Test des Elson ES1

Einführung

Test-Datum: 23.02.2010
Software Version: Eigenentwicklung
Testversion mit Branding: nein
Test-Autor: CKr dem Autor Feedback senden
 
Elson ES1

Mit dem ES1 bringt Mobistel ein weiteres Niedrigpreishandy auf den Markt. Für etwa 119 Euro bekommt der Nutzer Touchscreen, MP3-Player, eine 3.2-Megapixel-Kamera und Bluetooth. Auf UMTS oder WLAN muss beim mobilen Internet allerdings verzichten werden, da das Handy lediglich über GPRS verfügt. Ob sich die Anschaffung des ES1 nur für Einsteiger lohnt oder ob es in Puncto Multimedia auch mit anderen zeitgemäßen Touchscreenhandys mithält, kann man im Praxistest von inside-handy.de lesen.

Verpackung & Lieferumfang

Das ES1 wird in einer stabilen schwarz-orangen Verpackung mit Sichtfenster auf das Handy geliefert. Im Lieferumfang befinden sich der Akku, ein Netzteiladapter mit USB-Datenkabel, ein Stereo-Headset, ein Stylus (Stift) und die Bedienungsanleitung. Dass keine MicroSD-Speicherkarte und keine Handytasche dabei sind, lässt sich angesichts des niedrigen Kaufpreises verschmerzen. Wünschenswert wäre jedoch eine Software CD gewesen, denn das zum Handy zugehörige PC-Sync-Programm muss sich der Nutzer somit selbst von der Mobilstel-Homepage herunterladen.

Elson ES1

Verarbeitung & Handhabung

Elson ES1

Zum Entriegeln und Entfernen des Akkudeckels muss der Nutzer etwas sanfte Gewalt anwenden, denn der Deckel sitzt sehr fest in seiner Verankerung. Simkarten- und MicroSD-Speicherkartenplatz liegen unter dem Akku. Die Simkarte lässt sich leicht unter den hierfür vorgesehenen Metallbügel schieben und auch die MicroSD-Karte wird einfach in eine Metallhalterung gesteckt und damit in ihre Verankerung eingerastet.

Elson ES1Mit seinen Maßen von 93.0 x 48.0 x 12.5 Millimeter wirkt das ES1, verglichen mit anderen Touchscreenhandys, sehr klein und kompakt. Anhand von 75 Gramm inklusive Akku kann man es als echtes Leichtgewicht bezeichnen. Dass das Cover des Multimedia-Phones ausschließlich aus Plastik besteht sieht man ihm an. Dennoch wirkt es nicht billig oder minderwertig. Die Verarbeitung ist ordentlich und auch bei festerem Zugreifen gibt es kein nennenswertes Knacken oder Knarzen. Eine geriffelte Rückseite sorgt dafür, dass es beim Telefonieren nicht so schnell aus der Hand rutschen kann. Sogar beim USB-Anschluss wurde an eine Abdeckung gedacht, was selbst bei höherpreisigen Handys nicht immer eine Selbstverständlichkeit darstellt. Die Spaltmaße zwischen Unter- und Oberseite des Covers hätten etwas geringer ausfallen können, sind aber noch im tolerierbaren Bereich. Lobenswert ist der 3.5 Millimeter Klinkenanschluss, an den ein eigenes Headset angeschlossen werden kann. Der Stecker des USB-Datenkabels sitzt leider etwas zu locker in seiner Verankung.

Elson ES1Unter dem Display liegen nebeneinander Sende-/Wähltaste, Zurück-Taste und Ende- und Ein-/Ausschalttaste. Ihre Bedienung quittiert das Handy, ebenso wie die Anwahl eines Menüpunktes auf dem Touchscreen, durch Vibration. Besonders die Zurück-Taste gab während des Tests ein deutliches Knacken von sich und blieb das eine oder andere Mal leicht an der Sende-Taste hängen. Während die Displaybeleuchtung aktiv ist, werden auch die Symbole der Tasten von unten weiß beleuchtet. Die Fronttasten sind so breit gestaltet, dass eine Bedienung auch mit dickeren Fingern bequem möglich ist. An der rechten Handy-Außenseite befindet sich eine sehr kleine und schmale Taste zum Entsperren des Displays – im Kameramodus dient sie als Auslöser. Eine Wipptaste zur Gesprächslautstärke-Einstellung sucht man beim ES1 leider vergebens.

