Test des Alcatel One Touch 756

Einführung

Test-Datum: 08.04.2005
Software Version: ?
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Am 10 Juni 2004 wurde das Alcatel One Touch 756 in Paris zum erstenmal der Öffentlichkeit vorgestellt. Man pries es als das Multimendiahandy schlechthin an. Die neusten technologischen Standards bringe es mit, dazu gehören: eine VGA Kamera, ein TFT-Screen, eine Videofunktion (wenn auch nur über 30 sec.) und MP3 Melodien.

Das dynamsiche Design kombiniert mit einer erstaunlichen Performance zeigen die Qualitäten des Handys, so die Firma selbst.

Eine weitere Besonderheit des Handys ist, dass Alcatel mit dem Fernsehsender „Eurosport“ eine Kooperation eingeganen ist und der Sender die My One Touch* WAP site jeden Monat mit 10 spektakuleren Extremsport Clips versorgt. Diese Umfassen z.B. die Sportarten, freestyle kite surfing, snowboarding, roller-skating, BMX, and motocross… Eine ähnliche Kooperation gibt es auch mit „Musiwave“, die bekannte Musikstücke im MP3-Format anbieten.

Wie das Handy im inside-handy test abschneidet hier!

Verpackung & Lieferumfang

Der Karton ist „quatratisch praktisch gut“ und blau. Sein Inhalt ist jedoch nicht Vollmilch- oder Nougatschokolade, sondern das Alcatel OneTouch 756. Im Vordergrund des Kartondesigns steht das Handy. Über den Inhalt des Kartons verrät die Verpackung fast nichts. Auf der linken Seite der Schachtel sind lediglich Symbole aufgedruckt. Diese sind eine Kamera, ein Foto und die Buchstaben MMS und MP3.

Nachdem nun auch noch das Handy mit einem regenbodenfarbenden Display auf die Vorderseite des Kartons gedruckt ist, fragt man sich so langsam, ob es sich hierbei wirklich um ein Businesshandy oder viel mehr um ein Spielzeug im Karton dreht.

Der Lieferumfang ist befriedigend. Zu ihm gehören Handy und Akkudeckel, der Akku (Li-Ion / 800 mAh), das Ladekabel, eine Bedienungsanleitung, ein Alcatel-services Heftchen und eine CD-ROM (software suite 3/ zum synchronisieren des Handys mit dem PC).

Schön wäre auch noch ein Headset gewesen.

Verarbeitung & Handhabung

Der Zusammen- und Auseinanderbau des Handys geht leicht von der Hand. Die SIM-Karte wird in eine Halterung geschoben, wobei man ein wenig aufpassen muss, dass man sich die SIM-Karte dabei nicht an den Stiften verkratzt. Danach legt man den Akku ein und schiebt abschließend den Akkudeckel drauf - Fertig! Wozu jedoch der weiße „Open“-Knopf auf der Rückseite des Handys ist, wird beim Auf- und Zumachen nicht wirklich klar, da man ob gedrückt oder nicht, das Handy gleich gut öffnen und schließen kann.

Die Maße des Handys sind 106x46x18,5 mm und es hat ein Gewicht von 92g. Das Handy gehört somit nicht gerade zu den kleinsten und leichtesten Handys. Ein in der Größe und dem Gewicht vergleichbares Handy ist z.B. das Sony Ericsson T610.

Die Antenne ist integriert. Die Strahlung des Handys ist trotzdem gering (0,50 W/kg). Wechselcover gibt es für das Handy keine, somit muss man sich mit der Aluminiumoptik zufrieden geben – sieht aber auch ganz edel aus. Nur zwei schwarze Streifen auf den Seiten, die Kameralinse und der Portraitspiegel auf der Rückseite unterbrechen die Aluminiumoptik des Handys.

