
Testbericht
BenQ-Siemens S65 Test
Test des Siemens S65

Einführung
| Test-Datum: |
13.01.2005 |
| Software Version: |
? |
| Testversion mit Branding: |
nein |
| Test-Autor: |
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| Der Nachfolger des legendären S55 wurde heiß und sehnsüchtig erwartet. Kaum ein Handy hatte damals so viel Kritik einstecken müssen u.a. wegen Display und internem Speicher – ob nun das S65 ein Businesshandy à la carte ist? |

Verpackung & Lieferumfang
Das Gerät ist in einem weiß-grauen und unauffällig wirkenden original SIEMENS Karton verpackt. Im Lieferumfang finden sich neben dem Gerät selbst, der Akku, Akku-deckel, ein Ladekabel und die Bedienungsanleitung. Der erste Eindruck lautet steril – „ Schwester, Tupfer!“. Nach entleeren der genanten Ausrüstung rappelt es immer noch im Karton und unter der Pappeinlage versteckt findet sich noch eine 32 MB Multimediakarte. Das Thema „kleiner Speicher“ vom Vorgänger ist damit durch! Ein Headset wäre eine schöne zusätzliche Idee gewesen.
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Verarbeitung & Handhabung
Der erste Eindruck ist „Mann ist das groß“ was aber gar nicht stimmt, das S55 ist auch nicht wesentlich kleiner. Vermutlich liegt dies an dem großen Display und dem edlen aluminiumartigen Gehäuse, dass zugleich angenehm in der Hand liegt und trotzdem einen robusten und zuverlässigen Eindruck vermittelt. Nach der üblichen SIM-Karten-Montage-Prozedur fällt nach Einlegen des Akkus beim Schließen des Gehäuses ein großer Spalt zwischen Akkudeckel und Gehäuse auf. Gehört das so oder ist da etwas nicht in Ordnung, fragt man sich und nach drei oder vier weiteren Versuchen wird es auch nicht besser – scheint so gewollt, was aber nicht heißt, dass diese Zahnlücken-Optik gefällt.
Der Einbau der Multimediakarte ist etwas „tricky“, aber wenn das Ding erst mal richtig sitzt, passt alles wie angegossen. Überhaupt macht das Handy sonst einen smarten Eindruck der den Business-Charakter betonen würde – wenn da nur nicht diese billige anmutende Tastatur wäre. Schon beim eingeben der PIN fällt auf, dass diese Tastatur noch schlechter ist, als angenommen. Weit unten angeordnet scheint diese nicht mal für grazile Finger gemacht zu sein. Die Tasten sind so klein, dass man schnell mehr als eine Taste erwischt. Für Viel-SMSer wohl eher ungeeignet, vor allem, wenn man nicht genau hinschaut, ergibt sich eine hohe Fehlerquote. Druckpunkt und Tastengeräusch sind allerdings o.k..
Der Vibrationsalarm ist zufriedenstellend – in der dünnen Hose des Nadelstreifenanzugs deutlich spürbar, aber in der Jeans mit Taschentüchern in der selben Tasche zu schwach um bemerkt zu werden. Der uneinheitliche Gesamteindruck bestätigt sich innerhalb der ersten Stunden, als das Handy einerseits einen hüfthohen Sturz auf den Asphalt offenbar völlig unbeschadet übersteht, andererseits das Display nach kurzem Kennenlernen des Schlüsselbunds in der selben Hosentasche erste Kratzer bekommen hat. Der Akku scheint schwächlich oder der Stromverbrauch des S65 relativ hoch, jedenfalls überrascht die Akkuleistung des öfteren durch einen frühzeitig nötigen Boxen (=Lade)Stopp. |
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>> weiter zum 2. Teil des Siemens S65 Test (u.a. Display & Kamera) >>
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