Sprachqualität & Empfang

Elson ES1Die Sprachqualtät des ES1 ist eher mäßig. Der Gesprächspartner im Festnetz ist leicht dumpf und mit Hintergrundrauschen zu vernehmen. Auf der Festnetzseite wurde im Test über wiederkehrende Gesprächsaussetzer berichtet. Die Lautstärke kann über einen Menüpunkt nachgeregelt werden, der während eines Gespräches auf dem Display angezeigt wird – eine Wipptaste zur Lautstärkeregelung gibt es nicht. Für eine ausreichende Gesprächslautstärke, die eine störungsfreie Unterhaltung in lauter Umgebung wie Bahnhof oder Fluplatz ermöglichen würde, reicht jedoch auch die höchste Lautstärkeeinstellung nicht aus. Nicht die allerbeste ist auch die Freisprechfuntktion des ES1. Auch hier wird auf Festnetzseite von Gesprächsaussetzern und einer stark schwankenden, eher geringen Lautstärke berichtet. Den Gesprächspartner im Festnetz hört man zwar deutlich und für ein Mithören im Raum laut genug - für den Einsatz im Auto jedoch deutlich zu leise. Dafür ist es aber möglich, ein Bluetooth-Headset mit dem Handy zu koppeln. Die Empfangsleistung in D-Netzen war im Test gut bis befriedigend.

Der Hersteller gibt für das ES1 einen hohen SAR-Wert von 1,475W/kg an.

Display & Kamera

Elson ES1Angesichts der kleinen Gesamtgröße des ES1 fällt auch das Display mit 2.4 Zoll nicht wirklich groß aus. Dennoch stellt es 262.000 Farben in einer Auflösung von 240x400 Pixel erstaunlich brillant und in klarer Ansicht dar. Um Pixel zu erkennen muss man schon etwas genauer hinsehen. Aufgrund seiner glänzenden Oberfläche reflektiert es Sonnenlicht stark und ist bei direkter Einstrahlung kaum mehr ablesbar. Tageslicht und Glühlampenlicht steckt es dagegen gut weg. Manuell kann die Helligkeit den äußeren Lichtgegebenheiten angepasst werden, ein Helligkeitssensor wurde nicht verbaut.

Beim Touchscreen handelt es sich um ein resistives Display, das auf leichten Druck reagiert. Besonders Listenmenüpunkte des ES1 möchten so manches Mal öfter gedrückt werden, damit sich ein angewählter Menüpunkt öffnen lässt. Auch reagiert der Touchscreen in manchen Anwendungen, wie zum Beispiel im Kameramodus, etwas ungenau und träge. Auch das Herausschieben der Widgets von der Widgetleiste auf den Bildschirm wird zur echten Herausforderung. Während der Navigation im Hauptmenü reagierte das Display im Test deutlich besser. Zur optimalen Bedienung mit dem Stylus gibt es einen Kalibrationsassistenten.

Die Bedienoberfläche das ES1 ist weitestgehend so aufgebaut, dass man sie ohne Mühe mit dem Finger bedienen kann, nur zur Texteingabe ist der Stift vonnöten. Im Hochformat wird für die Texteingabe eine Art alphanumerisches Tastenfeld wahlweise mit Buchstaben-Mehrfachbelegung oder Zahlen angezeigt. Als umständlich erweist sich das Einfügen von Sonderzeichen und Umschalten vom Buchstaben- in den Zahlenmodus, da es hierfür nur ein Menü-Icon mit Mehrfachbelegung gibt, so dass oftmals mehrfach getippt werden muss, um in den gewünschten Modus zu gelangen. Als weniger umständlich erweist sich die Nutzung der virtuellen QWERTZ-Tastatur, die im Querformat angezeigt wird.