Das Material des Handys scheint hochwertig und stabil und das Gehäuse sehr belastbar. Das einzige was das Bild etwas trübt, sind die Tasten. Sie fügen sich zwar gut ins Design ein und erscheinen auf den ersten Blick genauso hochwertig, jedoch merkt man beim Benutzen, dass ihr Druckpunkt nicht präzise ist. Die Tasten wackeln und lassen sich trotz ihrer guten Fühlbarkeit, dadurch dass sie gewölbt sind, nicht besonders gut bedienen. Das Spaltmaß der Tasten ist befriedigend. Alle Tasten hängen miteinander zusammen, wodurch es manchmal dazu kommt, dass man sich vertippt. Blind-SMS-Schreiben ist somit nicht ausgeschlossen, bedarf jedoch ein wenig mehr Übung.

Den Rechts-/Linkshändertest besteht das One Touch 756 hingegen spielend leicht. Hält man das Handy in der Hand, fällt auf, dass das Handy ein wenig kopflastig ist. Wahrscheinlich kommt das daher, dass das Display sehr groß ist. Den Staub-Test besteht das Alcatel bis auf Weniges ziemlich gut, es gibt nur wenig Öffnungen durch die Dreck ins Innere des Handys eindringen kann. So z.B. die Öffnung für das Ladekabel, die Kopfhörer oder auch die des Hörerschlitzes. In der Kameralinse kann sich ebenfalls Staub fangen, jedoch dringt er dadurch, nicht in das Handy ein.

Seitentasten gibt es bei dem Handy keine und auch sonst gibt es kaum besonders auffällige Merkmale an dem Handy, außer vielleicht dem Display. Das Tastenlayout ist im Alcatel üblichen Design angeordnet. Am unteren Handy befindet sich der Ziffernblock. Eine Reihe darüber befinden sich die Hörertasten (rot/grün), noch eine Reihe drüber die C- und Kamera-Taste und last but not least befinden sich darüber die Softkey-Tasten. Inmitten dieser Tasten und über dem Ziffernblock befinden sich die Navigationstasten mit einer OK-Taste in ihrer Mitte. Das Tastenlayout ist nichts Besonderes, aber funktional und deshalb gut.

Die Beleuchtung der Navigationstasten bei Dunkelheit ist verbesserungsfähig. Bei Tageslicht sieht man auch genau warum, es befinden sich nur vier Dioden unter der Tastatur, die im Dunkeln den Tasten nicht genug Helligkeit abgeben.

Der Vibrationsalarm des Handys funktioniert angenehm. Er ist sogar noch durch eine dicke Jeans gut spürbar und arbeitet gleichmäßig und trotzdem ziemlich leise. Diese Funktion lässt sich auch ganz einfach über langes Drücken der Rautetaste aktivieren.

Die StandBy-Zeit, laut Hersteller liegt bei bis zu 275 h, die Gesprächszeit bis zu 8 h. In der Realität kann man jedoch nicht mit den vollen 8h Stunden Gesprächszeit rechnen, ca. 6-7 h scheint hier, gegenüber der Angabe, realistischer. Die restliche Akkulaufzeit wird im Handy dem Benutzer leider nicht in Minuten angezeigt, somit muss man sich mit der Balkenanzeige auf dem Handydisplay zufrieden geben.

Sprachqualität & Empfang

Die Sprachqualität ist o.k., manchmal scheppert die Übertragung des Gesprächspartners ein wenig. Das kann aber unter anderem über die Lautstärke geregelt werden. Nebengeräusche sind kaum bis gar nicht wahrnehmbar.

Die Empfangsqualität ist gut. O2-fähig ist das Handy unter anderem auch. Die Lautstärke lässt sich auch während dem Telefonat mit dem Navi-Tasten nach oben und unten regeln. Das funktioniert gut, wobei eine Lautstärkenwippe an der Seite des Handys noch besser gewesen wäre.

