Test des Hagenuk S200
| Test-Datum: | 17.10.2005 |
| Software Version: | Palm OS 5.4 |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | DW ![]() |
Mit dem Hagenuk S200 kommt nun ein weiteres Smartphone mit Palm OS auf den deutschen Mobilfunkmarkt. Lange hat man von Hagenuk nichts mehr gehört, denn eigentlich waren der Hersteller auf Festnetzgeräte spezialisiert. Gefertigt wird das Triband-Gerät vom asiatischen Hersteller GSPDA, der schon für das Versandhaus Quelle Smartphones produzierte. Das S200 bietet neben einer 1,3 Megapixel-Kamera auch Bluetooth und viele andere Funktionen. Ob sich das Handy auch in der Praxis hervorhebt, zeigt unser Test. |
|
Geliefert wird das S200 in einer quadratischen Karton-Verpackung. Diese wurde gut gestaltet und ist mit den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen beschriftet. Öffnet man diese, findet man obenliegend das Handbuch und die Software zum synchronisieren von Daten. Darunter verbirgt sich auch gleich das schwarze S200, ein USB-Datenkabel und das Ladegerät. Zudem liegt auch ein Stereo-Headset mit bei. Hier noch einmal der Lieferumfang aufgelistet:
![]() Leider hat Hagenuk auf eine SD-Speicherkarte im Lieferumfang verzichtet. Auch eine Dockingstation sucht man leider vergebens. Ansonsten ist der Lieferumfang ordentlich. |
|
| Die inside-handy Wertung: | 83% |
|
|
|
Um die SIM-Karte einzulegen, muss man den Knopf über dem Akku drücken und diesen nach unten schieben. Dies geht sehr leicht und schnell. Die Karte muss nun in die untere Vorrichtung geschoben werden. Nun braucht man nur noch den Akku wieder einschieben. Allerdings gestaltet sich dies als etwas schwieriger, da man dort schon etwas Kraft anwenden muss. Ist der Akku wieder eingeschoben, schaltet sich das Telefon automatisch ein.Das Gehäuse des S200 besteht wie bei vielen anderen Modellen aus Plastik. Dennoch fühlt sich das Gerät hochwertig an und liegt gut in der Hand. Nur Fingerabdrücke sind leicht zu erkennen. Auch die Verarbeitung macht einen guten Eindruck. Egal wie man das Gerät hält, es wackelt nichts. Das einzige, was man kritisieren könnte ist, dass sich zwischen den einzelnen Teilen schnell Staub ansammeln könnte. Vor allem zwischen Display und Gehäuse sind die Abstände zu groß. Der Anschluss für das Headset wird durch einen Gummiverschluss geschützt. Dieser schützt die Elektronik vor Staub, der Anschluss für das Ladegerät ist hingegen ungeschützt. Auch hier hätte der Hersteller an einen Gummiverschluss denken sollen. Anschließen lässt sich das Zubehör ohne Probleme. Beim Abziehen des Ladekabels sollte aber darauf geachtet werden, dass man den am Kabel befindlichen Knopf betätigt.Auf der Rückseite des S200 befindet sich der Lautsprecher und die Kamera. Neben der Kamera wurde ein kleiner verchromter Spiegel aus Metall verbaut. Dieser ist besonders für Selbstportraits sehr gut geeignet. Auf der Vorderseite wurde über der Hörmuschel eine kleine LED verbaut. Diese informiert den Nutzer über Netzempfang und Ladezustand, beim Laden des Akkus. Möchte man ein Foto schießen, braucht man lediglich die seitliche Taste zu betätigen. Diese hätte aber ruhig etwas tiefer verbaut werden können, da man sehr oft ungewollt darauf drücken dürfte. Darüber findet man die Wipptaste. Mit dieser Taste kann man unter anderem während eines Gesprächs die Lautstärke erhöhen oder senken. Einschalten lässt sich das Telefon über eine separate Powertaste. Diese befindet sich oberhalb des Gerätes. Die Tastatur wurde angenehm groß gehalten. Sie lässt sich somit auch mit größeren Fingern problemlos