Im Standbymodus schaltet das Display zunächst, nach einer vom Nutzer definierbaren Zeit, in eine Uhrzeitanzeige in ansprechender Neonansicht und schaltet sich dann ganz ab. Um verpasste Anrufe oder Nachrichten angezeigt zu bekommen, muss zunächst die Ensperrtaste gedrückt werden. Leider wurde keine LED zur Signalisierung verpasster Nachrichten oder Anrufe verbaut. Ein schnell reagierender Lagesensor schwenkt die Displayansicht beim Verfassen von Nachrichten vom Hoch- ins Querformat, wenn das Handy in die jeweilige Richtung gedreht wird.

Das ES1 verfügt über eine 3.2-Megapixel-Kamera. Auf Blitz und Autofokus wurde verzichtet. Als Auslöser dient wahlweise die kleine Taste, die sonst für das Sperren des Bildschirms verantwortlich ist oder ein Icon auf dem Display. Der Auslöser reagiert sehr schnell in unter einer Sekunde. Optionsmenü und Bedienelemente befinden sich als kleine Icons an den Displayrändern und sind ziemlich fummelig und aufgrund ihrer geringen Größe nur mit dem Stylus bedienbar.

Die Einstellungsmöglichkeiten sind jedoch für ein Handy dieser Preisklasse recht umfangreich. So bietet das ES1:

  • Serienbild (Aus, 3, 5 Aufnahmen)Elson ES1
  • Szene-Modus
  • Bildgröße ( von 400x1200 bis maximal 2048x1536)
  • Selbstauslöser (Aus, 5 Sek., 10 Sek., 15 Sek.)
  • Effekteinstellungen
  • EV (Belichtungswert)
  • Bandfrequenz (50Hz / 60Hz)
  • Weissabgleich
  • Bildqualität (Niedrig, Normal, Hoch, Fein)
  • Verschlusston
  • Speicherort
  • Standardeinstellungen

Aufgenommene Fotos können im Nachhinein mit einem Bearbeitungsprogramm in ihrer Größe verändert, beziehungsweise zugeschnitten werden. Die Fotos zeigen auch bei höchster Auflösung ein mittelstarkes Bildrauschen und blasse Farben. Da auf Blitz oder LED verzichtet wurde, wirken Aufnahmen bei Dämmerlicht unscharf und sind bei Dunkelheit geknipst unbrauchbar. Bei guten Lichtverhältnissen kann die Kamera zwar nicht mit einer guten Digitalkamera mithalten, stellt aber für Gelegenheitsaufnahmen einen gewissen Spaßfaktor dar. Auch Videoclips können mit dem ES1 aufgezeichnet werden. Für diese gibt es die Einstellungsmöglichkeiten: Weißabgleich, EV, Nachtmodus, Bandfequenz, Videoqualität, Dateigrößengrenze, Aufnahmezeitgrenze, Tonaufnahme und Kodierungsformat. Leider sind auch die Videoaufnahmen nicht das Gelbe vom Ei. Die Aufnahmen scheinen, auf dem PC-Monitor betrachtet, förmlich zu schwimmen und sind stark verpixelt.

OS & Bedienung

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Im Standbybildschirm sieht man am unteren Bildschirmrand eine frei mit Menüpunkten belegbare Schnellzugriffsleiste, durch die sich mit dem Finger scrollen lässt. Am linken Rand befindet sich eine Registerkarte zum Öffnen der Widget-Leiste. Die Widgets lassen sich auf dem einseitigen Startbildschirm beliebig anordnen, was jedoch aufgrund des geringen Platzangebotes zu einem regelrechten Gedränge führen kann. Eine Erweiterungsmöglichkeit der Widgets gibt es nicht.

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Das reichhaltige und farbenfrohe Hauptmenü besteht aus beschrifteten Programm- und Bedien-Icons und verteilt sich auf die vier Seiten „Kommunikation“, „Entertainment“, „Anwendungen“ und „Einstellungen“. Durch die Seiten kann mit dem Finger geblättert werden. Unter den zahlreichen Icons befinden sich weiterführende Listenmenüs. Insgesamt ist die Menüstruktur logisch aufgebaut und intuitiv bedienbar.

