Test des HTC One S

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Einführung

Test-Datum: 08.05.2012
Software Version: Android 4.0.3
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: MR dem Autor Feedback senden
 
HTC One S

HTC bedient mit seiner neuen One-Reihe verschiedene Märkte. Während das One V sich an Einsteiger richtet, ist das One S für die gehobene Mittelklasse konzipiert. Dies merkt man schon anhand des verwendeten Materials des Unibodys, welcher in der Produktion über ein spezielles Veredelungsverfahren mit Strom behandelt wurde. Ausgestattet mit ordentlicher Hardware und einem fairen Preis, will HTC mit dem One S die Kundschaft überzeugen. Wie sich das äußerst schlanke One S im Alltag schlägt, verrät der Testbericht auf inside-handy.de.

Verpackung & Lieferumfang

Bei der Verpackung erkennt man den Familienangehörigen. Wie auch das One V und das One X kommt das One S eingepackt in einer weißen Styropor-Verpackung. Darin befindet sich das Handy nebst Lieferumfang. Dieser ist äußerst spärlich, aber ausreichend. So finden sich das Daten- und Ladekabel, ein Steckdosenadapter, ein Headset und diverse gedruckte Kurzanleitungen in der Schale. 

HTC One S
 

Verarbeitung & Handhabung

HTC One S

Auf der Geräterückseite befindet am oberen Rand eine Plastikabdeckung, welche mit dem Fingernagel angehoben werden muss. Einmal geöffnet, lässt sich die microSIM-Karte problemlos einlegen und die kleine Abdeckung kann wieder auf das Handy gelegt und mit leichtem Druck geschlossen werden. Der Akku ist fest mit dem Gerät verbaut. Einen Speicherkarten-Slot sucht man vergebens.

HTC One SMit 130.9 x 65 x 7.8 Millimetern ist es etwas größer und breiter, dafür etwas schlanker als das One V. Das Gewicht beträgt angenehme 119 Gramm, ist ausgewogen konzipiert und passt perfekt zum Erscheinungsbild des Handys. Die seitliche Linienführung ist geschwungen und erweckt den Anschein, dass es sich um ein konkaves Display wie beim Samsung Galaxy Nexus handelt. Der Schein trügt, denn lediglich die kurvigen Linien der Flanken fallen zur Mitte hin ab, das Display und die Rückseite sind jedoch plan. Der Aluminium-Unibodyist so konzipiert, dass er das Display an den beiden Stirnseiten einfasst. Am oberen Ende ein wenig mehr, als an der Displayunterseite. Aufgrund des Farbverlaufes des Testmodells von hellgrau zu dunkelblau schaut die Gehäusefassung des Displays ein wenig asymmetrisch aus. Man hat den Eindruck, als wenn das Display runter gerutscht ist, ob des größeres Rahmen an der oberen Stirnseite. In der komplett schwarzen Version, fällt dies nicht so auf.

Das Smartphone liegt sehr angenehm in der Hand. Die Haptik ist perfekt. Spaltmaße gibt es so gut wie keine. Lediglich die beiden Plastikabdeckungen auf der Rückseite, weisen einen minimalen Spalt zum Unibody auf. Trotz Aluminiumblock ist die Rückseite sehr griffig aufgrund der leicht angerauten Oberfläche. Diese wurde einer Gehäuseveredlung unterzogen. Bei der grauen Variante, wird das Gehäuse bei der Produktion in einem Wasserbad unter Strom gesetzt. Bei der schwarzen Variante kommt eine etwas andere Technologie zum Einsatz. Diese nennt sich Micro Arc Oxidation. Dabei wird das Aluminiumgehäuse mit 10.000 Volt unter Strom gesetzt, wodurch eine Keramik-ähnliche Oberfläche entsteht. Diese Oberfläche soll äußerst widerstandsfähig sein, dass sie laut HTC nicht zerkratzen kann und man daher keine Schutzhülle mehr bräuchte.

Ob sich dies bewahrheitet, kann man erst nach einem längeren Gebrauch feststellen. Während des Testens erwies sich das Gehäuse in der Tat als sehr robust und widerstandsfähig. Im Internet sind in den letzten Wochen aber erste Kritiken aufgetaucht, wonach bei einigen Nutzern die Beschichtung abplatzte. Dies passierte allerdings nur bei der schwarzen Version, welche mit der aufwendigen Oxidation versehen ist. HTC reagierte prompt und tauscht diese Geräte aus. Scheinbar nimmt man es bei HTC mit dem Vorhaben, Qualität statt Quantität sehr ernst. Dies ist erfreulich, denn gerade die Verarbeitungsqualität der Geräte und der Service waren in den letzten Jahren ein größeres Problem bei dem taiwanesischen Hersteller.

Unter dem Display befinden sich keine Hardware-Tasten. Lediglich drei Sensortasten sorgen für die Steuerung der Zurück-Funktion, der Home-Navigation und des Taskmanagers. Über dem Display befindet sich die Lautsprecheröffnung in der eine Status-LED verbaut ist. Auf der rechten Geräteseite liegt die Lautstärkewippe, dem gegenüber der ungeschützte Anschluss für das Daten- und Ladenkabel. An der Stirnseite verbaute HTC den 3,5 Millimeter-Kopfhöreranschluss und den An-/Ausschalter. Die Rückseite verziert neben dem eingeprägten HTC-Logo eine blau umrandete Kamera-Öffnung nebst LED-Foto- und Videolicht.

 
 

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