Der Zusammen- und Auseinanderbau des Handys geht leicht von der Hand. Die SIM-Karte wird in eine Halterung geschoben, wobei man ein wenig aufpassen muss, dass man sich die SIM-Karte dabei nicht an den Stiften verkratzt. Danach legt man den Akku ein und schiebt abschließend den Akkudeckel drauf - Fertig! Wozu jedoch der weiße „Open“-Knopf auf der Rückseite des Handys ist, wird beim Auf- und Zumachen nicht wirklich klar, da man ob gedrückt oder nicht, das Handy gleich gut öffnen und schließen kann. Die Maße des Handys sind 106x46x18,5 mm und es hat ein Gewicht von 92g. Das Handy gehört somit nicht gerade zu den kleinsten und leichtesten Handys. Ein in der Größe und dem Gewicht vergleichbares Handy ist z.B. das Sony Ericsson T610. Die Antenne ist integriert. Die Strahlung des Handys ist trotzdem gering (0,50 W/kg). Wechselcover gibt es für das Handy keine, somit muss man sich mit der Aluminiumoptik zufrieden geben – sieht aber auch ganz edel aus. Nur zwei schwarze Streifen auf den Seiten, die Kameralinse und der Portraitspiegel auf der Rückseite unterbrechen die Aluminiumoptik des Handys. Das Material des Handys scheint hochwertig und stabil und das Gehäuse sehr belastbar. Das einzige was das Bild etwas trübt, sind die Tasten. Sie fügen sich zwar gut ins Design ein und erscheinen auf den ersten Blick genauso hochwertig, jedoch merkt man beim Benutzen, dass ihr Druckpunkt nicht präzise ist. Die Tasten wackeln und lassen sich trotz ihrer guten Fühlbarkeit, dadurch dass sie gewölbt sind, nicht besonders gut bedienen. Das Spaltmaß der Tasten ist befriedigend. Alle Tasten hängen miteinander zusammen, wodurch es manchmal dazu kommt, dass man sich vertippt. Blind-SMS-Schreiben ist somit nicht ausgeschlossen, bedarf jedoch ein wenig mehr Übung. Den Rechts-/Linkshändertest besteht das One Touch 756 hingegen spielend leicht. Hält man das Handy in der Hand, fällt auf, dass das Handy ein wenig kopflastig ist. Wahrscheinlich kommt das daher, dass das Display sehr groß ist. Den Staub-Test besteht das Alcatel bis auf Weniges ziemlich gut, es gibt nur wenig Öffnungen durch die Dreck ins Innere des Handys eindringen kann. So z.B. die Öffnung für das Ladekabel, die Kopfhörer oder auch die des Hörerschlitzes. In der Kameralinse kann sich ebenfalls Staub fangen, jedoch dringt er dadurch, nicht in das Handy ein. Seitentasten gibt es bei dem Handy keine und auch sonst gibt es kaum besonders auffällige Merkmale an dem Handy, außer vielleicht dem Display. Das Tastenlayout ist im Alcatel üblichen Design angeordnet. Am unteren Handy befindet sich der Ziffernblock. Eine Reihe darüber befinden sich die Hörertasten (rot/grün), noch eine Reihe drüber die C- und Kamera-Taste und last but not least befinden sich darüber die Softkey-Tasten. Inmitten dieser Tasten und über dem Ziffernblock befinden sich die Navigationstasten mit einer OK-Taste in ihrer Mitte. Das Tastenlayout ist nichts Besonderes, aber funktional und deshalb gut. Die Beleuchtung der Navigationstasten bei Dunkelheit ist verbesserungsfähig. Bei Tageslicht sieht man auch genau warum, es befinden sich nur vier Dioden unter der Tastatur, die im Dunkeln den Tasten nicht genug Helligkeit abgeben. Der Vibrationsalarm des Handys funktioniert angenehm. Er ist sogar noch durch eine dicke Jeans gut spürbar und arbeitet gleichmäßig und trotzdem ziemlich leise. Diese Funktion lässt sich auch ganz einfach über langes Drücken der Rautetaste aktivieren. Die StandBy-Zeit, laut Hersteller liegt bei bis zu 275 h, die Gesprächszeit bis zu 8 h. In der Realität kann man jedoch nicht mit den vollen 8h Stunden Gesprächszeit rechnen, ca. 6-7 h scheint hier, gegenüber der Angabe, realistischer. Die restliche Akkulaufzeit wird im Handy dem Benutzer leider nicht in Minuten angezeigt, somit muss man sich mit der Balkenanzeige auf dem Handydisplay zufrieden geben.
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