Display & Kamera

Das TFT-Display des Alcatel OneTouch 756 ist angenehm groß mit einer Diagonalen von fast 5 cm (49 mm). Seine Auflösung beträgt 128 x 160 Pixel. Das Display kann 262.144 Farben wiedergeben und zeigt sich als ausreichend hell und kontraststark für alle Anwendungsbereiche. Das einzige Manko an dem Display ist, dass die Pixelierung des Displays bei manchen Lichtverhältnissen gut erkennbar ist. Insgesamt passen zwölf Zeilen Text auf den Bildschirm.

Die Lesbarkeit des Displays bei Sonneneinstrahlung oder Nacht ist gut. Die Beleuchtung der Tasten (blau), wie auch die Helligkeit des Displays lassen sich leider im Handy nicht regeln. Das Handy lässt jedoch andere diverse Einstellungsmöglichkeiten zu. Das Farbschema kann z.B. verändert werden. Dem Benutzer stehen sechs verschiedenen Farbschemata zur Verfügung, womit jeder Benutzer das passende Design für sein Handy finden sollte - dem Wohlfühlgefühl steht dann nichts mehr im Wege.

Unter selbigem Menüpunkt, nämlich Menü/Einstellungen/Anzeige, aber dann Thema lässt sich das komplette Handy, von Farbschema, Begrüßungsmelodie, Klingelton bis Abschiedsbild umstellen. Auch hier stehen dem Benutzer sechs solcher Themen zur Verfügung, die natürlich an die Farbschemen anlehnen. Das Anfangsbild und die Begrüßung etc. lassen sich aber auch individuell im Handy gestalten. Diese Punkte findet man ebenfalls unter Menü/Einstellungen/Anzeige. Als Anfangsbild kann man sich sogar ein Video aussuchen. Außerdem gibt es aber auch noch einen Zoom mit dem man zwischen zwei Anzeigengrößen auswählen kann.

Auf eine Kamera muss der Alcatel-User auch nicht verzichten, denn das Handy hat eine integrierte VGA-Kamera. Mit Ihr lassen sich Fotos im Format, Panorama, VGA, XL/L/M/S anfertigen. Das Display fungiert hierbei als Sucher. Die Aufnahmegeschwindigkeit ist einigermaßen passabel (2-3 sec). Für leidenschaftliche Selbstportrait-Knipser gibt es auf der Rückseite des Handys einen relativ großen Spiegel.

Eine Videofunktion gibt es auch, sie lässt Videoaufnahmen bis zu 30 Sekunden zu. Diese sind jedoch nicht besonders gut und ruckeln ein wenig. Ins besondere die Schärfe der Aufnahmen lässt zu wünschen übrig. Video-Clips im MP4-Format, wie natürlich auch Fotos, können einem Eintrag im Adressbuch zugeordnet werden. Die Video-Sequenz, die beim Anruf des Kontaktes dann startet, wird jedoch ohne Ton abgespielt.

Vier MByte Speicher stehen laut Alcatel zur Verfügung, die sich Fotos und Videos, Java-Spiele (MIDP 2.0) und Klingeltöne teilen. Das ist jedoch viel zu wenig, möchte man sich noch das ein oder andere Spiel aufs Handy laden und knipst ein paar Fotos. Zusätzlichen Speicher kann man zudem nicht nachkaufen. Die Fotos im spezielleren werden vom Handy in das Media-Album/Meine Bilder/Fotos gespeichert. Dort kann dann auch der Name der Fotos geändert werden. Das Anlegen von einem Unterordner oder prinzipiell neuen Ordnern ist leider nicht möglich.

Unter Menü/Tools/Speicherplatz kann man sich anschauen, wie viel Speicherplatz welche Komponente am meisten Speicher beansprucht. Von dort aus lässt sich aber in die Menüpunkte nicht reinspringen um Dinge zu löschen- Schade.

