Test des Apple iPhone 4 16GB
Für den Datenaustausch bedarf es die Synchronisations-Software iTunes von Apple. Genau an diesem Programm scheiden sich die Geister. Während die einen kein Problem mit dem Programm haben und diesem nur gute Eigenschaften abgewinnen, ist diese Zwangsbindung an iTunes für die anderen ein großer Kritikpunkt. In der Tat hat iTunes einige Probleme und gehört generalüberholt. Allerdings bringt das Programm auch ein paar Vorteile mit sich, welche das Arbeiten mit dem iPhone wesentlich vereinfacht. Über iTunes lässt sich seine komplette Mediensammlung sortieren, ordnen und auf das iPhone übertragen. Ein lästiges Bearbeiten auf dem Gerät entfällt. Zudem gleicht iTunes bei jeder Verbindung mit dem iPhone seine Daten ab. So lässt sich kurzerhand eine komplette Sicherung aller auf dem Gerät befindlichen Daten erstellen und im benötigten Falle auch wieder auf das Gerät zurückspielen. Auch wird es für die Softwareaktualisierung des iPhones benötigt. iTunes stellt ebenso das Bindeglied zwischen Outlook und dem iPhone dar, worüber sich problemlos Kontakt- und Kalenderdaten abgleichen. Vorhandene E-Mail-Konten werden übertragen und Lesezeichen aus dem Safari-Browser finden sich in kurzer Zeit auch auf dem iPhone wieder. |
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![]() ![]() ![]() ![]() Der Safari-Browser des iPhone besticht durch seine perfekte Seitendarstellung und dem rasanten –aufbau. Das Portal von inside-handy.de lädt über W-Lan in knapp 13 Sekunden. Das Rendering ist perfekt und die wie schon beim Display erwähnt ist die Darstellung der Schrift gestochen scharf. Gezoomt wird entweder per Fingerspreiz oder doppeltem Antippen des Bildschirms. Das Verschieben des Seitenauschnittes geht butterweich von statten. Um an das Seitenende zu gelangen, bedarf es allerdings eines mehrmaligen Verschiebens der Seite. Das kinetische Scrollen geht nur in kleinen Etappen von statten und so kann es bei Seiten mit viel Text schnell nervig werden, sechs oder sieben mal nach oben zu wischen, nur um an das Seitenende zu gelangen. Für die schnelle Navigation an den Seitenanfang, reicht allerdings ein einziger Klick auf die Statusleiste und die komplette Seite verschiebt sich an den Anfang. Der Browser verfügt über die Darstellung mehrerer Tabs, zwischen den problemlos gewechselt werden kann. Beliebte Seiten lassen sich als Schnellstartsymbol auf den Startbildschirmlegen oder per E-Mail als Link versenden. Über das integrierte GPS-Modul können Standort-basierte Anwendungen wie Google Maps genutzt werden. In dem App-Store findet man bei Bedarf auch eine komplette Navigationslösung zum Kauf. Der Sat-Fix klappt unter freiem Himmel in knapp zehn Sekunden. Selbst in geschlossenen Räumen ist ein Empfang der Satelittendaten möglich, wenngleich dies knapp acht Sekunden länger dauert. Als MP3-Player steht die Apple-eigene iPod-Lösung bereit. Wie schon erwähnt, werden die Musikdaten über iTunes mit dem iPhone synchronisiert. Dabei können eigene Playlisten erstellt werden. Zudem listet der Player die Datenbank nach Interpreten auf oder zeigt alle verfügbaren Titel auf dem iPhone an. Der Player selbst beinhaltet kaum Einstellungen. Neben einer Zufallswiedergabe findet man nur noch eine Wiederholungsfunktion. Einen Equalizer sucht man in dem Player vergebens. Dieser versteckt in dem normalen Menü für die Haupteinstellungen. Mit der Cover-Flow-Darstellung lässt sich die Musiksammlung anhand der Albumcover durchsuchen, insofern man diese vorher den Titeln hinzugefügt hat. Dies lässt sich mit iTunes sehr einfach umsetzen. Der Klang über den integrierten Lautsprecher ist klar und laut. Leider fehlt es an Dynamik in der Ausgabe, so dass alles ziemlich gleich klingt, egal ob man Rock oder Jazz hört. Der Klang ist