Test des HTC 7 Mozart
| Test-Datum: | 02.12.2010 |
| Software Version: | Windows Phone 7 |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | CKr ![]() |
![]() Das Smartphone mit dem klangvollen Namen „Mozart“ ist exklusiv bei der Telekom zu haben und eines von derzeit drei Geräten, die HTC mit dem neuen Windows Phone 7 auf den Markt bringt. Neben dem Betriebssystem liegt das Augenmerk beim Mozart in erster Linie auf seinem vom Hersteller angepriesenen Hi-Fi-Klang, der dem Gerät vermutlich seinen musikalischen Namen verliehen hat. Aber nicht nur mit inneren Werten, sondern auch mit einer Außenhülle aus gebürstetem Aluminium und einem 3,7 Zoll großen Display möchte das HTC 7 protzen. Wie sich das musikalische Smartphone in der Praxis bewährt, ist im Testbericht auf inside-handy.de zu lesen. |
|
In schlichtem Weiß mit einem Aufdruck des HTC 7 Mozart kommt der kleine Verpackungskarton des Smartphones daher. Darin befinden sich neben dem Mozart ein USB-Datenkabel mit Netzteiladapter, ein Stereo-Headset, der 1.300 mAh Akku, eine Kurzanleitung, eine Mini-CD mit einer ausführlichen Bedienungsanleitung sowie einige Informationsheftchen. Da es keinen frei zugänglichen MicroSD-Speicherkartensteckplatz gibt, liegt auch keine Speicherkarte im Zubehörkarton. Diese ist fest im Mozart verbaut und kann ohne Aufschrauben des Gehäuses nicht gewechselt werden. Zum Datenabgleich zwischen Smartphone und PC kann man sich die Synchronisationssoftware Zune von der Zune.net-Homepage kostenlos herunterladen. Eine Schutztasche befindet sich nicht im Lieferumfang. ![]() |
|
|
|
![]() Um den Akku des HTC 7 Mozart zu wechseln, muss das untere Drittel der Handyrückseite herunter geschoben werden. Die Abdeckung sitzt sehr fest in ihrer Verankerung. Darunter kommt eine weitere Verriegelung zum Vorschein, die den Akku an seinem Platz hält und aufgeklappt werden muss, damit dieser herausgenommen werden kann. Unter dem Akku befindet sich der Einschub für die SIM-Karte. Das Gehäuse des Mozart besteht im Wesentlichen aus gebürstetem Aluminium und fühlt sich sehr hochwertig an. Bei zwei Dritteln der Rückseite wurde gummiertes Plastik verbaut, das ebenfalls zu einer guten Haptik beiträgt. Die Frontseite wird vom großen, glänzenden Display dominiert. Trotz seiner beachtlichen Größe von 122 x 69 x 11,2 Millimetern wirkt das Mozart überhaupt nicht klobig und liegt mit einem Gewicht von 130 Gramm inklusive Akku angenehm in der Hand. Die Verarbeitung ist sehr ordentlich – auch bei festerem Zupacken lässt sich dem Gehäuse kein Knacken oder Knarzen entlocken. Die Spaltmaße sind gering und gleichmäßig. Der große Lautsprecher über dem Display wird von einem silberfarbenen Gitter vor Verschmutzung geschützt. USB-Steckplatz und 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse liegen dagegen frei. Auch bei der Kameralinse auf der Rückseite wurde auf eine Abdeckung verzichtet. Immerhin ist sie in einem erhabenen Metallrand versenkt, so dass sich keine Kratzer auf dem empfindlichen Linsenglas beim Ablegen des Handys bilden dürften. Das USB-Datenkabel sitzt fest und mit wenig Spiel in seinem Steckplatz, ebenso wie der Klinkenstecker des Headsets.