OS & Bedienung

Die Menüführung ist relativ intuitiv. Die Symbole im Icon-Menü sind manchmal ein wenig missverständlich, das wird jedoch dadurch wieder relativiert, dass über dem Icon, das man ausgewählt hat, der Name des Menüpunktes angezeigt wird,

Super ist auch, dass Alcatel dem Benutzer auch in diesem Punkt wieder viel Individualisierungsfreiraum bietet. Das Menü kann auf drei verschiedene Varianten angezeigt werden, entweder als Icon-Menü (Tableau), Liste (Symbole), die man von rechts nach links durchgehen kann oder als Bilder-Menü (Bild), bei dem immer nur ein Bild auf dem Bildschirm angezeigt wird. Bei der letzten Menüeinstellung kann man feststellen, dass die Icons mit einer viel besseren Auflösung angezeigt werden. Im Icon-Menü werden die Bildchen nämlich etwas verschwommen angezeigt.

Insgesamt verfügt das Handy über 5 Menüebenen. Jede Ebene für sich ist wiederum mit kleinen Bildchen ausgeschmückt. Es ist also rund um ein farbenfrohes Handy. Der Weg zur SMS beträgt regulär 3 Schritte, jedoch gibt es noch zwei schnellere Möglichkeiten, die Eine ist über den rechten Softkey oder mit der Navi-Taste nach oben. Dies gilt auch zum Erstellen einer MMS.

Die Schriftgröße und Art des Menüs lässt sich leider nicht auch noch individuell gestalten, Jedoch gibt es eine Zoom-Funktion, die einem zwei Darstellungsgrößen von Schrift und Bild anbietet. Die Rufnummer lässt sich über Menü/Anruf-Funktionen/RufeinstellungenAnrufoptionen/Anonym (CLIR) ausschalten. Das ist also ein ganz beträchtlicher Weg. Die Softkey-Tasten sind sinnvoll belegt und begleiten durch die Menüebenen.




Alcatel hat sein Menü schön strukturiert und spielt dabei mit verschiedenen Elementen. Zum einen gibt es das Hauptmenü, danach kommt man in eines der Submenüs, die in Listenansicht angezeigt werden und schließlich zum gewünschten Programmpunkt. Gibt es hierbei auch nochmal Untergliederungen, so z.B. wie beim Telefonbuch, so ist ein Hin und Herschalten zwischen den Punkten über ein Register möglich. Die Unterscheidung im Telefonbuch ist die, dass zwischen Privat, Generell und SIM-Karte unterschieden wird, also endlich Schluss damit, dass man gar nicht mehr richtig weiß, wo sich nun der Eintrag wirklich befindet.

Eine SMS oder MMS lässt sich mit dem Alcatel OneTouch 756 bequem erstellen. Das Handy verfügt nämlich über eine lernfähige Texteingabehilfe. Diese funktioniert wie die bekannte T9 Software. Mit der Rautetaste lässt sich bequem beim Erstellen einer Nachricht zwischen den verschieden Modi switchen. Erkennt das Handy ein Wort nicht, fragt nach, ob man dieses ins Wörterbuch mit aufnehmen möchte. Komisch war, dass die automatische Großschreibung am Satzanfang im normalen Eingabemodus nicht funktioniert hat.


EMS-fähig ist das Multimediahandy natürlich auch und ein paar Vorlagen sind zusätzlich noch on-board. Super ist auch, dass man einstellen kann, ob MMS sofort beim Erhalt heruntergeladen werden sollen, oder erst verzögert, also zum Zeitpunkt an dem man es selbst möchte.

Der Versand von Email ist über das Alcatel OneTouch 756 ebenfalls möglich, jedoch bietet es dem Benutzer keinerlei E-Mail-Tools. Das ist ein relativ schwaches Bild und lässt ein wenig daran zweifeln, ob sich das Alcatel Modell wirklich ein Businesshandy nennen darf.