zwar ausgewogen, jedoch dominieren die Höhen und Mitten. Tiefen oder gar richtige Bässe lässt das iPhone vermissen. Zudem ist die Ausgabe mit einem leichten Hall versehen, sobald das Gerät auf dem Tisch liegt, was wohl einen Raumklang simulieren soll. Auch eine Veränderung mittels der 22 verschiedenen Equalizer-Spektren bringt keine wirkliche Verbesserung. Schließt man die mitgelieferten Kopfhörer an, zeigt sich ein komplett anderes Bild. Die Wiedergabe klingt über das komplette Klangspektrum sehr gut. Auch bei der Verwendung des iPhones als Mediastation und dem Anschluss an die heimische Musikanlage ist der Klang nahezu perfekt. Ein Radio wurde von Apple nicht integriert. Allerdings können die Lieblingssender über das Internet auf dem iPhone abgespielt werden. ![]() ![]() ![]() ![]() Der Kalender des iPhone stellt Termine und Ereignisse in Monats- oder in Tagesansicht dar. Zudem verfügt er über eine Listenansicht, welche alle anstehenden Termine chronologisch anzeigt und das zwei Jahre im Voraus. Einem Ereignis können Titel, Ort, Notiz und eine Erinnerungsfunktion hinzugefügt werden. Zudem lässt sich der Kalender mit Outlook auf dem Rechner synchronisieren. Einem Kontakt können nahezu unbegrenzt Informationen hinzugefügt werden, wie diversen Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Firmen-spezifische Daten, Instant-Messenger, Notizen und mehrere Postanschriften. Für jeden Eintrag lassen sich eigene Klingeltöne definieren und ein Foto hinzufügen. Wie auch der Kalender, sind die Kontaktdaten ebenfalls mit Outlook synchronisierbar. Mit dem teils noch vorherrschenden Klischee, das iPhone sei nicht Business-tauglich, kann somit getrost gebrochen werden. Vordefiniert befindet sich noch ein Wetter-Programm, eine Aktien-Applikation, ein Youtube-Client, ein Rechner, ein Kompass und eine Aufnahme-Funktion für Sprachmemos auf dem iPhone. Über den App-Store von Apple, lassen sich schier unzählige weitere Programme auf das Handy laden. Mit dem iPhone 4 hält ein Thema in der Handywelt wieder Einzug, welches lange Zeit eher stiefmütterlich behandelt wurde – die Videotelefonie. Neben dem Umstand, dass es für viele Handynutzer schlichtweg zu teuer war, kommt hinzu, dass die Qualität über das Mobilfunknetz doch eher zu wünschen übrig ließ. Zwar gibt es mit Skype oder Fring Alternativen, welche kostenlos über das W-Lan genutzt werden können. Aber auch hier ist die Qualität nicht das, was man sich davon erhofft. Mit Facetime versucht Apple die angestaubte Videotelefonie wieder in den Fokus der Handys zu rücken. Und auch wenn dies natürlich keine neue Erfindung ist, hat es Apple geschafft, die Qualität der Videoübertragung um Welten zu verbessern. Es bleibt zu hoffen, dass die Ankündigung, Facetime als offenen Standard durchsetzen zu wollen, auch Früchte trägt. Und dass die Hersteller die Vorlage von Apple auch annehmen und zukünftig in ihre Geräte integrieren. |
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Das iPhone bringt in Sachen Verbindungsmöglichkeiten alles mit, was ein Handy heutzutage braucht. Neben Quad-Band GSM und UMTS, beherrscht das Handy noch die Datenübertragung über HSDPA und HSUPA. Sollte UMTS nicht verfügbar sein, steht immerhin noch EDGE bereit. Für das heimische Netzwerk oder die Nutzung an öffentlichen Hotspots verfügt das iPhone über W-Lan mit den Standards b, g, und n. Letzterer ermöglicht Downloadraten von bis 100 Megabit pro Sekunde, insofern ein entsprechendes Netzwerk die Geschwindigkeit liefert. Bluetooth und eine USB-Verbindung sorgen für die Anbindung an den Rechner. Das Testgerät verfügt über 16 Gigabyte internen Speicher und lässt sich nicht per MicroSD-Karten erweitern. Zudem gibt es das iPhone noch mit einem 32 GB Speicher. 









Bin schon AUF das 5er gespannt...