Test des Hagenuk M128
| Test-Datum: | 18.10.2006 |
| Software Version: | |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | KD ![]() |
Fast jedes neue Handymodell der großen Hersteller hat einen integrierten MP3-Player. Doch geht es auch umgekehrt - gibt es einen MP3-Player, mit dem sich auch telefonieren lässt? Genau dies nahm sich Hagenuk bei der Konzeption des M128 vor: Weniger Handy - mehr MP3-Player. Daher kommt das Gerät nur mit einem Monochrom-Display und ohne Kamera auf den Markt. Auch sonst kann das M128 nicht viele Extras vorweisen. Doch wie schlägt sich der MP3-Winzling im Gegensatz zu den anderen, auf dem Handymarkt erhältlichen Geräten? Welche Einstellungsmöglichkeiten und welche Features werden unterstützt? Was kann man von einem Gerät, welches eigentlich kein richtiges Handy ist, erwarten? Diese und viele andere Fragen beantwortet unser ausführlicher inside-handy.de Testbericht. |
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| Das Hagenuk M128 wird in einer quaderförmigen Schachtel geliefert, auf der das Gerät und Geräteinformationen abgebildet sind. Bedruckt in den Farben rot, weiß und verschiedenen Grautönen wirkt die Verpackung schlicht und einfach. Auf einer Seite befindet sich ein Aufkleber mit Informationen über Modell, Farbe, Funkfrequenzen und die IMEI-Nummer des Gerätes. Öffnet man die Schachtel, welche vorne durch zwei Magnete zugehalten wird, liegt das M128 auf einem Plastik-Samt-Untergrund. Unter der ersten Lage ist der übrige Lieferumfang des Hagenuk M128. Neben dem Gerät umfasst der Lieferumfang ein 430mAh Akku mit einer Spannung von 3,7 Volt, ein Netzteil, ein USB-Datenkabel, ein Stereo-Headset sowie die Bedienungsanleitung und weitere Informationsblätter. Das Headset lässt sich - wie bei vielen MP3-Playern - an einer Schlaufe des Gerätes festschrauben. So lässt sich das Hagenuk M128 mit dem Headset einfach um den Hals tragen. Zusätzlich ist eine Micro-SD Speicherkarte mit 128 Megabyte Speicherkapazität im Lieferumfang enthalten, welche bereits in das Gerät eingesetzt ist. Das Handbuch ist sehr ausführlich und übersichtlich gestaltet. Das ganze Menü wird mit jedem einzelnen Unterpunkt erklärt. Die einzelnen Erklärungen werden von vielen Grafiken begleitet und auch das Stichwortverzeichnis am Ende des Handbuches lässt keine Wünsche offen. ![]() |
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| Die inside-handy Wertung: | 83% |
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![]() Der Zusammenbau der einzelnen Komponenten ist einfach, muss aber nach einer bestimmten Reihenfolge erfolgen. So muss der Nutzer zuerst die Micro-SD Karte einsetzen, da diese von der SIM-Karte überdeckt wird. Setzt man dann den Akku ein, muss beachtet werden, ob die Kontakte auf der richtigen Seite sind, da der Akku in beide Richtungen ohne Probleme eingesetzt werden könnte. Abschließend muss die Gehäusewand über den Akku geschoben werden und das M128 ist einsatzbereit.Als kleiner Quader mit abgerundeten Kanten und Maßen von gerade einmal 32 x 87 x 15 Millimetern (H*B*T - Herstellerangaben) und einem Gewicht von 54 Gramm ist das Gerät ein Winzling auf dem aktuellen Handymarkt. Die silbermetallic-silberne Farbe und das Plastikgehäuse lassen das M128 eher wie einen MP3-Player vom Elektronikdiscounter wirken. Auf der Kopfseite des Gerätes befinden sich ein Mini-USB-Anschluss für das Lade- bzw. das Datenkabel und ein 3,5 Millimeter Klinkenanschluss für das Headset oder handelsübliche Kopfhörer . An der rechten Außenseite ist ein Auswahlrädchen, welches je nach Anwendung verschiedene Funktionen unterstützt. Auf der