Leider nicht ganz so groß fällt die virtuelle QWERTZ-Tastatur aus, über die die Texteingabe geschieht. Auch bei der im Querformat im Verhältnis zum Hochformat größer dargestellten Tastatur wird unverständlicherweise wertvoller Platz an den Displayrändern verschenkt, der dauerhaft durch die Statusleiste und eine Optionsleiste belegt ist. Dabei werden die Statussymbole nur dann eingeblendet, wenn man das leere Feld mit dem Finger antippt – die Tastatur wird jedoch bei ausgeblendeten Statussymbolen nicht automatisch breiter gezogen, was einen höheren Bedienkomfort dargestellt hätte. Das hätte wesentlich besser gelöst werden können, indem beispielsweise lediglich eine kleine Taste auf der Tastatur dem optionalen Aufrufen der Menü- und Statusleisten gedient hätte, so wie es auch bei einigen anderen Betriebssystemen der Fall ist. Mit mitteldicken Fingern lassen sich die einzelnen Tasten jedoch noch recht gut treffen. Eine Wortvervollständigungsfunktion blendet optional Wortvorschläge über dem Tastenfeld ein. Umlaute werden durch langes Halten des entsprechenden Selbstlautes angezeigt. Außerdem gibt es eine Hochstelltaste, eine Leertaste, eine Enter- und eine Löschtaste sowie Extratasten für Punkt, Komma, Smileys, Zahlen und Sonderzeichen. |
|
| >> weiter zum 2. Teil des HTC 7 Mozart Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
HTC 7 Mozart Test Kommentare Kommentar schreiben
Falsche oder fehlende Angaben zum HTC 7 Mozart Test?
Wenn Sie einen Fehler finden oder eine Funktion bzw. Daten kennen, die wir bisher nicht recherchieren konnten, so informieren Sie uns bitte und helfen Sie die Daten zu verbessern.
Klicken Sie dafür auf den nachfolgenden Link: Fehler- oder Ergänzungsmeldung
MOBILE










Unter dem Display, beziehungsweise dem Displayglas, befinden sich drei Sensortasten zum Aufrufen der Zurück-Funktion, der Startseite und der Suchfunktion. Ist die Displaybeleuchtung aktiviert, werden auch die Symbole dieser Tasten von unten weiß beleuchtet. Die Tasten reagieren angenehm leicht, jedoch nicht zu sensibel auf Berührung. Da sie nicht erhaben sind, kann man sie zwar nicht ertasten, allerdings liegen die Symbole so weit auseinander, dass man sie nach einer kurzen Eingewöhnungszeit auch dann trifft, wenn man nicht hinschaut. An der linken Außenseite liegt eine lange, schmale Taste zur Lautstärkeregulierung. An der rechten Außenseite findet man die silberne Kamerataste. Ein- und ausgeschaltet wird das Smartphone über einen silbernen Drücker am oberen Geräterand. Mangels echter Tasten für das Anrufmanagement führt der Weg zu den Nummerntasten über eine Telefonkachel, die im Startbildschirm zu finden ist. Die virtuellen Wähltasten werden schön groß und gut bedienbar dargestellt.

Zu dem Lautstärkeproblem bei Spielen bzw. Klingeltönen kann ich Dir leider nichts sagen, da ich das Mozart nicht mehr hier habe. Vielleicht gibt es einen User, der eines hat und etwas dazu schreiben könnte?
Es gibt noch weitere Sachen, die ich gerne von euch Testern erfahren möchte, bzw. hoffe ihr könnt mir helfen ;)
Undzwar hab ich schon von einem großen negativen Gesichtspunkt gehört: Wenn man die Lautstärke von, beispielsweise Musik oder beim Spielen, erhöht, erhöht sich damit auch die Klingeltonlautstärk...[mehr]e. Stimmt das?
Außerdem kann man keine eigenen Klingeltöne einrichten... Das Problem gibts anscheinend auch bei anderen HTCs.
Dazu hätte ich gerne eine Meinung, bzw. vielleicht Einwände?!
Wenn man das Problem nicht lösen kann,wär das schonmal ein Grund für mich, mich auch nach anderen Handys umzugucken, denn wenn man immer die nervigen und teilweise peinlichen Standardklingeltöne mit dann auch noch viel zu hoher Lautstärke sich antun muss.... Naja, ist nicht so schön.
Zur ersten Frage: Nein, da fehlt kein Komma ;-). Bei den Angaben handelt es sich um die klassische, sehr viel lade-intensivere Webseiten-Ansicht, also die, die man auch auf einem normalen PC-Browser hat und nicht um die mobile (Handyansicht), die natürlich sehr viel schneller geladen werden würde. Man kann auf dem Smartphone auswählen,...[mehr] welche Ansicht man angezeigt haben möchte. Da die inside-handy.de - Startseite aufgrund ihrer Gestaltung sehr ladeintensiv ist, stellen 19 Sekunden Ladezeit schon einen guten Wert dar. Mindestladezeit, die ich persönlich mal auf einem Handy für die Seite in klassischer Ansicht hatte, waren 15 Sekunden.
