Test des HTC 8X

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Einführung

Test-Datum: 22.11.2012
Software Version: Windows Phone 8
Testversion mit Branding: -
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HTC 8X

Mit dem HTC 8X wagt ein sonst vor allem für seine Android-Modelle bekannter Hersteller den Sprung zu Windows Phone 8. Auf dem Papier ist das 8X bei Funktionsumfang und Preis von derzeit knapp unter 500 Euro auf jeden Fall ein Kandidat für die Oberklasse. Dafür fehlt dem Gerät unter Microsofts strikten Designvorgaben die beliebte Sense-Oberfläche von Android. Ob das HTC 8X dennoch der Konkurrenz aus den eigenen und anderen Lagern gewachsen ist, verrät der Test auf inside-handy.de.

Verpackung & Lieferumfang

Das HTC 8X kommt in einer hübsch designten und relativ großen weißen Box mit abgerundeten Kanten. Der Inhalt hält sich dann aber wieder an die gewohnten Standards. Neben Kurzanleitungen in verschiedenen Sprachen gibt es die vollständige Bedienungsanleitung in digitaler Form auf einer CD. Enthalten ist zudem ein USB-Kabel inklusive dem passenden Adapter zum direkten Laden des HTC 8X an der Steckdose. Auch das Headset sieht für eine kostenlose Zugabe vergleichsweise wertig aus. Ein separater Akku fehlt, dieser ist im 8X schon fest verbaut. Als letzter Teil der Ausstattung fällt noch ein kleiner Metall-Pin auf. Er dient später als Werkzeug zum Entriegeln der SIM-Halterung. Unterm Strich ist beim HTC 8X also alles an Bord, was man von einem Smartphone der Oberklasse erwartet. Irgendwelche Boni oder besonders hochwertig verarbeitetes Zubehör sucht man allerdings vergeblich.

HTC 8X
 

Verarbeitung & Handhabung

HTC 8X

Das HTC 8X räumt sehr nachhaltig mit dem eher klobigen Image auf, das Smartphones mit Windows Phone bisher anhaftete. Bei Abmessungen von 132.35 x 66.2 x 10.12 Millimeter hinterlässt HTCs Entwurf vor allem einen extrem flachen Eindruck. Dieser wird zusätzlich durch das noch angenehme Gewicht von 130 Gramm unterstützt. In der Praxis ertappt man sich oft dabei, wie man die eigene Jackentasche auf der Suche nach dem 8X abklopft. Trotz der schlanken Maße liegt das Smartphone durch die angeraute Oberfläche des Unibody-Gehäuses sehr gut in der Hand. 

HTC 8XDen offen liegenden Mirco-USB-Anschluss hat HTC beim 8X unten angebracht. Auf der Oberseite liegt rechts der Ein/Aus-Schalter, während die 3,5-mm-Klinkenbuchse für das Headset links daneben platziert ist. Alle weiteren Tasten sind an der rechten Seite angeordnet. Zunächst fällt hier im unteren Bereich die separate Taste für die Kamera auf. Über diese lässt sich die passende App sofort starten und im Anschluss natürlich die Kamera auslösen. Im oberen Drittel folgt schließlich die Lautstärkewippe und darüber der Slot für die Micro-SIM. Letzterer lässt sich nur über das mitgelieferte Werkzeug öffnen, im Zweifel dürfte es aber auch eine einfache Büroklammer tun. Über das kleine Loch neben dem Schacht wird die innen liegende Verriegelung gelöst und der Schlitten für die SIM kann wie die Schublade eines DVD-Laufwerks ausgezogen werden. Einen separaten Schacht für eine SD-Karte sucht man leider vergeblich, der fest verbaute Speicher mit einer Kapazität von insgesamt 16 Gigabyte muss reichen. 

In jedem Fall macht das HTC 8X insgesamt einen hochwertigen Eindruck. Das Display ist durch Gorilla-Glas geschützt. Die schmalen Tasten besitzen aber einen recht genauen Druckpunkt und sind selbst blind gut zu ertasten. Die unter dem Display platzierten Tasten zur Navigation sind mit den Funktionen „Zurück“, „Home“ und der Verknüpfung zu Microsofts eigener Suchmaschine „Bing“ belegt. Eine Status-LED informiert lediglich über den Akkuladezustand. Neben dem eher dezenten Blau unseres Testgeräts ist das HTC 8X auch in deutlich knalligeren Farben erhält. Wer darauf bei einem Smartphone keinen Wert legt, für den gibt es das 8X auch komplett in Schwarz. 

 
 

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