Die Tasten liegen unter einer geschlossenen, gummierten schwarzen Tastaturmatte. Schade ist, dass zu Gunsten des Designs darauf verzichtet wurde, die volle Fläche der Slider-Unterseite zur Unterbringung des Tastaturfeldes zu nutzen. So fallen die einzelnen Tasten recht klein aus, so dass man sich mit dickeren Fingern schon mal leicht vertippen kann.
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| Die inside-handy Wertung: | 80% |
| >> weiter zum 2. Teil des Tests (u.a. Display & Kamera) >> | |
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Über jedem weiß beleuchteten Buchstaben befindet sich jeweils eine beige beleuchtete Zahl oder ein Sonderzeichen, das über die „ALT“-Tasten anwählbar ist. Zum schnellen Aufrufen von Einstellungsoptionen gibt es eine zusätzliche Menütaste um unteren Tastaturrand. Umlaute findet man nicht auf dem Tastenfeld, diese werden über längeres Drücken des jeweiligen Selbstlautes aufgerufen. Wie von einer normalen PC-Tastatur gewohnt, befindet sich die Leertaste mittig am unteren Tastaturrand. Der Druckpunkt der Tasten ist stramm, fällt jedoch zur Mitte des Tastaturfeldes hin leicht ab. Zum Navigieren und Auswählen befindet sich ein 4-Wege-Navigationskey rechts neben der QWERTZ-Tastatur. Dieser könnte zur optimalen Bedienung etwas breiter gestaltet sein, navigiert aber präzise durch die einzelnen Menüpunkte.

