Zur zweiten Frage: Schau mal im Testbericht unter Bedienung und Menüführung, da wird einiges über SMS und Mail gesagt:
http://www.inside-handy.de/handys/htc_7-mozart/2187_testbericht_3.html
Zur dritten Frage: Wüsste ich nicht, aber da können sich vielleicht mal die Modder unter den Lesern zu äußern.
Zitat: "Der Internet Explorer Mobile des HTC 7 Mozart benötigte im Test bei W-Lan-Verbindung knapp 19 Sekunden, um die inside-handy.de-Startseite in klassischer Ansicht zu öffnen, was einen guten Wert darstellt."
Neunzehn(19) Sekunden, um eine Seite aufzurufen. Ich bin mir nicht sehr sicher, ob ich da etwas nicht v...[mehr]erstanden habe, oder ob da ein Kommata fehlt, aber ich finde ganze 19 Sekunden schon recht viel... Dann kann ich ja immer recht lange warten, wenn ich die Websites wechsele. Bitte um Erklärung/Antwort/Sonstiges. :)
Eine andere Frage:
Ich bin Schüler, benutze das Handy hauptsächlich für SMS,Internet/Facebook,Telefonieren, nebenbei noch ein wenig spielen und Musik hören natürlich.
Ist dieses Handy dafür sehr empfehlenswert? Bzw. sind Handys, wie z.B. das Desire für solche Sachen besser?
Letzte Frage:
Ist es, rein theoretisch möglich ein anderes Betriebssytem (Bin großer Android-Sympathisant) auf das Handy zu spielen? Wenn ja, würde es auch funktionieren?
Ich danke Ihnen vielmals!
Ich habe dieses Gerät getestet und den Bericht geschrieben und ich kann versichern, dass wir allesamt s...[mehr]ehr genau und gewissenhaft testen, denn das liegt nicht nur im Eurem Interesse und in dem der Hersteller, sondern auch in unserem eigenen.
Nichts desto Trotz können uns Fehler unterlaufen, wir sind auch nur Menschen und korrigieren Fehler gerne, wenn Ihr uns darauf hinweist, möchten jedoch darum bitten, dass dabei verbal nicht allzu tief in den Keller abgerutscht wird (was ja auch glücklicherweise eher die Ausnahme ist), bzw. die Verhältnismäßigkeit gewahrt wird.
Dass ein Gerät in einem Land mit einer bestimmten Hardware ausgeliefert wird, hat nicht unbedingt zu bedeuten, dass das überall so ist (was auch die unterschiedlichen Angaben beispielsweise auf der weltweiten oder der deutschen HTC Seite erklären kann). Bestes Beispiel hierfür ist das Base Lutea (alias ZTE Blade, Orange San Francisco etc.), das demnächst hier im Test sein wird - das gibt es beispielsweise in US und in Deutschland mit verschiedenen Displays.
Beim Blitz bin ich von den Angaben auf der deutschen HTC-Seite und bei T-Mobile ausgegangen – wenn die falsch waren, muss das natürlich unsererseits korrigiert werden.
„Entsetzen“, weil es sich um einen Xenon- und nicht um einen Doppel-LED-Blitz handelt und wir das falsch benannt haben, ist trotzdem nicht angebracht. Wir hatten in Tests schon Geräte mit LED-Leuchten, die hervorragend ausgeleuchtet haben und welche mit Xenon-Blitzen, wo man eigentlich von einer guten Qualität ausgegangen wäre, bei denen die Bildqualität bei Blitzeinsatz dann doch nicht ganz so toll war - und die zählt ja letztlich. Wir testen die Blitze, ebenso wie die gesamte Hardware, in erster Linie danach, wie sie in der Praxis funktioniert und nicht nur danach, was draufsteht (natürlich müssen die Angaben trotzdem stimmen), ich denke, das ist auch in Eurem Interesse.
Zu diesem Blitz kann ich sagen und das steht ja auch im Testbericht, dass er wirklich gut ausleuchtet.
Ja is ja kein Problem, kann jedem mal passieren =)
Ich denke einfach, wie viele in anderen Foren dennen das auch schon mit den falschen Angaben aufgefallen ist, das da einer einfach nur die Merkmale mit dem HTC Trophy verwechselt hat :)
mfg