Test des Apple iPhone
| Test-Datum: | 22.11.2007 |
| Software Version: | |
| Testversion mit Branding: | nein |
| Test-Autor: | CK ![]() |
![]() Köln am späten Abend des 8. November 2007: Die einen fiebern in dieser nasskalten Herbstnacht einer neuen Ära entgegen, die anderen liegen im Bett und hoffen, dass der Hype jetzt endlich ein Ende hat. In den vergangenen Monaten hat kaum ein Mobilfunkthema so sehr polarisiert wie das iPhone von Apple. Unternehmenschef Steve Jobs verspricht die perfekte Mischung aus Handy, MP3-Player und mobilem Internet. Über die Vor- und Nachteile des Geräts wurde ausführlich spekuliert und die Diskussionen haben längst auch Tageszeitungen und Nachrichtenmagazine erreicht. Inside-handy.de liefert nach einem ausführlichen Test die Fakten zum iPhone und zeigt, was das Apple-Handy wirklich kann. |
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Der Touchscreen dominiert die Vorderseite des Geräts und lässt in puncto Funktionalität und Bedienkomfort keine Wünsche offen. Mit leichtem Tippen kann man beispielsweise Teile einer Internetseite vergrößern oder einem Link folgen. Schiebt man den Finger über den Bildschirm, scrollt das iPhone kinderleicht durch Textdokumente oder E-Mails. Mit zwei Finger kann man ohne Probleme innerhalb von Fotos und Dokumenten zoomen. Die leichte und intuitive Bedienung ist eine echte Innovation.
Der Vibrationsalarm des iPhones findet genau die richtige Intensität, um aufzufallen, aber nicht zu stören. Das Anschlusskabel und die Docking-Station passen perfekt an die Buchse auf der Unterseite des iPhones. Im Dock sitzt das Handy allerdings nicht ganz fest im Sattel und wackelt leicht. Das Design und die Verarbeitung des iPhones sind insgesamt trotzdem ein echter Volltreffer. |
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Apple liefert das iPhone in einem schwarzen, eleganten Karton aus, der mit dem typischen Apfel-Logo und der Benutzeroberfläche des iPhones bedruckt ist. Öffnet man die stabile Box, findet man neben dem Handy die Kopfhörer, ein Netzteil und ein Kabel, das sowohl für eine USB-Datenverbindung zum PC als auch für die Verbindung zum Netzteil dient. Wer einen iPod besitzt, kennt die Docking-Station, in die man das iPhone aufrecht stellen kann, wenn man es mit dem Rechner oder dem Stromnetz verbinden möchte. Neben diesem Zubehör findet sich im Karton eine dürftige Bedienungsanleitung, ein Reinigungstuch und eine Nadel, mit der man das SIM-Karten-Fach öffnen kann. Das iPhone wird fertig zusammengebaut ausgeliefert und kann direkt in Betrieb gehen.
Nimmt man das iPhone das erste Mal in die Hand, ist man überrascht: Obwohl es einigermaßen schwer ist, liegt es angenehm in der Hand und fühlt sich ausgesprochen edel an. Das Äußere braucht den Vergleich mit Designer-Handys nicht zu scheuen. Das Touchscreen-Display aus Glas nimmt fast die gesamte Vorderseite des Geräts ein und macht einen robusten, hochwertigen Eindruck. Die Umrandung der Gerätevorderseite glänzt verchromt. Auf der metallisch-silbernen Rückseite kann man sich im dezenten Apple-Logo spiegeln. Alle Teile des Geräts sitzen passgenau aufeinander. Auseinander bauen kann man das iPhone übrigens nicht. Mit der beiliegenden Nadel lässt sich aber immerhin die SIM-Karte entnehmen. Das Gerät zu öffnen und den Akku auszutauschen ist dem Fachpersonal vorbehalten.
Der Aufbau des iPhones ist bestechend schlicht. Auf der Vorderseite findet man neben dem Display und dem Hörer nur eine einzigen runden Knopf, die so genannte „Home"-Taste, die den Benutzer immer wieder ins Hauptmenü zurückführt. Auf der linken Seite sitzen zwei Tasten: Die Lautstärkeregelung und ein Schalter, mit dem man das iPhone bei Bedarf lautlos schalten kann. Die Kopfhörer-Buchse, das Fach für die SIM-Karte und der Standby-Knopf finden sich auf der Oberseite. Die Kameralinse auf der Rückseite fällt kaum ins Auge. Auf der Unterseite ist der Anschluss für das USB- bzw. Ladekabel.
Um das iPhone zu bedienen, reicht neben dem Touchscreen die „Home"-Taste auf der Gerätevorderseite, mit der man ohne Umweg ins Hauptmenü gelangt. Die Bedienung des Bildschirms ist selbst mit großen Fingern unproblematisch und auch das Tippen einer E-Mail geht auf der eingeblendeten Tastatur leicht von der Hand. Ein Stift oder sonstige Hilfsmittel sind nicht nötig. Mit ein wenig Übung und mit zwei Fingern lässt sich eine SMS mindestens genau so schnell tippen wie mit einem Handy ohne Touchscreen.