Bei der Anrufsignalisierung unterstützt das Handy die Audio-Formate MP3, MIDI, SP-MIDI, i-melody, AMR und PCM. Das Handy kann polyphone Klingeltöne bis zu 32 Stimmen wiedergeben. Die Töne klingen angenehm und klar. Im Lieferumfang enthalten sind 42 Klingeltöne. Wobei einige davon nicht wirklich brauchbar sind. Es lassen sich aber ja auch noch beliebig viele andere Sounds auf das Handy laden (soviel wie der Speicher eben zulässt). Um zu zeigen, wie gut der Klang des Handys ist, hat Alcatel einen kleinen Ausschnitt von einem Lied von Pink im mp3-Format aufs Handy gepackt.

Eine Tastatursperre hat das Handy natürlich auch, diese lässt sich über langes Drücken der Sternchentaste aktivieren und auch wieder deaktivieren. Ein anderer Weg zum deaktivieren ist die alt-bekannte Tastenkombination: 1-5-9.

Hardware & Verbindungsmöglichkeiten

In puncto Connectivity schneidet das Alcatel gar nicht schlecht ab. Der WAP-Browser und MMS laufen über GPRS mit maximal 53,6 kbit/s beim Empfang und 26,8 kbit/s beim Versand von Daten. Außerdem ist das Alcatel One Touch 756 javafähig (MIDP2.0), hat eine Infrarotschnittstelle und bietet den Versand von SMS, MMS und Email. (Email-Tools fehlen)

Animationen, Videos, Bilder, Musik etc. können über das Handy ohne weiteres versendet werden. Kontakte, Kalender und Aufgabenliste lassen sich über die mitgelieferte Software mit Microsoft Outlook und Lotus Notes synchronisieren – allerdings nur per Infrarot. So etwas wie einen USB-Anschluss oder eine Bluetooth-Schnittstelle gibt es leider nicht.

Schön ist, dass es sich beim Alcatel One Touch 756 um ein TriBand – Handy (900/1800/1900 MHz) handelt – für Weltenbummler also genau das Richtige.

Multimedia & Organizer

Die Sprachwahl/-steuerung des Handys funktioniert ziemlich gut. Außerdem besitzt das Handy auch noch eine Freisprechfunktion. Da es auch noch einen Antenneanschluss und alles Weitere fürs Auto mitbringt, steht dem Telefonvergnügen im Auto nichts entgegen. Das nötige Zubehör ist jedoch nicht im Lieferumfang enthalten.

Das Handy verfügt über einen Terminplaner, Alarm, Währungsrechner, Taschenrechner, Soundmaker, eine Sprachmemofunktion, ein Telefonbuch, sowie auch zwei Spiele. Der Terminplaner ermöglicht es bis zu 1000 Termine einzutragen. Die Kalenderansicht erfolgt entweder in der Wochen- oder als Monatsansicht. Termine lassen sich in jeder Ansicht eintragen.

Unter der Kategorie Alarm findet man, neben dem Wecker, auch noch einen Timer. Dieser zählt die eingegebene Zeit bis Null nach unten (Countdown). Vom Wecker hätte man sich ein wenig mehr versprochen. Man kann zwar eine Weckzeit eingeben, und bei dieser bestimmen, ob sie nur einmalig oder jeden Tag gelten soll. Aber mehr Individualisierung der Weckzeit, so wie z.B., dass der Wecker von Mo-Fr weckt, ist nicht dabei.


Der Währungsrechner dürfte für Leute, die sich hauptsächlich im EU Raum aufhalten, keine so besondere Wichtigkeit haben. Wer braucht heut zu Tage noch einen Rechner, der einem Euro in DM oder einen Euro in Franc umrechnet. Für alle Anderen kann das aber ein nützliches Helferlein sein. Den aktuellen Wechselkurs muss man jedoch selbst eingeben. Es lassen sich, falls die Währung nicht im Verzeichnis enthalten ist, auch noch weitere Währungen anlegen.

Der Taschenrechner beherrscht die Grundrechenarten ist somit funktionell und eigentlich für den Alltag auch ausreichend. Mit dem Soundmaker lassen sich eigenen Klingeltöne komponieren. Hierzu dient der Ziffernblock als Tasten eines Instrumentes. Mit dem Drücken der Tasten werden Noten in ein Notensystem eingetragen. Als Alternative kann man einen Klingelton auch einfach aufnehmen.

