Test des HTC One V

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 30.04.2012
Software Version: Android 4.0.3
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: MR dem Autor Feedback senden
 
HTC One V

Im letzten Jahr hatte es HTC ziemlich schwer. Zwar brachte der taiwanesische Hersteller zig Handys heraus, doch keines wollte so richtig zum Verkaufsschlager werden. Zudem hagelte es aufgrund der Gerätemenge harsche Kritik. So ruderte der Hersteller zurück und kündigte für 2012 ein Strategiewechsel an. „Weniger ist mehr“ lautet nun das Motto im Haus. Auf dem MWC in Barcelona präsentierte HTC seine neue One-Serie, welche die neue Strategie widerspiegelt. So sind die Geräte nicht nur stylisch, sondern sollen die Käufer auch durch Qualität überzeugen. Eines der neuen Geräte ist das One V, der Nachfolger des in die Jahre gekommenen HTC Legend. Ob HTC seine gesteckten Ziele umgesetzt hat und wie sich das „neue Legend“ schlägt, verrät der Testbericht auf inside-handy.de.

 

Verpackung & Lieferumfang

Schon bei der Verpackung geht HTC andere Wege. Eingepackt in einer weißen Styropor-Verpackung, die ein wenig an eine Brotbüchse erinnert, befindet sich das Handy nebst Zubehör. Dieses ist äußerst spärlich, aber ausreichend. So findet sich das Daten- und Ladekabel, ein Steckdosenadapter, ein Headset und diverse gedruckte Kurzanleitungen in der Schale. Zudem findet man einen längst Totgeglaubten: eine Handbuch-CD.

HTC One V
 

Verarbeitung & Handhabung

HTC One V

Auf der Geräterückseite befindet am unteren Rand eine gummierte Plastikabdeckung, welche mit dem Daumen nach unten geschoben werden muss. Konnte man beim Legend an dieser Stelle noch den Akku entfernen, ist er beim One V fest im Gerät verbaut. Einmal geöffnet, lässt sich die Speicher- und die SIM-Karte problemlos einlegen und die kleine Abdeckung kann wieder auf das Handy geschoben werden.

HTC One VMit 120.3 x 59.7 x 9.24 Millimetern ist es etwas größer und breiter als das Legend, dafür hat es in der Tiefe ein wenig abgespeckt. Auch beim Gewicht hat das One V ein wenig verloren. Mit 115 Gramm ist es ausgewogen konzipiert und die Gewichtsverteilung optimal gelungen. Durch die geschwungene Form am unteren Ende des Gerätes, liegt das Handys sehr gut in der Hand. Hatte diese Hervorhebung im Legend noch die Funktion den optischen Trackball zu beherbergen, ist sie im One V ohne Funktion und nur mehr noch als Wiedererkennungswert zu verstehen. Die Haptik des Legend ist gut. Wie beim Legend setzt auf einen Aluminiumblock als Unibody. Dieser ist leicht angeraut und liegt somit gut in der Hand. Die Verarbeitung des Gerätes ist sehr gut und die Spaltmaße sind sehr gering. Das Displayglas steht gut einem Millimeter über dem Kunststoffrahmen hinaus. Es ist nicht rund geschliffen und so entsteht eine recht scharfe Kante. Dem One V lässt sich keinerlei Knacken oder Knarzen entlocken. 

Unter dem Display befinden sich keine Hardware-Tasten. Lediglich drei Sensortasten sorgen für die Steuerung der Zurück-Funktion, der Home-Navigation und des Taskmanagers. Auf der rechten Geräteseite liegt die Lautstärkewippe, dem gegenüber der ungeschützte Anschluss für das Daten- und Ladenkabel. An der Stirnseite verbaute HTC den 3,5 Millimeter-Kopfhöreranschluss und den An-/Ausschalter. Dazwischen liegt elegant versteckt eine längliche Status-LED. Die Rückseite verziert neben dem eingeprägten HTC-Logo die Kamera-Öffnung nebst LED-Foto- und Videolicht. 

 
 

Kommentar schreiben

Falsche oder fehlende Angaben zum HTC One V Test?

Wenn Sie einen Fehler finden oder eine Funktion bzw. Daten kennen, die wir bisher nicht recherchieren konnten, so informieren Sie uns bitte und helfen Sie die Daten zu verbessern.

Klicken Sie dafür auf den nachfolgenden Link: Fehler- oder Ergänzungsmeldung