Test des Emporia TalkPremium
| Test-Datum: | 19.02.2009 |
| Software Version: | Eigenentwicklung |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | CD ![]() |
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Hebt man den roten Samt-Deckel ab, bekommt man Zugang zum mitgelieferten Zubehör des Telefons: Neben Ladekabel befindet sich ein Sachet mit an Board – ein schwarzes sich wohl anfühlendes Handysäckchen, das man in jeder Tasche oder Hose ganz leicht durch Berührung identifizieren kann. Sollte das Säckchen mal vergessen werden und der Bildschirm verschmieren, verschafft der Display-Reiniger Hilfe: Hierbei handelt es sich um ein knopfartiges zwei Zentimeter großen runden Anhänger, der per Schnürchen am Handy befestigt werden kann. Recht erstaunlich ist der starke Akku mit seinen 1.200 mAh – diverse Multimedia-Handys würden hier glatt vor Neid erblassen, aber dies sorgt für eine noch längere Laufzeit und garantiert auch das Auskommen ohne Ladegerät auf einer längeren Exkursion. Die Anleitung des Telefons ist hier sehr zielgruppengerecht umgesetzt worden und erklärt jedes auch so kleine Detail des Zusammenbaus oder der Menüpunkte mit Bildbeispielen peinlich genau – ein großes Plus. Sollten Technikbegeisterte an dieser Stelle ein Datenkabel erwartet haben, werden sie hier enttäuscht. Die älteren Hilfs-Tester waren aber froh, auf solch ein Kabel verzichten zu können, nachdem ihnen die Vorteile von Synchronisation und Datenübertragung erklärt wurden. |
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![]() Wie es sich für die ausgesuchte Zielgruppe gehört, erfolgt der Zusammenbau recht unkompliziert. Obwohl der Vorgang des Akkuwechsels minuziös im Handbuch Schritt für Schritt erklärt wird, ist er auch ohne einen Blick in die Anleitung problemlos nachzuvollziehen.
Ein weiterer Vorteil der großen Beschriftung ist, dass wenn Großmütterchen mal ihre Brille vergessen sollte, sie ihrer Enkelin dennoch auf ihre Nachricht antworten kann. Etwas auffällig ist der Navigationsbutton: zwischen der Rufannahme- und Auflegen-Taste befinden sich beim Emporia zwei Buttons, die im Prinzip einen Zwei-Wege-Navigationsknopf darstellen sollen, mit dem man das sehr überschaubare Menü einfach nach der gewünschten Funktion durchforsten kann. Über dem Tastenfeld befindet sich das Display, das durch seinen Graustich im abgeschalteten Zustand an heimische Digitaluhren erinnert. Auf der linken Seite des Geräts befinden sich zwei stark ausgebeulte Lautstärkeregler mit einem angenehmen Druckpunkt sowie zwei weitere Tasten: der Einschalt-Knopf und die Tastensperre, die im Gegensatz zu modernen Handys noch ganz im Sinne der alten Schule manuell per Schieberegler aktiviert werden kann.
Die Rückseite des Emporia bietet lediglich Platz für den Akkudeckel, bei dem mit einem herausstehenden Dreieck die Öffnungsrichtung des Verschlusses angezeigt wird. Die Verarbeitung und die für den Bau verwendeten Materialien lassen das Emporia Talk Premium |
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| >> weiter zum 2. Teil des Emporia TalkPremium Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
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Ein weißes Päckchen mit einem großen rot leuchtenden Buchstaben „O“ in der Mitte ziert die recht robuste Verpackung des Emporia Talk Premium, die aus Hartpappe gefertigt wurde. Forrest Gump würde sicherlich an eine große stablel Box mit Pralinen denken und tatsächlich könnte man ihm das gar nicht verübeln. Denn die Verpackung spricht eine deutliche Sprache: sie sieht nämlich aus als ob sie viele Stürze unbeschadet überstehen könnte. Zieht man den zierenden Kartonage-Überzug ab, zeigt sich ein komplett weißer Karton, der tatsächlich wie eine Pralinenschachtel aufgeklappt werden muss. Allerdings weiß der Nutzer im Gegensatz zu Mr. Gump, was ihn da erwartet. Öffnet man den Deckel, so präsentiert sich ein recht großes silber-schwarzes Telefon auf Plastik mit künstlichem Samt-Überzug. Kitschig? Keinesfalls! Es scheint wirkt sehr ansprechend, trotz der für junge Finger und Augen 

Praktisch ist, dass die SIM-Karte in einen relativ groß geratenen Steckplatz eingeführt werden muss, sodass sich auch die Suche danach recht kurz hält. Ist der Deckel verschlossen, kann nun nichts mehr herausfallen, da alles fest befestigt sitzt – lediglich das eingesteckte Ladekabel sitzt etwas locker, was aber auch nicht problematisch ist. Wie schaut das Emporia Talk Premium nun aus? Die Vorderseite ist klassisch in Schwarz-Silber gehalten – die Tasten sind schwarz mit weißer Schrift und die Umrandung des Covers ist silber. Die einzigen Ausnahmen bilden die verhältnismäßig großen Rufannahme- und Auflegen-Tasten, die in Grün und Rot lackiert wurden sowie die Raute-Taste, die in Blau erscheint – alle funktionell wichtigen Tasten können somit leicht identifiziert werden. Die übrigen Zifferntasten fielen ebenfalls groß aus – was vor allem Nutzer mit Dioptrien-Schwäche freuen wird. Die Ziffern-Tasten werden neben der üblichen hervorstehenden Markierung auf der Fünf-Taste auch durch Senkungen am Rand auf jeweils der oberen oder unteren Seite der Knöpfe unterschieden. Gewöhnt man sich an diese Markierung, so fällt das blinde Tippen recht leicht – zumindest geübte Nutzer, denn ältere Testpersonen konnten ohne Sichtkontakt keine SMS tippen.
Direkt darunter befindet sich ein Steckplatz, der an eine Miniklinken-Buchse erinnert. Leider handelt es sich dabei nicht um einen Audio-Ausgang, sondern schlichtweg um die Buchse für das Ladekabel – obwohl ein handelsüblicher Kopfhörer da rein passt, lässt sich leider Effekt damit erzielen. Auf der rechten Seite zeigt sich eine ähnliche Verteilung: Man findet wieder drei Knöpfe, von denen zwei wiederum Schieberegler aber auch zugleich Schnellzugriffe sind. Die erste Taste entpuppt sich als Knopf für die oben angebrachte Leuchtdiode, die bei Dunkelheit sehr gut
zwar nicht edel aber dafür 

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