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Das Eintippen vom SMS oder MMS erfolgt wahlweise über das virtuelle alphanumerische Tastaturfeld oder die virtuelle QWERTZ-Tastatur im Querformat. Die Bedienung der Nachrichtenoptionen ist nur im Hochformat möglich, so dass man das Handy gegebenenfalls jedes Mal erst umständlich vom Querformat ins Hochformat drehen muss. Eine T9-Funktion hilft bei der Texteingabe. In eine SMS können wahlweise auf dem Handy vorhandene oder eigene Textvorlagen, kleine Bilder, Animationen oder Melodien eingefügt werden. Einer MMS lassen sich Fotos, Audio-Dateien und Videos anhängen.

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Wer E-Mails senden oder empfangen will, muss zunächst ein E-Mail-Konto einrichten. Die Einrichtung von bis zu drei Konten ist möglich. Hierfür gibt es jedoch keinen Assistenten zum automatischen Ermitteln der Serverdaten – diese muss man selber eintragen. Einer E-Mail können auf dem Handy gespeicherte Dateien hinzugefügt werden. Einen Push-Mail-Service gibt es nicht, Mails muss der Nutzer manuell abrufen oder senden.

Hardware & Verbindungsmöglichkeiten

Elson ES1Sparsam zeigt sich das ES1 GSM Triband-Handy in Puncto Internet-Connectivity. Schnelles WLAN, UMTS und sogar EDGE fehlen dem ansonsten multimedial ausgerichteten Handy. Wer dennoch surfen will, muss mit dem langsameren GPRS Vorlieb nehmen. Zur gelegentlichen Suche bei Google reicht es, für den Download größerer Datenmengen ist es jedoch absolut nicht zu empfehlen. Eher lahm zeigt sich auch das Bluetooth des Handys. Zwar klappte die Verbindung sowohl zu einem Notebook, als auch zu einem Samsung E570 reibungslos, die Übertragung eines 439 kb großen Klingeltones vom Notebook auf das ES1 dauerte aber fast drei Minuten. Schneller geht es, wenn man das ES1 per USB-Datenkabel mit dem PC verbindet, da es als Massenspeicher erkannt wird. Somit lassen sich auch größere Dateien schnell zwischen den Geräten austauschen. Alternativ fungiert das Handy als Webcam oder kann über die Software PC-Link Modus mit dem PC verbunden werden. Aufgrund nicht mitgelieferter Software-CD muss das PC-Link Modus-Programm, mit dem Bild-, Musik-, und Telefonbuch-Daten zwischen Handy und PC abgeglichen werden können, erst von der Herstellerseite heruntergeladen werden, was aber angesichts der geringen Größe von 300 KB zu verschmerzen ist. Der 87 Megabyte große flexible Speicher des ES1 kann durch eine bis zu 16 Gigabyte große MicroSD-Speicherkarte erweitert werden.

Multimedia & Organizer

Dass es sich beim ES1 nicht um ein Internet-Handy handelt, wird schon nach kurzer Benutzung des WAP-Browsers klar. Der Lagesensor schwenkt die Seite bei Internetnutzung nicht, wie von anderen Handys mit dieser Funktion gewohnt, zur bequemeren Bedienung bei Drehung des Handys vom Hoch- ins Querformat, so dass man ausschließlich mit dem Hochformat Vorlieb nehmen muss. Zur Eingabe einer Internetadresse muss man zunächst umständlich ins Optionsmenü gehen, so dass dieses insgesamt fünf Bedienungs-Schritte erfordert, bis sich die gewünschte Seite aufbaut. Eine Adressleiste ist im Handybrowser nicht vorhanden. Der Browser passt Seiten nur in der mobilen Ansicht dem Bildschirm an. Wählt man die klassische Ansicht, dauert es lange, bis man über die am unteren und rechten Bildschirmrand eingeblendeten Scrollbalken auf dem gewünschten Bildschirmabschnitt gelandet ist. Dadurch, dass sich der Datenaufbau auf GPRS beschränkt, dauert auch der Aufbau mobiler Webseiten sehr lange. Seiten in klassischer Ansicht werden teilweise überhaupt nicht geöffnet, hier erscheint die Meldung „Speicher voll“. Flash-Inhalte werden nicht unterstützt, so können beispielsweise auch keine Videos auf der YouTube-Webseite geöffnet werden. Auch wenn es sich beim ES1 um ein preislich günstiges Handy handelt, bieten Handys anderer Hersteller, wie beispielsweise Samsung, diesbezüglich schon deutlich mehr.

