Test des Apple iPhone 5
| Test-Datum: | 28.09.2012 |
| Software Version: | iOS 6 |
| Testversion mit Branding: | - |
| Test-Autor: | MR ![]() |
![]() Spekulationen, Gerüchte und Wünsche begleiteten abermals das Warten auf die iPhone-Vorstellung. Doch noch nie ist so viel bereits im Vorfeld bekannt gewesen wie dieses Jahr. Zwar wurde kein Prototyp in einer Bar vergessen, dennoch wusste die Internetgemeinde schon vorher, wie das iPhone aussehen und was es können wird. Dies tat jedoch dem medialen Rummel kein Abbruch. Das Display ist auf vier Zoll angewachsen und der Prozessor verfügt über zwei Kerne. Im Gegensatz zum neuesten iPad, kann das iPhone 5 auch in Deutschland mit LTE genutzt werden. Doch auch die Konkurrenz war selten so stark und präsent. Wie sich das neue iPhone im Vergleich mit den Flaggschiffen der Mitbewerber schlägt und ob sich ein Umstieg vom Vorgänger 4s lohnt, verrät der Testbericht auf inside-handy.de. |
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Das iPhone 5 (Testgerät weiß) wird in dem typisch weißen Karton geliefert, welcher das Gerät von diversen Seiten zeigt. Das Handy liegt in einer Plastikschale und darunter befindet sich das weitere Zubehör, wie Headset, ein USB-Kabel und ein USB-Adapter für die Steckdose – alles in schickem Weiß gehalten. Eine Kurzanleitung samt eines kleinen Werkzeugs zum Entfernen der SIM-Karte, befindet sich ebenfalls in der Verpackung. ![]() |
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![]() Der Akkudeckel lässt sich, wie bei allen anderen iPhone-Versionen auch, nicht entfernen. Die SIM-Karte wird über einen kleinen Schacht auf der rechten Seite in das Gerät eingelegt. Dafür braucht es das kleine beigelegte Werkzeug, um die SIM-Karten-Halterung aus dem Gerät zu drücken. Abermals ist Apple Vorreiter und zwingt den Netzbetreibern eine weitere SIM-Kartenform auf: nach der Micro-SIM kommt nun die Nano-SIM. Die Größeneinsparung ist marginal, so dass die Frage berechtigt ist, welchen Sinn dies hat. Wenn man die Nano-SIM-Karte in die Halterung gelegt hat, kann diese wieder ins Gerät geschoben werden. Auf den ersten schnellen Blick, offenbart sich kaum ein Unterschied zum 4s. Es braucht aber nicht lange, um die größeren und auch kleineren Änderungen zu erkennen. So ist das Handy gewachsen. Allerdings nur in die Höhe, nicht aber in die Breite. Die Ausmaße betragen 123,8 x 58,6 x 7,6 Millimeter. Damit ist es länger und vor allem dünner als das iPhone 4S. Das Design des langgezogenen iPhone ist Geschmackssache. Als langjähriger iPhone-Nutzer braucht es sicherlich seine Zeit, um sich an den Längenzusatz zu gewöhnen. Im Vergleich mit aktuellen Flaggschiffen der Mitbewerber, wirkt das iPhone beinahe niedlich klein. Auch beim Gewicht packte Apple an und verpasste dem neuen iPhone eine Diät. So wiegt das Smartphone lediglich nur noch 112 Gramm. Dies ist auch dem Wegfallen der Glasrückseite zu verdanken. Das iPhone 5 besteht nun aus einer Aluminium-Keramik-Rückseite. Die Haptik ist wie nicht anders zu erwarten perfekt und die Oberfläche ist angenehm kühl. Aufgrund einer technischen Neuerung im Touchscreen, wurde das Displayglas dünner und steht nun nur noch ein Millimeter über dem Rahmen heraus. Die beim 4s unangenehmen scharfen Kanten, entfallen somit. Das iPhone liegt sehr gut in der Hand und die Rückseite gewährt auch mit kleineren Händen einen sichereren Halt. Bei der Verarbeitung gibt es keinen Grund zur Klage – zumindest nicht bei unserem Testgerät. Spaltmaße gibt es schlicht keine, die Verwindungssteifigkeit ist aufgrund des Metallrahmens sehr hoch und so knackt oder knarzt nichts. Alles andere wäre auch eine echte Überraschung gewesen.
Wie schon erwähnt, hat unser Testmodell keine dieser Kratzer, Abnutzungen oder Kerben vorzuweisen und erstrahlt in sattem Weiß. Um das Displayglas verläuft ein Metallrahmen. Die Rückseite besteht zu 2/3 aus Aluminium. Oben und unten gibt es einen kleinen Bereich, welcher aus Keramik besteht und mit weißem Klavierlack versehen ist. Auf der linken Geräteseite befinden sich die beiden Knöpfe für die Lautstärkeregelung und der Schiebeschalter, um das Gerät in den Stummmodus zu versetzen. Dem gegenüber ist der Slot für die SIM-Karte verbaut. An der Stirnseite fungiert ein kleiner Knopf als An-/Ausschalter sowie zur Displaysperre und die untere Seite beherbergt nun den Kopfhöreranschluss, den neuen Lightning-Port und zwei Gitteröffnungen, welche zum einen den Lautsprecher und zum anderen eins von drei Mikrophonen schützen. Unter dem Display liegt der obligatorische runde Bedienknopf. Weitere Tasten hat – und braucht – das iPhone auch nicht. Über dem durch Gorilla Glas geschütztem Display wurde die vordere Kamera, welche nun mittig platziert ist, verbaut. Darunter liegen die Lautsprecheröffnung und der Helligkeits- sowie Annäherungssensor. Die schicke Rückseite zeigt nur die Kamera, samt Foto- und Videolicht, eine kleine Öffnung für ein weiteres Mikrophone, sowie das glänzende Apple-Logo. ![]() |
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| >> weiter zum 2. Teil des Apple iPhone 5 Test (u.a. Display & Kamera) >> | |
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Dennoch, nachdem die ersten Chargen an die Käufer ausgeteilt wurden, beklagten einige Nutzer Gebrauchsspuren und Kratzeran ihren Geräten. Zunächst erklärte Apple, dass es sich nur um ein paar Geräte handeln würde und man betroffene Geräte austauscht. Dann meldete sich Phil Schiller zu Wort. In einer Kundenmail an den Marketing-Chef, beklagte ein Käufer diese Gebrauchsspuren. Die Antwort von Schiller, ganz im Stile von Steve Jobs, kam prompt. Er spielte das Problem herunter und antwortete, dass solche Kratzer bei einem Gerät aus Aluminium völlig normal seien. Ein Name ist jedenfalls schon gefunden: "Scuffgate" (Abnutzungsskandal) nennt die Internetgemeinde das Problem, was angeblich keines ist. Dies erinnert doch stark an die Probleme mit der Antenne im iPhone 4, welche Jobs damals simpel aber bestimmt beantwortete. Man möge doch sein iPhone anders halten, dann gäbe es auch keine Probleme, hieß es damals. Bleibt abzuwarten, ob es sich hier wirklich schlicht um eine schlechte Charge handelte, oder ob Apple wirklich ein Qualitätsproblem hat. 


Wem denn sonst ?? Vielleicht quatsch ich Samsung damit Voll - ah ne, bei denen geht ja Alles.
Sonst ein ganz guter (schlichter) Test aber so einen Sinnfr...[mehr]eien Spruch muß man sich ja auf der Zunge zergehen lassen.
Gab´s ein paar Euro´s vom Äppel-Händler um die Ecke ??