bedienen. Die einzelnen Tasten haben einen guten Druckpunkt. Der Joystick ist allerdings etwas klein geraten. Dadurch kann es öfter mal zu einer Fehlnavigation kommen. Neben dem Joystick wurden, auf der jeweiligen Außenseite, die Rufannahme- und Auflegtaste verbaut. Direkt neben dem Joystick befinden sich rechts die Lösch-, inks die Menütaste. Das Schreiben einer SMS geht sehr einfach. Besonders PalmOS-Nutzer werden sich schnell einfinden. Die Nachrichten können sowohl auf der normalen Tastatur, als auch mit der virtuellen Tastatur im Touchscreen geschrieben werden. Zudem steht auch das von Palm bekannte Graffiti-Pad zur Verfügung. Dies ist eine Handschrifterkennung, mit dem man bereits nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ebenfalls schnell Texte eingeben kann. Der Vibrationsalarm ist deutlich spürbar. Er ist auch angenehm leise, sodass einem Einsatz des S200 im Meeting nichts im Wege steht. Dieser lässt sich auch problemlos zum Rufton dazu schalten. Der Stift für den Touchscreen wird bei Nichtgebrauch am unteren Teil des Telefons eingeschoben. Bei diesem Stift lässt sich zudem die Größe einstellen, was sich als sehr hilfreich erweisen kann. |
|
| Die inside-handy Wertung: | 73% |
| >> weiter zum 2. Teil des Hagenuk S200 Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
Falsche oder fehlende Angaben zum Hagenuk S200 Test?
Wenn Sie einen Fehler finden oder eine Funktion bzw. Daten kennen, die wir bisher nicht recherchieren konnten, so informieren Sie uns bitte und helfen Sie die Daten zu verbessern.
Klicken Sie dafür auf den nachfolgenden Link: Fehler- oder Ergänzungsmeldung
NEWSLETTER







Mit dem Hagenuk S200 kommt nun ein weiteres Smartphone mit Palm OS auf den deutschen Mobilfunkmarkt. Lange hat man von Hagenuk nichts mehr gehört, denn eigentlich waren der Hersteller auf Festnetzgeräte spezialisiert. Gefertigt wird das Triband-Gerät vom asiatischen Hersteller GSPDA, der schon für das Versandhaus Quelle Smartphones produzierte. Das S200 bietet neben einer 1,3 Megapixel-Kamera auch Bluetooth und viele andere Funktionen. Ob sich das Handy auch in der Praxis hervorhebt, zeigt unser Test.
Um die SIM-Karte einzulegen, muss man den Knopf über dem Akku drücken und diesen nach unten schieben. Dies geht sehr leicht und schnell. Die Karte muss nun in die untere Vorrichtung geschoben werden. Nun braucht man nur noch den Akku wieder einschieben. Allerdings gestaltet sich dies als etwas schwieriger, da man dort schon etwas Kraft anwenden muss. Ist der Akku wieder eingeschoben, schaltet sich das Telefon automatisch ein.
Der Anschluss für das Headset wird durch einen Gummiverschluss geschützt. Dieser schützt die Elektronik vor Staub, der Anschluss für das Ladegerät ist hingegen ungeschützt. Auch hier hätte der Hersteller an einen Gummiverschluss denken sollen. Anschließen lässt sich das Zubehör ohne Probleme. Beim Abziehen des Ladekabels sollte aber darauf geachtet werden, dass man den am Kabel befindlichen Knopf betätigt.
Das Schreiben einer SMS geht sehr einfach. Besonders PalmOS-Nutzer werden sich schnell einfinden. Die Nachrichten können sowohl auf der normalen Tastatur, als auch mit der virtuellen Tastatur im Touchscreen geschrieben werden. Zudem steht auch das von Palm bekannte Graffiti-Pad zur Verfügung. Dies ist eine Handschrifterkennung, mit dem man bereits nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ebenfalls schnell Texte eingeben kann. 
![Bild des Apple AppStore Volkswagen Polo Challenge 3D [iPhone]](http://www.inside-handy.de/img/handyspiele/1518_k.jpg)

