Test des Dell Venue Pro
| Test-Datum: | 11.05.2011 |
| Software Version: | Windows Phone 7 |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | CKr ![]() |
![]() Windows-Phone-7-Geräte mit echter Tastatur haben bis heute eher einen Seltenheitswert. Dell, bislang vorwiegend bekannt für PCs und Notebooks, rückt nun mit dem Venue Pro auf dem Markt, welches über eine nach unten hin aufschiebbare QWERTZ-Tastatur verfügt. Außerdem wartet der Neuling mit einem 4.1 Zoll großen WVGA-AMOLED-Touchscreen und einer 5-Megapixel-Kamera auf. Wie sich das Dell Venue Pro im Praxistest schlägt, hat inside-handy.de getestet. |
|
Das Dell Venue wird in einem rechteckigen schwarzen Karton mit Aufdrucken des Sliders ausgeliefert. Außer dem Smartphone befinden sich eine Kurzanleitung in verschiedenen Sprachen, Heftchen mit Garantie- und Sicherheitsinformationen, ein MicroUSB-Datenkabel, ein Stereo-Headset mit Ersatzohrstöpseln, ein Netzteiladapter mit deutschem und UK Stecker und der 1400 mAh Li-Ion-Akku im Zubehör. Mangels MicroSD-Kartensteckplatz ist natürlich keine MicroSD-Speicherkarte vorhanden – eine Schutztasche wäre in dieser Preisklasse jedoch wünschenswert gewesen. ![]()
|
|
| Die inside-handy Wertung: | 83% |
|
|
|
![]() Zum Einlegen des Akkus muss die Rückabdeckung des Smartphones mit leichtem Druck nach oben geschoben und abgenommen werden. Der Simkartenslot liegt etwas im Gehäuse versenkt neben dem Akku, so dass dieser zum Einstecken oder Entfernen der Simkarte herausgenommen werden muss. Die Akkuabdeckung fühlt sich nicht ganz so hochwertig an wie sie auf den ersten Blick aufgrund ihrer kariert geriffelten Oberfläche aussieht – dennoch scheint sie ausreichend stabil zu sein. Das Dell Venue Pro wirkt insgesamt sehr robust. Auf Vorder- und Rückseite wurde zwar schwarzes Plastik verbaut, sowohl Unter- als auch Oberseite des Sliders sind jedoch mit dicken Metallrändern eingefasst. Die Ober- und Unterkante des Handys haben eine leicht gummierte Oberfläche. Die aus Gorillaglas bestehende glänzende Displayabdeckung zieht sich über die gesamte Front bis hinunter über die Sensortasten, was einen sehr edlen Look abgibt.
Kameralinse und Fotoleuchte auf der Rückseite verfügen über keine Abdeckung, so dass sich hier auf Dauer Kratzer bilden könnten. Der MicroUSB-Steckplatz liegt offen an der Unterkante zwischen den Außenlautsprechern des Sliders. Den 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss findet man am oberen Geräterand. An der rechten Geräte-Außenseite befinden sich eine Wipptaste zur Lautstärkeregulierung sowie die Kamerataste. Beide Tasten sind leicht erhaben zum Untergrund und lassen sich deshalb gut ertasten. Über einen Drücker am oberen Geräterand wird das Smartphone ein- und ausgeschaltet sowie das Display gesperrt. Unter dem Display des Dell Venue Pro befinden sich drei Sensortasten, die im Test sehr präzise auf Berührung reagierten. Hierbei handelt es sich um eine Zurück-, eine Start/Sprechen-Taste und eine Suchen-Taste. Über die Start/Sprechen-Taste gelangt der Nutzer von jedem Menüpunkt aus wieder direkt auf den Startscreen zurück oder kann, durch längeres Halten, die Sprachbefehlsfunktion aufrufen, über die durch Spracheingabe Programme geöffnet oder Kontakte gesucht werden können. Die Sprachsuchfunktion erkannte im Test fast alle Befehle korrekt und auf Anhieb. Alle drei Tasten sind mit silberfarbenen Symbolen ausgestattet und werden bei aktiviertem Display von unten weiß beleuchtet. Die Besonderheit des Dell Venue Pro, die dem Gerät zu dem Namenszusatz „Pro“ verhilft, ist die nach unten hin ausziehbare QWERTZ-Tastatur. Zwar fallen die einzelnen Tasten aufgrund der eher knappen Gesamtfläche entsprechend klein aus, sind aber aufgrund ihrer Anordnung und leicht gewölbten Beschaffenheit gut bedienbar. Der Druckpunkt der einzelnen Tasten ist knackig und gleichmäßig. Buchstaben sind weiß, die darüber liegenden Symbole blau beleuchtet. Die Ausleuchtung ist nicht ganz gleichmäßig und fällt zur Mitte hin etwas ab, was jedoch die Bedienbarkeit nicht beeinträchtigt. Die Tastenanordnung ist ähnlich der einer PC-Tastatur. Neben einer großen Leertaste gibt es eine Symbol-, eine Hochstell-, eine Lösch-, eine Enter-, eine Komma-, eine Punkt- und eine FN-Taste sowie Sondertasten für Umlaute und Smileys. ![]() Da die virtuelle Tastatur auf dem großen Display naturgemäß recht groß dargestellt ist, wird manch ein Nutzer gerne auf diese zurückgreifen. Besonders die im Querformat eingeblendete QWERTZ-Tastatur ist auch mit dickeren Fingern gut bedienbar, obwohl sie unverständlicherweise nicht in der gesamten Displaybreite (beziehungsweise Höhe) sondern mit breiten Rändern an den Seiten dargestellt wird, was wertvollen Platz kostet. In die ebenfalls groß ausfallende virtuelle Wähltastatur gelangt man über eine Live Kachel auf dem Startbildschirm. |
|
| Die inside-handy Wertung: | 93% |
| >> weiter zum 2. Teil des Dell Venue Pro Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
Kommentare Kommentar schreiben
Falsche oder fehlende Angaben zum Dell Venue Pro Test?
Wenn Sie einen Fehler finden oder eine Funktion bzw. Daten kennen, die wir bisher nicht recherchieren konnten, so informieren Sie uns bitte und helfen Sie die Daten zu verbessern.
Klicken Sie dafür auf den nachfolgenden Link: Fehler- oder Ergänzungsmeldung
NEWSLETTER










Beim Aufschieben des Sliders ist ein leichtes Schleifgeräusch zu vernehmen, insgesamt präsentiert sich der Mechanismus jedoch als komfortabel mit einer Hand bedienbar und rastet zudem sowohl in zugeschobener als auch in offener Position gut ein. Die Spaltmaße zwischen Ober- und Unterteil des Sliders dürften gerne etwas geringer ausfallen. Obwohl das Dell Venue Pro mit 121.6 x 64.4 x 14.9 Millimetern Außenmaßen dank abgerundeter Kanten noch recht gut in der Hand liegt, dürften Menschen mit kurzen Fingern Probleme haben, einhändig mit dem Daumen alle Bereiche des großen Displays zu erreichen. Mit 192 Gramm Gewicht inklusive Akku gehört das Smartphone nicht gerade zu den Leichtgewichten.

![Bild des Apple AppStore Volkswagen Polo Challenge 3D [iPhone]](http://www.inside-handy.de/img/handyspiele/1518_k.jpg)


Ich kann es jetzt auch als Maßenspeicher nutzen.
nur das nach dem mango update immer noch nicht so einfach die Klingeltöne machbar sind finde ich von wp7 bescheiden.
Ich werde es mit zulegen;)