Nummerntastatur sind drei Steuerungstasten für den integrierten MP3-Player des Gerätes. Durch seine schmale Bauform benötigt der Benutzer etwas Eingewöhnungszeit, bis er das M128 sicher in der Hand liegen hat. Durch das Plastikgehäuse, welches bei festerem Zupacken knarzt, wirkt das Gerät nicht sehr robust. Entgegen des ersten Eindrucks, lässt sich das Auswahlrad mit der reichten und der linken Hand gleich gut bedienen. Auch die Tastatur lässt sich ohne Probleme von Rechts- oder Linkshändern gleichermaßen bedienen. Die Spaltmaße des Gehäuses sind gering, Staub kann kaum in das Gehäuse gelangen. Anders sieht es bei dem Auswahlrad, dem Mikrofon und dem Klinkenanschluss aus, welche komplett ungeschützt sind. Auch der USB-Anschluss lässt sich, obwohl dieser extra verdeckt ist, als Staubeingang vermuten. Die Anbauteile welche über den USB-Anschluss angeschlossen werden, haben einen guten und festen Halt, lassen sich aber auch leicht wieder ablösen. Auch der Klinkenanschluss für das Headset oder Kopfhörer bietet einen festen Halt für die jeweils angeschlossenen Komponenten. Direkt unter dem Display sind drei Tasten. Die linke Taste dient der Rufannahme, mit der reichten Taste kann der Nutzer einen Anruf beenden bzw. das Gerät Ein- und Ausschalten und in der Mitte ist die Korrektur- bzw. Zurücktaste. ![]() Unter den Softkeys ist eine Standard-Tastatur mit zwölf Nummern. Zwischen den einzelnen Tastenreihen in der Horizontalen sind die drei Steuerungstasten für den MP3-Player. Die Start/Pause Taste und die Tasten um nach vorne oder nach hinten zu Springen/Spulen. Durch die Steuerungstasten des MP3-Players sind die normalen Nummern tasten unterschiedlich groß, und erfordert so etwas Eingewöhnungszeit. Über das Auswahlrad lässt sich im Menü und Telefonbuch blättern, oder die Lautstärke einstellen. Weitere Sondertasten hat das M128 nicht. Die Tasten haben einen guten und leicht fühlbaren Druckpunkt, wobei dieser in der oberen Tastenreihe etwas weicher ausfällt als in der unteren. Durch die eingesetzten Steuerungstasten kann es passieren, dass der Benutzer versehentlich diese erwischt anstatt der Nummerntaste. Alle Tasten sitzen gut im Gehäuse und wackeln nicht. Der Druckpunkt des Auswahlrädchens an der reichten Seite ist ungenau, so kann auch ein nicht gewolltes Tastenkommando ausgeführt werden. Der Vibrationsalarm ist stark und lässt sich gut spüren - auch wenn das Gerät einmal in den Tiefen der Hosentasche versunken ist. Auf einem Tisch oder einem anderem Hohlkörper scheppert das Gerät und gibt ein lautes Brummen ab. Der Vibrationsalarm lässt sich einfach über das Profilmenü ein- oder ausschalten. Speziellere Einstellungen wie zum Beispiel, ob zuerst der Vibrationsalarm und dann der Rufton aktiviert werden soll, sind nicht möglich. |
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| Die inside-handy Wertung: | 60% |
| >> weiter zum 2. Teil des Hagenuk M128 Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
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Der Zusammenbau der einzelnen Komponenten ist einfach, muss aber nach einer bestimmten Reihenfolge erfolgen. So muss der Nutzer zuerst die Micro-SD Karte einsetzen, da diese von der SIM-Karte überdeckt wird. Setzt man dann den Akku ein, muss beachtet werden, ob die Kontakte auf der richtigen Seite sind, da der Akku in beide Richtungen ohne Probleme eingesetzt werden könnte. Abschließend muss die Gehäusewand über den Akku geschoben werden und das M128 ist einsatzbereit.

![Bild des Apple AppStore Volkswagen Polo Challenge 3D [iPhone]](http://www.inside-handy.de/img/handyspiele/1518_k.jpg)

