Das Handy ist intuitiv schnell zusammenbaubar, wobei man sich auch der Hilfe des Benutzerhandbuches bedienen kann, das, wie erwähnt, sehr umfangreich ist. Die Sim-Karte wird unter den Kartenbügel geschoben, wobei man dabei sehr aufpassen muss, dass man sich dabei nicht die Karte verkratzt. Der Akku wird von unten nach oben in die Halterung reingeklickt.. Die Verarbeitung des Mechanismus ist sehr gut, vor allem auch deshalb, weil einem der Akku, nicht wie bei manch einem anderen Handy, bei einem ungeschickten Handgriff, einfach rausfällt. Das der Akkudeckel gleichzeitig der Akku ist, ist Geschmackssache. Der Vorteil liegt auf der Hand, es gibt keinen lästigen Akkudeckel, der verloren gehen kann, der Nachteil aber eben auch, denn geht der Akku einmal kaputt, so muss Akkudeckel und Akku ersetzt werden. Die erste Frage ist, ob man das im Preis bemerkt und die Zweite, ob die Grundfarbe des Handys sich mit der Zeit verändert und der Akkudeckel dann nicht mehr zum Rest des Handys passt. Auf den ersten Blick macht das Handy einen stabilen Eindruck. Auch wenn die Antenne immer ein Risiko birgt abzubrechen. Der Grundton des Handys ist königsblau schimmernd- eine sehr angenehme Farbe. Der externe Display ist ebenfalls blau, jedoch in einem viel helleren Ton. Um das Display und die Kameralinse ist jeweils ein silberfarbener Rand. Was dem Handy wiederum einen sehr edlen Touch verleiht. Hässlich ist hingegen das zweite Branding um den externen Bildschirm herum. Das LG Logo hingegen stört nicht, sondern fügt sich gut ins Design ein. Das Handy läßt sich sehr gut und einfach bedienen, jedoch ist Blind-SMS-Schreiben nur für sehr geübte SMSer möglich, da sich die Tasten nur marginal von der restlichen Oberfläche des Handys abheben. Die Unterscheidung der Tasten ist somit eher schwierig. Der Anschlag der Tasten ist hingegen sehr angenehm und sie versprechen eine lange Lebensdauer. Die Klappe des Handys lässt sich leider nicht drehen, weswegen sich „Selbstverliebte“ mit einem kleinen Spiegel auf der Rückseite des Handys begnügen müssen. Das reicht aber auch vollkommen aus, da das C2200 sowieso nicht die Auflösung (640x480 Pixel) einer Digitalkamera bringt. Für Schnappschüsse reicht die VGA-Auflösung alle mal aus. Der Klappmechanismus lässt sich übrigens gut bedienen und hat den „Mehrfach-Öffnen-und-Schließentest“ in Punkto Belastbarkeit bestanden. Das Handy liegt Leuten mit großen Händen relativ schlecht in der Hand, das Öffnen der Klappe mit einer Hand ist eher gewöhnungsbedürftig.Für Rechst- und Linkshänder unterscheidet sich die Bedienung des Handys geringfügig. Auf uns hat es denn Eindruck gemacht, als ob es Linkshändern fast besser in der Hand liegt, da die Lautsprecherregelung auf der linken Seite ist und man diese mit dem linken Daumen super bedienen kann. Die Spaltmaße des Handys sind in der Höhe gut gewählt, jedoch macht es Schwierigkeiten die Tasten einer Reihe zu drücken und gleichzeitig nicht das Handy aus der Hand fallen zu lassen- also was für Jonglierkünstler. In kleinen Händen liegt das Handy hingegen etwas besser, hier muss man also nur ein „halber Jonglierkünstler“ sein. Die Tasten oder die Abstände in der Breite hätten ein wenig kleiner sein können. Trotz allem ist der Druckpunkt der Tasten gut spürbar, aber auch hörbar. Auf Dauer kann das relativ auf die Nerven gehen bzw. ein heimliches SMS schreiben, mal hier, mal da, ist fast unmöglich. Die Anordnung der Tasten ist so, wie bei sehr vielen Handys. Unten befinden sich die Zifferntasten, oben die Softkeys, vier Navigationstasten, einen Bestätigungsbutton in der Mitte der Navigationstasten und zwei Schnellfunktionstasten. (Taste für t-zones, Kamera Taste). Die Navigationstasten funktionieren außerhalb des Menüs, wie Schnellzugrifftasten, die rechte Taste führt zu einem Schnellzugriffmenü mit den Punkten: Nachrichten, Mailbox, Kalender und Alarm. Mit der linken Taste kommt man in ein Menü über das man auswählen kann, ob sein Handy still, laut, normal oder nur vibrieren soll. Die Taste nach oben führt zum Telefonbuch und die Taste nach unten ruft Memos auf. Super, dass man auf Funktionen, die man oft braucht so schnell zugreifen kann, ein echtes Plus. Der O.k. Button in der Mitte führt ebenfalls wie der linke Softkey zum Menü. An der linken Seite ist zudem auch noch eine Lautstärkenreglertaste. Auf der Rückseite der Klappe des Handys ist die Kamera, sie fügt sich gut in das Design des Handys ein und fällt kaum auf. Der Spiegel für Selbstportraits befindet sich genau neben der Kameralinse, womit man sich auch wirklich gut erwischt. Das Handyladekabel, wie auch sonstige Anabauteile lassen sich gut an das Handy anbauen. Beim Adapter des Ladekabel muss man jedoch beachten, dass es nur über zwei Riegel am Handy zu entfernen ist. Das hat Vor- und Nachteile. Einer der positiven Aspekte ist, dass sich der Adapter nicht unerwünscht vom Handy löst. Negativ hingegen ist, dass die Riegel manchmal hängen bleiben und man das Kabel deshalb nur schwer heraus bekommt. Der Vibrationsalarm kann nur einzeln eingestellt werden, ist der Rufton an, ist der Vibrationsalarm aus und anders herum. Ein hippes Handy sollte das jedoch unabhängig von einander können. Der Sound des Vibrationsalarms ist natürlich davon abhängig wo sich das Handy gerade befindet, der Grundton lässt sich jedoch mit dem, eines Rasierapparats vergleichen. Für Männer eher ein Grund den Alarm nie ein zu schalten. In Punkto Staubeindringen scheint es so, als ob sich LG sehr viel Gedanken gemacht hat. Es gibt z.B. eine Abdeckung für den Kopfhöreranschluss. (scheint relativ stabil zu sein) Die Abdeckung kann bei Bedarf einfach nach hinten gedreht werden. Leider trügt jedoch die relativ große Öffnung für das Ladekabel das Bild, denn es ist unvermeidbar, dass hier Schmutz, Staub oder auch Dreck mit der Zeit eindringt. Der Rest des Handys scheint relativ Staub unempfindlich, schon allein deswegen, da die Tasten durch den Deckel gut geschützt sind.
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