Musiktitel werden im Player des ES1 in selbsterstellbare Listen oder Alben eingeteilt. Ein Equalizer bietet reichlich Möglichkeiten, den Klang dem eigenen Geschmack anzupassen. Für Bluetooth, für einen BT-Stereo-Ausgang und ein BT-Stereo Headset gibt es einen eigenen Menüpunkt. Auch auf eine Wiederhol- und Zufallwiedergabe-Funktion muss man nicht verzichten. Während der Wiedergabe zeigt der Player Interpreten, Titel und Album an. Der Klang des Players über die Handylautsprecher ist sehr höhenlastig. Schon etwas besser klingt es über das mitgelieferte Stereo-Headset. Die 3.5 Millimeter Klinkenbuchse ermöglicht es zudem, ein eigenes Headset anzuschließen.

Elson ES1
Elson ES1
Elson ES1
Elson ES1

Das eingebaute UKW-Radio bietet eine automatische UKW-Aufnahmefunktion, mit der Radiosendungen mitgeschnitten werden können. Erfreulich ist, dass für den Betrieb des Radios kein Headset als Antennenersatz nötig ist. Dennoch ist es empfehlenswert dieses anzuschließen, da der Empfang ansonsten nicht stark genug ist, um eine rauschfreie Wiedergabe zu gewährleisten. Das ES1 bietet ein umfangreiches Telefonbuch in dem Kontakte mit Informationen wie beispielsweise Name, Nummer, E-Mail-Adresse, Geburtstag etc. versehen werden und in Kategorien wie Freunde, Familie oder VIP, um nur einige zu nennen, eingeteilt werden können. Auch ein Extra-Menüpunkt „Foto-Anruf“ für die Zuordnung von Anruferbildern ist vorhanden. Praktisch ist auch der Dateimanager, in dem man im Telefon oder auf der MicroSD-Speicherkarte gespeicherte Dateien ansehen und verwalten kann. Der Kalender des ES1 wird wahlweise in Monats- oder Wochenansicht angezeigt. Termine werden hier in die Kategorien Mahnung, Meeting, Kurs, Datum, Anruf und Jahrestag eingeteilt und können mit weiteren Details versehen werden. Weitere Anwendungen wie Sprachmemo, Wecker, Weltzeituhr, Rechner, Stoppuhr, Einheitenumrechner, Aufgabenliste und Notizfunktion machen das Handy zum praktischen Begleiter. Unter dem Menüpunkt „Ton“ verbergen sich die Benutzerprofile Allgemein, Meeting, Draußen, Drinnen, Kopfhörer und Bluetooth. Diese sind zwei nicht zeitgesteuert einstellbar, haben aber ansonsten eine große Bandbreite an benutzerdefinierten Einstellungsmöglichkeiten. Office- oder PDF-Dateien können auf dem ES1 leider nicht geöffnet werden.

GPS und eine Navigationssoftware sind nicht auf dem ES1 vorhanden, was jedoch wiederum angesichts des günstigen Preises zu verschmerzen ist. Auch sind Sprachwahl und Sprachsteuerung beim ES1 nicht vorhanden. Freunde der Literatur werden sich über den E-Book-Reader auf dem Handy freuen. Da das ES1 Java unterstützt, können auch Java-Spiele installiert werden. Fünf Java-Spiele sind in Voll- oder Demoversion schon vorinstalliert. Außerdem gibt es ein Puzzle, Magicsushi und außerdem ein Würfelspiel als Motion-Game. Bis auf das Würfelspiel, das über den Lagesensor des Handys gesteuert wird, erfolgt die Spielesteuerung über den Touchscreen des Handys. Das stellt aufgrund des kleinen Displays manchmal eine echte Herausforderung dar – da die Spiele grafisch jedoch nett auf dem Display anzuschauen sind, können sie als guter Pausenfüller dienen.

