Test des ZTE Base Lutea

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Test-Fazit

Einführung

Test-Datum: 12.01.2011
Software Version: Android 2.1
Testversion mit Branding: nein
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ZTE Base Lutea

Mit dem Lutea bringt der chinesische Hersteller ZTE für die Eplus-Marke Base ein günstiges Android-Smartphone auf den Markt, das es in sich haben soll. Auch bei Netzbetreibern anderer Ländern ist das Gerät, das bei ZTE unter dem Namen „Blade“ erschienen ist, zu haben.Die Geräte weisen unter den verschiedenen Netzbetreiber-Labels jedoch Unterschiede in ihrer Ausstattung auf Das Base Lutea gibt es in Deutschland zusammen mit einem 24-Monatsvertrag, in dem für 14 Euro monatlich der Sprach-Tarif „Mein Base“ sowie eine UMTS-Internet-Flat enthalten ist, bei der die Geschwindigkeit ab einem Datenvolumen von über 200 Megabyte im jeweiligen Kalendermonat jedoch auf GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt wird. Insgesamt kommt man so, rechnet man 14 Euro für 24 Monate, auf einen Gesamtpreis von 336 Euro für das Base Lutea. Zieht man pro Monat zehn Euro ab, welche die Internet-Flat kosten würde, liegt man nur noch bei 96 Euro für ein Gerät mit einem 3,5 Zoll kapazitivem Touchscreen, das zudem WLAN, UMTS mit HSDPA sowie GPS integriert hat. inside-handy.de hat das Base-Handy einem Praxistest unterzogen.

Verpackung & Lieferumfang

In einer schlicht-weißen stabilen Schachtel mit Aufdruck des Smartphones wird das Base Lutea ausgeliefert. Neben dem Handy befinden sich ein 1250 mAh Lithium-Ion-Akku, ein USB-Datenkabel mit Netzteiladapter, ein Stereo-Headset mit 3,5 Millimeter Klinkenstecker, eine 2-Gigabyte-MicroSD-Speicherkarte, eine Kurzanleitung und ein Heftchen mit Sicherheitshinweisen im Lieferumfang. Eine CD mit Synchronisationssoftware ist, wie bei Android-Smartphones auch nicht anders üblich, nicht im Zubehör. Wünschenswert wäre eine Schutztasche für das Lutea gewesen.

ZTE Base Lutea

 

 
Die inside-handy Wertung: 83%

Verarbeitung & Design

ZTE Base Lutea

Die Geräterückseite stellt zugleich die Akkuabdeckung dar. Um diese lösen zu können, muss man mit dem Fingernagel in eine kleine Rille haken und mit dem Nagel ein Stückchen zu beiden Seiten unter der Abdeckung entlangziehen. Aufgesteckt sitzt die Akkuabdeckung sehr fest in ihren Verankerungen. Die Steckplätze für MicroSD-Speicherkarte und SIM-Karte liegen unter Metallbügeln neben dem Akku, so dass dieser zum Einstecken und Entfernen der Karten nicht herausgenommen werden muss.

Anders als beim Orange San Francisco, das mit einer gummierten mattgrauen oder weißen Oberfläche ausgeliefert wird, besteht das Cover des Base Lutea aus sehr fingerabdruckanfälligem schwarzen Plastik in Klavierlackoptik. Mit 114 x 56,5 x 11,8 Millimetern Größe und einem Gewicht von etwa 130 Gramm inklusive Akku liegt das Smartphone während der Bedienung sehr flach und angenehm in der Hand und ist zudem noch hosentaschentauglich. Der große Touchscreen beherrscht einen Großteil der Gerätefront. Die Verarbeitung des Smartphones ist sehr ordentlich – auch bei festem Zugreifen knarzt und knackt nichts. Die Spaltmaße sind insgesamt sehr gering, so dass Staub kaum eine Chance haben wird, ins Gehäuseinnere einzudringen. Lediglich in einer kleinen Rille zwischen Display und Funktionstasten sowie in den Vertiefungen, in die die Lautsprecher des Handys eingelassen sind, könnte sich auf Dauer Dreck ansammeln.

