Test des HTC Desire C
| Test-Datum: | 29.06.2012 |
| Software Version: | Android 4.0.3 |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | MW ![]() |
![]() Eine genaue Einordnung des HTC Desire C fällt schon beim Namen nicht leicht. Offensichtlich gehört es nicht zur aktuellen One-Familie. Gleichzeitig will es als Einsteigerhandy auch nicht der direkte Nachfolger des Wildfire sein. Der entsprechende Kompromiss des Marketings bei HTC ist die Revitalisierung der alten Premium-Marke Desire. Ebenfalls ungewöhnlich ist die technische Ausstattung, bei der eine relativ schwache 600-MHz-CPU mit HTC Sense und Android in der Version 4.0 umgehen muss. Ob und wie gut diese Idee mit der Realität im Praxistest harmoniert, zeigt der Testbericht des knapp 200 Euro teuren Smartphones auf inside-handy.de. |
|
Wie bei einem Einsteigermodell zu erwarten, fällt der Lieferumfang des HTC Desire C sehr übersichtlich aus. In einer Pappschachtel liegt neben dem Smartphone ein Mirco-USB-Datenkabel, welches im Verbund mit dem beiliegenden Adapter auch den Kontakt zur Steckdose herstellt. Ansonsten findet sich in Box neben der Kurzanleitung noch ein Headset. Bei letzterem handelt es sich, anders als der Beats-Audio-Aufdruck auf dem Smartphone vielleicht vermuten lässt, um die Standard-Ausführung von HTC. Die zur installierten Software passenden Kopfhörer, gibt es als kostspieliges Zubehör in verschiedenen Versionen im Einzelhandel. ![]() |
|
|
|
![]() Trotz seiner Bestimmung als günstiges Smartphone wirkt das Design gefällig. Besonders unserem Testgerät mit silberner Front gelingt, trotz des flächigen Einsatzes von Plastik, die Imitation einer hochwertigen Metalloberfläche sehr gut. Die Rückseite bildet eine durchgängige, weiße Plastikschale, die sich mit geringem Krafteinsatz nahe des Ein/Aus-Schalters vom Rest des Gehäuses lösen lässt. Auch nach mehreren Durchgängen verzog die Schale nicht. Das Spaltmaß ist über die ganze Seitenlinie betrachtet zwar nicht immer gleich, insgesamt aber auf jeden Fall akzeptabel. Zum Einsetzen der SIM-Karte muss zunächst der Akku entfernt werden, was aufgrund einer großzügigen Aussparung für den Fingernagel auch kein Problem darstellt. Der Slot für die optionale microSD-Karte ist auf der rechten Seite angebracht und nur bei geöffnetem Gehäuse zu erreichen.
![]() |
|
| >> weiter zum 2. Teil des HTC Desire C Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
Falsche oder fehlende Angaben zum HTC Desire C Test?
Wenn Sie einen Fehler finden oder eine Funktion bzw. Daten kennen, die wir bisher nicht recherchieren konnten, so informieren Sie uns bitte und helfen Sie die Daten zu verbessern.
Klicken Sie dafür auf den nachfolgenden Link: Fehler- oder Ergänzungsmeldung
MOBILE










Im Betrieb liegt das Desire C sehr angenehm in der Hand, was letztendlich an zwei Faktoren liegt: Größe und Gewicht. Mit Abmessungen von 107.2 x 60.6 x 11.9 Millimetern eignet es sich hervorragend selbst für kleine Hände und die Hosentasche. Passend dazu bleibt Gesamtgewicht knapp unter sehr angenehmen 100 Gramm. Unterstützt wird die gute Handhabung durch das leicht geschwungene untere Drittel und die angeraute Oberfläche der Rückseite. Auf der Oberseite liegt rechts der Ein/Aus-Schalter, während der 3,5 mm Anschluss für den Kopfhörer links daneben untergebracht ist. Die Wippe für die Lautstärkeregelung an der rechten Seite, ist auch für Rechtshänder problemlos zu erreichen. Mehr oder weniger Geschmackssache ist der USB-Port auf der linken Seite. Dieser kommt ohne Abdeckung daher und reißt so ein Loch in das sonst bündige Gehäuse des Desire C. Vor allem da hier auch das rote Plastik der Innenverkleidung durchschimmert, wird die Stelle schnell zum vielleicht ungewollten Blickfang. Unter dem Display sind drei Sensortasten untergebracht. Neben den „Zurück“- und „Startseite“-Tasten zeigt der dritte Button statt den „Einstellungen“ ein Menü mit den zuletzt genutzten Apps.


Kommentar schreiben