Das Telefonbuch bzw. „Verzeichnis“, wie es Alcatel nennt, ist logisch aufgebaut und teilt sich in drei Register auf. Ein Register steht für Kontakte, die auf der SIM-Karte sind, das Andere für private und das Letzte für generelle Kontakte. Eigene Ordner lassen sich leider nicht anordnen. Super an dieser Einteilung ist, dass man schnell und genau feststellen kann, wo sich ein Kontakt befindet. Möchte man einen Kontakt z.B. auf der SIM-Karte speichern, fragt das Handy schon von vornherein nur den Namen und die Rufnummer ab. Speichert man hingegen einen Kontakt auf dem Handy, stellt man fest, dass einem folgende Eintragsmöglichkeiten zur Verfügung stehen: Vorname, Nachname, Handy, Privat, Büro, Hauptrufnummer, Fax, Pager, Andere, E-Mail 1, E-Mail 2, URL Adresse, Spitzname, Geburtstag, Firma, Funktion, Adresse, Stadt, Bundesland, Postleitzahl, Land, Notitzen, Persönliche Info 1, Persönliche Info 2, Persönliche Info 3 und Persönliche Info 4.

Neben dem, dass das Handy super viele Einträge zulässt, fragt das Handy am Schluss des Eintrages den Benutzer noch, ob es an den Geburtstag der Person erinnern soll und wenn ja, trägt es diesen in den Kalender ein - das ist super praktisch! Die Sprachmemofunktion übernimmt die Aufgabe eines Diktiergerätes – ein praktisches Helferlein um schnell Vergessenes zu erfassen.

Bei den Spielen handelt es sich um Gulos Tale und Speed Devil. Das erste Spiel ist ein Jump and Run Spiel, in dem ein Bär durch die Welt marschiert und Abenteuer besteht. Bei dem Zweiten handelt es sich um ein Autorennen, das macht ziemlich viel fun. Sollte man sich trotzdem mit den zwei Spielen nicht anfreunden können, so kann man sich auch ohne weiteres, aber gebührenpflichtig, noch weitere Spiele auf sein Handy laden.

Fazit

Alles in allem, trotz ein paar Macken, doch ein schönes Alcatel-Modell. An der einen oder anderen Stelle hätte das Konzept noch ein wenig durchdachter sein können, aber trotzdem schmälert das nicht das positive Bild, was einem von dem Alcatel One Touch 756 im Hinterkopf hängen bleibt.

Preis Leistung stimmt bei diesem Modell. Als Mittelklassehandy ist es, bis auf Kleinigkeiten, wirklich top. Ein Mangel ist z.B., dass es keine Möglichkeit gibt, ein USB-Kabel zum Datenversand anzuschließen und es nicht bluetoothfähig ist. Wer also seinen Kalender, Telefonbuch oder Organizer mit z.B. Outlook synchronisieren möchte, muss da auf die alt- bewährte Infrarotschnittstelle zurückgreifen, falls eine solche auch am PC vorhanden ist.

Versöhnlich stimmen einen aber wiederum die Vielfälltigkeit an Einträgen, die im Telefonbuch vorgenommen werden können. Besonders schön ist auch, dass man den Geburtstag eines Kontaktes mit einpflegen kann, und dieser dann auch im Organizer hinterlegt wird. So kann also nichts mehr schief gehen und man vergisst nicht mehr wichtige Geburtstage, so wie z.B. den von Oma.

Alles in allem ist es ein Handy, was für seinen Preis viel bietet, an manchen Stellen allerdings auch enttäuscht. An anderen Stellen wiederum überrascht es. Perfekt wäre ein wenig mehr Ausgewogenheit gewesen, trotzdem ist das Alcatel One Touch 756 ein schönes Mittelklassehandy.

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