ZTE Base LuteaDie kleine Kameralinse liegt frei auf der Geräterückseite, so dass deren Oberfläche durch das Ablegen oder den ungeschützten Transport in der Tasche Kratzer davontragen dürfte. Musikliebhaber werden sich über den 3,5-Millimeter-Klinken-Anschluss an der Oberkante des Smartphones freuen. Zum Anschluss des USB-Datenkabels gibt es einen Micro-USB-Anschluss an der linken Außenseite. Das angesteckte Datenkabel hat wenig Spiel und sitzt recht fest im Slot. Zum Ein- und Ausschalten des Base Lutea sowie zum Aktivieren verschiedener Telefonmodi gibt es eine Ein-/Ausschalttaste an der Oberkante des Smartphones.

Unter dem Display befindet sich ein leicht vom Untergrund abgesetzter schmaler Bogen mit Symbolen für die Starttaste, die Menütaste und die Zurücktaste. Die einzelnen Tasten sind nicht durch Rillen oder Struktur voneinander abgesetzt, jedoch so breit, dass man sie trotzdem nach einer Eingewöhnungszeit gut bedienen kann, ohne dabei hinzuschauen. Ist das Display aktiviert, sind auch die Tastensymbole weiß beleuchtet. Das Zurücktasten-Symbol blinkt zudem je nach Ladestand rot oder grün, während der Akku geladen wird und bei einem eingehenden Anruf weiß. Auf eine Kamerataste muss man beim Base Lutea verzichten. Eine Wipptaste auf der rechten Außenseite dient der Regulierung der Medien-, Klingelton- und Gesprächslautstärke. Mangels echter Tasten für das Anrufmanagement wird zur Nummerneingabe ein virtuelles Zahlenfeld angezeigt, das angenehm groß und auch mit dicken Fingern gut zu bedienen ist.

Die Texteingabe geschieht über ein virtuelles QWERTZ-Tastaturfeld. Alternativ lassen sich in den TouchPal-Einstellungen ein 12 Tasten Keypad sowie eine CooTek T+ Tastatur einstellen, bei der jeweils zwei Buchstaben auf einer Taste angezeigt werden, was wegen der großen Tastendarstellung besonders dann von Nutzen ist, wenn das Gerät im Hochformat gehalten wird. Für die Texteingabe auf der QWERTZ-Tastatur empfiehlt sich das Querformat, da sich die virtuellen Drücker hier nämlich auch mit dickeren Fingern gut treffen lassen. Der Aufbau der QWERTZ-Tastatur ist ähnlich der einer Computer-Tastatur. Neben den Buchstabentasten gibt es eine Hochstelltaste, eine breite Leertaste, eine Zurück- und eine Entertaste sowie Sondertasten zum Aufrufen des Wörterbuches, der Tastatursprache, des Punktes, der Richtungstasten, Einfüge-, Kopier- und Ausschneidefunktion und eine Taste für Sonderzeichen, Zahlen und Smileys. Umlaute und Zahlen lassen sich zudem durch langes Halten des entsprechenden Selbstlautes öffnen. Die Anwahl einzelner Tasten wird wahlweise durch Vibration oder Töne quittiert.

Installiert man die notwendigen, kostenfreien Dateien für die Text-in-Sprache-Funktion aus dem Android Market, kann die Eingabe von Suchbefehlen in die Google-Suchfunktion über Spracheingabe erfolgen. Dieses klappte im Test sehr gut – Befehle wurden zuverlässig erkannt. Außerdem wird die Text-in-Sprache-Funktion für die sprachgeführte Navigation sowie für die Spracheingabe von Navigationszielen in Google Maps Navigation (Beta) benötigt.

 
Die inside-handy Wertung: 89%
 
 

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06.04.2011, 16:19 Uhr
[Gast]
Selbst wenn man es bei Base kauft hat es kein SIM Look! Base hat immer freie Geräte!!!!

22.03.2011, 8:25 Uhr
CKr
@Gast: Du kannst Dir "Bluetooth File Transfer" kostenlos aus dem Android Market laden. Damit kannst Du beliebige Files (Musik, Fotos, Videos etc.) via Bluetooth an andere Geräte schicken und von anderen Geräten empfangen.
21.03.2011, 19:00 Uhr
[Gast]
eine frage wie kann ich denn mit dem base lutea handy musik per bluetooth verschicken ?
17.02.2011, 14:52 Uhr
Gast31121996 [Gast]
Wenn du es bei Base kaufst dann ja ansonsten net.
12.02.2011, 18:14 Uhr
jenny [Gast]
Wisst ihr zufällig ob das Gerät einen Simlock hat? Danke!
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