Fazit

Elson ES1

Insgesamt sind Qualität und Funktionsumfang des ES1 seinem Preis angemessen. Deutliche Abstriche müssen bei der Kameraqualität, einem nicht immer optimal reagierenden Touchscreen und dem mageren Internetbrowser gemacht werden. Auch die Sprachqualität könnte besser sein. Pluspunkte sammelt das Handy für seine einfache aber robuste Verarbeitung, das intuitiv bedienbare Menü und einen bedienerfreundlichen MP3-Player. Wer ein Business- oder Internet-Handy erwartet ist beim ES1 fehl am Platz. Wer jedoch ein einfaches Handy mit einigen Spielereien haben möchte, ist mit dem Touchscreen-Handy in dieser Preisklasse gut bedient.

Pro

  • zahlreiche vorinstallierte Spiele
  • E-Book-Reader
  • einfache aber robuste Verarbeitung
  • gut bedienbarer MP3-Player

Kontra

  • Funktionen des Internet-Browsers nicht mehr zeitgemäß
  • teilweise schlecht reagierender Touchscreen
  • Mängel in der Sprachqualität und Freisprechfunktion
  • mittelmäßige Kameraqualität

Elson ES1 Test Kommentare Kommentar schreiben

18.12.2010, 18:25 Uhr
anna [Gast]
weis jemand welche dateien auf dem Handy als E-Book Dateien funktionieren und wo man die findet


16.09.2010, 18:24 Uhr
noname [Gast]
Im Nachhinein würde ich mehr für ein Handy ausgeben. Ich bin einfach inden MMarkt gegangen und mir eins geholt, ohne mich groß zu informieren. Die Kamera finde ich recht gut, dafür, dass sie so klein ist ist es vollkommen normal, dass Fokus und Blitz fehlt.

Die geringe Größe macht es eher zu einem Spielzeug, ist aber praktisch.
Mir persö...[mehr]nlich fehlt bei der Software die Erweiterungsmöglichkeit und die Einstellungsoptionen gehen mir nicht weit genug.

Die QWERTZ-Tastatur kann man mit etwas Übung gut ohne Stift bedienen. Für den Stift ist ein kleiner Schraubanhänger beigelegt.

Webcamfunktion ist sehr Praktisch, wenn man halt sonst keine hat.

Der MP3Player ist richtig schlecht wenn man Rockbox gewöhnt ist. Außerdem ist die Tonquali nicht sooo..
das einfache abspielen eines Albums ist mit ca 10 schritten verbunden-.-

Aber wenn man nur ein Handy-Spielzeug zum Telefonieren und Zwischendurch haben will ist man gut bedient. Wenn man ne ruhige Hand hat kann man damit auch sehr schöne Fotos machen - man darf sie halt nicht in A4 ausdrucken^^
23.08.2010, 12:18 Uhr
Fü [Gast]
könnt ihr mir meinungen sagen ob es schlecht oder gut ist?? ob sich das lohnt dieses handy zukaufen???
23.04.2010, 10:26 Uhr
CLK
Im Test hatte das Handy auch ohne Anschluss des Headsets einen guten Empfang - es geht also beim Mobistel ES1 auch ohne. Wenn man am eigene Standort jedoch einen sehr schlechten Empfang hat, kann man diesen sicherlich verbessern, indem man das Headset dennoch anschließt.



@Gast2: Das was Du beschreibst klingt eher nach einem Defekt - hast Du mal im Handyshop nachgefragt?
21.04.2010, 18:25 Uhr
tomtom1326
',index.php?page=Thread&postID=354512#post354512]das headset dient bei solchen handys immer als antenne. ohne gehts halt nich weil der empfang zu schlecht wäre.hab das handy schon seit längerem und das Radio geht ohne headset, auch als weckfunktion einwandfrei. :)
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