Test des General Mobile DST 3G Cool
| Test-Datum: | 13.08.2008 |
| Software Version: | |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | CD ![]() |
Der Rapper "Vanilla Ice" aus den neunziger Jahren hätte für sein Lied "Ice Ice Baby" im neuen DST 3G Cool sicherlich die perfekte Vermarktung gefunden. Zum heutigen Marketing würde wahrscheinlich ein hektischer Song mit folgender Werbung passen: Man stelle sich einen Geschäftsreisenden vor, der ständig zwischen zwei Telefonen genervt hin und her jongliert. Mal klingelt auf dem einen Handy sein Arbeitgeber und auf das andere Telefon rufen ausländische Geschäftspartner an, die ihn über dieses oder jenes Meeting informieren. Dann läuft ein anderer Geschäftsmann mit dem DST 3G Cool von General Mobile ganz entspannt vorbei. Schaut man sich den Alltag auf einem Flughafen an, könnte sich dieses Szenario durchaus bewahrheiten. Denn es gibt tatsächlich viele Menschen, die zwei oder sogar mehrere SIM-Karten simultan verwenden. Mit seinem "coolen" Dual-SIM-Handy bietet General Mobile eine Option zu Samsungs SGH-D880. Dem ersten Dual-SIM-Gerät, das auf den deutschen Markt gekommen ist. Es stellt sich nun die Frage, wie kommt die Hardware mit der neu gewonnenen SIM-Freiheit aus? Hat General Mobile bei Samsung gespickt und dank der gewonnenen Informationen ein wasserfestes Konzept für die doppelte Herausforderung entworfen? Wie verhält sich die Software? Ist da ein alltagstaugliches Produkt abgeliefert worden oder weist diese doch noch einige Kinderkrankheiten auf? Diese und weitere Fragen werden Ihnen im folgenden Test von inside-handy.de beantwortet. |
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Bei näherer Betrachtung des Standardzubehörs zeigt sich ein unvollständiges Bild, denn anstatt einer umfangreichen Bedienungsanleitung fügte der Hersteller nur ein Prospekt mit den technischen Daten des Geräts. Dies könnte auf zwei Sachen schließen lassen. Entweder ist man bei General Mobile so sehr von der intuitiven Bedienung überzeugt oder man hat es aus Kostengründen unterlassen. Auch auf der beigelegten CD konnte kein Handbuch als PDF-Datei gefunden werden. Die Disk lässt wird zwar vom Laufwerk erkannt, die Installation funktioniert aber trotzdem nicht. Für Datentransfer mit dem Computer befindet sich ein USB-Kabel im Lieferumfang. Möchte man während einer Autofahrt oder einer anderen Situation, in der man die Hände vom Mobiltelefon lieber lassen sollte, dennoch auf Telefonie nicht verzichten, ist ein Headset mit Rufannahmeknopf dabei - leider mit einem 2,5 Millimeter Klink-Stecker, weshalb Fremdzubehör, wie anderes Headset oder Kopfhörer, nicht verwendet werden kann. |
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Betrachtet man das DST 3G Cool von der vorderen Seite befindet sich oben der Ohrhörer samt des silbernen Logos von Genera Mobile und rechts die Kamera für Videotelefonie. Darunter ist der große und leider auch sehr spiegelnde Bildschirm. Zwischen den Tasten und dem Display leuchtet der Schriftzug des Herstellers in Silber.
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| >> weiter zum 2. Teil des General Mobile DST 3G Cool Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
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MOBILE







Doppelt hält besser. Dies gilt beim DST 3G Cool ganz besonders. Denn die doppelte Linie, die beim Betrieb der zwei SIM-Karten deutlich wird, ist bei der Verpackung in anderer Form bereits anzutreffen: Der Verpackungskarton wird in eine Pappe gesteckt, die vom Design her dem eigentlichen Päckchen gleicht - die erste Täuschung? Auf dem schwarzem Hintergrund sieht man das Wasserzeichen eines Auges - das
Das Telefon verfügt auch über eine Navigationstaste, die von weiteren Knöpfen umgeben wird, die in drei Reihen angeordnet sind: die oberste Reihe am Display bilden zwei schwarze Softkeys. In der Mitte sitzen zwei silberne Tasten für die Funktionen „Zurück" und „Löschen". Unten sind die Knöpfe für Gesprächsannahme und Auflegen. Last but not least folgt die numerische Tastatur, die gänzlich in Schwarz gehalten wird. An der oberen Seite des Geräts sitzt der Steckplatz für die 2,5 Millimeter Kopfhörer oder das Headset sowie eine Öse für ein Halterungsband. Unten befindet sich einzig der Knopf zum Öffnen des Akkudeckels. Rechts kann man die MicroSD-Karte einsetzen und mit einer Blende versehen. Auch der Fotoauslöser ist hier montiert. An der linken Seite hat General Mobile den Steckplatz für das USB- sowie das Ladekabel und den Einschaltknopf des Geräts verbaut. Die Lautstärkregulierung in Form von zwei Plus/Minus-Tasten findet man ebenfalls dort. Auf der Rückseite ist die Linse für die integrierte 2-Megapixel-Kamera. Die Apparatur ist von einem silbernen Rand umgeben, der in ein schwarzes Feld eingelassen wurde. Dort ist auch die Angabe über die Pixelanzahl der Kamera. Links davon sieht man zwei Öffnungen für den Lautsprecher.
Das Handy zeigt sich tatsächlich wie es sein Beiname behauptet als ein elegant „cooles" Mobiltelefon, das über eine gute äußere Verarbeitung verfügt. Die Spaltmaße - egal ob auf der numerischen Tastatur oder bei entfernbaren Teilen - sind sehr gering und lassen Staub keine Angriffsfläche. Auch das verwendete Material macht einen guten Eindruck: Das verbaute Plastik wurde teils in Schwarz- und teils in Anthrazitmetallic lackiert und fühlt sich gut an. Die festsitzenden numerischen Tasten besitzen einen guten Druckpunkt, sehen aber auf Grund der nicht so gelungenen Lackierung etwas grob aus. Auch das Tippen erweist sich als etwas umständlich, da die Knöpfe trotz der zwei emporragenden Punkte auf der Taste fünf sich beim Fühlen nicht gut unterscheiden lassen. Der Steuerknopf wirkt mit dem silbernen Rand um seine Gesamtheit und die mittig sitzende Bestätigungstaste sowie der schraffierten Oberfläche sehr vornehm. Der optische mit dem haptischen Eindruck stimmt in der Mehrheit der Verbauten Teile überein. Trotz des eleganten Gesamteindrucks wirkt das Gerät durch seine Größe ein wenig klobig und etwas zu groß geraten. Der Zusammen- und Auseinanderbau des DST 3G Cool verläuft ohne Schwierigkeiten. Alle Teile lassen sich einfach lösen, sitzen aber in verbautem Zustand dennoch fest. Die SIM-Karten werden unter Bügel geschoben und finden dort sicheren Halt.
Der Akku verfügt an einer Stelle über einen Vorsprung, den man auch mit einem kurzen Fingernagel gut entfernen kann. Auch die Rückseite des Telefons, die zugleich als Batterieverschluss dient, ist fest und kann bei Bedarf über einen Knopf auf der unteren Seite des Telefons gelöst werden. Das Zubehör hat in den Steckplätzen ebenfalls einen sicheren Halt. Dank der guten und robusten Verarbeitung kann man dem DST 3G Cool viel Belastung im alltäglichen Umgang zutrauen und es zum praktischen Begleiter in jeder Lage machen.
